Erfolgsgeschichte: Wohnen im Sozialraum

Noch im Dezember konnten die Lebenshilfe-Vorstände (v.l.), René Pfeifer und Peter Puhlmann acht Wohnungen anmieten.

(gsp) Selbständiges „Wohnen im Sozialraum“ ist die jüngste und fortschrittlichste Wohnform, die die Lebenshilfe München für Menschen mit geistiger Behinderung bietet. In München-Langwied mietete der Verein acht Wohnungen an und Bernhard ist einer der Mieter, der im Februar dort einzog. Schon früh verspürte der heute 26-Jährige den Wunsch nach einem selbständigen Leben und zog vom Elternhaus in eine Wohngruppe der Lebenshilfe, in ein betreutes Wohnen.

Schnell war klar, dass er sich gut zurecht fand. Tagsüber arbeitete er (bis heute) in der Augustinum-Werkstatt in Oberschleißheim. 2016 wechselte er dann in eine betreute Wohngemeinschaft mit elf Personen und drei Jahre später in ein eigenes Appartement am Kiem-Pauli-Weg. Dort bereitet die Lebenshilfe München die Bewohner auf ein selbständiges Leben vor.

Weiterlesen

Mit der Gesellschaft ändern sich auch die Wohnformen

Lebenshilfe München wird mit angepassten Wohnkonzepten
den Bedarfen gerecht

(gsp) Einer der größten Veränderungen innerhalb der Lebenshilfe München wirkt sich im Bereich Wohnen aus, seit 2013 ein Herzensanliegen von Vorstand und Geschäftsführer Peter Puhlmann. Seit 2017 ist René Pfeifer für diesen Bereich verantwortlich und wurde 2021 ebenfalls zum Vorstand berufen. Gemeinsam haben Sie viel voran gebracht, die Angebote den Bedarfen angepasst und ebenso die politischen Forderungen erfüllt, wie aktuell im Bundesteilhabegesetz (BTHB) verankert. Das Wohnen wird immer mehr als zentraler Teil des Lebens verstanden. Die Angebote der Lebenshilfe München sind heute darum besonders vielfältig. Peter Puhlmann erklärt die einzelnen Bereiche: Weiterlesen

Barriere-Freiheit und die Leichte Sprache

Es ist ein langer Weg den Bedarfen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden. Die Projekte aber werden voran gebracht, wie etwa in der Landeshauptstadt München. Im Sommer 2013 bereits beschloss der Stadtrat einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit fast 50 einzelnen Projekten. Auch die Lebenshilfe München wirkte dafür in einigen Arbeitskreisen mit. Die guten Erfolge und die sich ergebenden neuen Aufgaben machten einen zweiten Aktionsplan nötig, der im Jahr 2019 vom Münchner Stadtrat einstimmig beschlossen wurde.

Aktuell informiert das Kreisverwaltungsreferat über die Erweiterung seiner Dienstleistungen im Internet mit Informationen in Leichter Sprache. Es sind jetzt aus dem Bürgerbüro die Dienstleistungen rund um Personalausweis, Reisepass und Kinderreisepass hinzugekommen. „Das Angebot wird Zug um Zug um die häufigsten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in München ergänzt,“ informiert das Amt.

Weiterlesen

Wer hat den besten Spruch?!

Seit Jahrzehnten bemüht sich die Landeshauptstadt München für Menschen mit Behinderung lebensfreundlicher zu gestalten. Betroffen sind alle Lebensbereiche, vom Wohnen über den Öffentlichen Nahverkehr bis hin zur Barrierefreiheit von öffentlichen Einrichtungen. Ein Prozess, für den auf vielen Ebenen gearbeitet wird. Für ein vertieftes Bewusstsein der Anliegen in der Öffentlichkeit sorgen immer wieder Aktionen, Kampagnen und öffentliche Auftritte. Für die jüngste Mitmach-Aktion „ausnahmslos barrierelos“, ist man auf der Suche nach den besten Sprüchen.

Weiterlesen

Rollstuhltaxis ab sofort im Einsatz

– Aus dem Münchner Rathaus –

Für Rollstuhlfahrer gibt es ab sofort bessere Beförderungsmöglichkeiten mit Taxis. Bürgermeisterin Verena Dietl hat jetzt die ersten umgebauten Taxis der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dabei waren der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München, Oswald Utz, sowie der Sprecher des Facharbeitskreises „Freizeit und Bildung“ des Behindertenbeirats, Franz Göppel. Über die Verbesserung des Angebotes freut sich auch die Lebenshilfe München. Weiterlesen

Die Stadt München und die Lebenshilfe würdigen das Ehrenamt

Urkunden beim traditionellen Frühschoppen überreicht

Ohne die Ehrenamtlichen geht bei der OBA-München nichts. Von den etwa 75 ehrenamtlich tätigen Helfern trafen sich einige zum traditionellen Frühschoppen in der Geschäftsstelle und feierten im großen Garten. „Der Frühschoppen ist ein kleines Dankeschön für die vielen Stunden ehrenamtliches Engagement, die unsere Mitarbeiter leisten“, erzählt Monika Barbato. Es gab Weißwürste mit Brezen und Getränken. Den musikalischen Rahmen gestaltete Julia Franz mit selbstgeschriebenen Songs. Sie engagiert sich nach ihrem Praktikum bei der OBA der Lebenshilfe München weiter ehrenamtlich für Menschen mit geistiger Behinderung, bietet Wochenendaktivitäten an und leitet Reisen der OBA, bzw fährt auch als Begleiterin mit.    Weiterlesen