Die junge Ergotherapeutin Lisa Hasenberger war in ihrem Beruf bereits sehr erfolgreich. Bei ihrer Arbeit geht und ging es darum, dem Menschen eine bessere Handlungsfähigkeit im Alltag zu ermöglichen und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Insgesamt soll eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Lisa Hasenberger aber wollte mehr, sich als Fachkraft weiterqualifizieren und bei der Lebenshilfe München eine weitere Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin durchlaufen. Im Sommer hat sie mit Bestnote und Auszeichnung abgeschlossen. Viel Beachtung fand ihre Facharbeit, in der sie sich mit der dialektischen Verhaltenstherapie auseinandersetzte.

Renè Pfeifer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ der Lebenshilfe München, gratuliert Lisa Hasenberger zu ihrem Abschluss mit Auszeichnung.
Beide Ausbildungen sieht sie als ideale Ergänzung zueinander, bei der ein praktischer Bezug nie zu kurz kommt. „Man erlebt unmittelbar und zeitnah, was zuvor, manchmal auch erst später, an theoretischem Grundwissen vermittelt wird. Das macht es so spannend. Dabei sind wir als Mensch ja immer individuelle Persönlichkeiten und Situationen unterscheiden sich immer wieder. Im Zentrum unseres Handelns als Heilerziehungspfleger steht immer der Mensch und unser Anliegen, ihn in seinen Stärken zu fördern.“
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