HPT der Lebenshilfe feierte mit Schule ein großes Sommerfest

Auch die Kinder und Jugendlichen wirkten bei der Gestaltung des Sommerfestes der Lebenshilfe München in Unterhaching mit.

Groß war die Freude bei den Kindern und Jugendlichen sowie den Eltern und BetreuerInnen jetzt, nach drei Jahren, wieder ein großes Sommerfest zu feiern. Diesmal gemeinsam über drei Einrichtungen hinweg, nämlich mit: SVE (Schulvorbereitende Einrichtung), HPT-G (Heilpädagogische Tagesstätte) und die FZGE-Schule selbst, dem Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

„Neben den Lehrkräften und BertreuerInnen aus den Einrichtungen begrüßten wir 200 Eltern, Kinder und Jugendliche und alle freuten wir uns über ein zwangloses Miteinander und unkomplizierten Austausch. Es war eine besondere Stimmung endlich wieder gemeinsam zu Feiern, zu Essen und Spaß zu haben.

Foto: Die Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe München, Andrea Siemen (l.) mit Vorstand und Geschäftsführer René Pfeifer (r.); Esther Wagner, Bereichsleitung Kinder und Jugend; FZGE-Schulleiterin Ricarda Friderichs; Monika Haase, Leitung SVE mit HPT-G und Sabine Griebel, Leitung HPT-G

Wir vermissten dieses Lebensgefühl lange,“ betonte Sabine Griebel, Einrichtungsleiterin der HPT-G der Lebenshilfe München in Unterhaching. Für die Teams bedeutet die Vor- und Nacharbeit zwar viel Arbeit, „doch wir waren alle glücklich, wenn auch etwas müde“, gesteht sie. Für die Sommerferien sind wieder gemeinsame Ausflüge geplant und die Spielburg wird der HPT der Lebenshilfe in Unterhaching wieder zur Verfügung stehen.

Foto: Geschäftsführer und Lebenshilfevorstand Peter Puhlmann im Gespräch mit einer Mutter.

Für Musik, gute Laune sowie essen und trinken war auf dem Sommerfest der HPT der Lebenshilfe München in Unterhaching gesorgt

Olympiapark: Festival Spiel – Sport – Kunst

Olympiapark: Festival des Spiels, des Sports und der Kunst

Vor 50 Jahren feierte München die Spiele der XX. Olympiade. Sie bewegen die Menschen noch heute und so gibt es das ganze Jahr über ein Jubiläumsprogramm zu 50 Jahre Olympia. Zum Auftakt ging es am ersten Juli getreu dem Festivaltitel spielerisch, sportlich und künstlerisch los: Die Eröffnungsfeier in der Olympiahalle mit Oberbürgermeister Dieter Reiter, IOC-Präsident Thomas Bach und DOSB-Präsident Thomas Weikert kam ganz im Sinne der heiteren Spiele ohne steife Zeremonie aus, erinnert dennoch mit einer Schweigeminute und einem Lied an die Opfer des Olympia-Attentats.

Beste Laune und Stimmung bei der Lebenshilfe München, die bei der großen Parade dabei war.

Am Wochenende folgte dann eine große Parade in Anlehnung des „Einmarsch der Nationen“ mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Gruppen und Vereinen aus München und der Region vom Kunstareal zum Olympiapark, unter ihnen auch die Lebenshilfe München mit einer Gruppe. Bei besten Sommerwetter erwartete die Teilnehmer noch ein Bühnenprogramm am Olympiasee. Die Parade war Teil des „Festivals des Spiels, des Sports und der Kunst“ vom 1. bis 9. Juli im Olympiapark. Bis 24 Juli gibt es in verschiedenen Stadtteilen noch Beiträge zu 50 Jahre Olympiade in München und bis 11. September ist in der Rathausgalerie die Ausstellung „Visionen und Wirklichkeit. Kunst für die Olympischen Spiele in München 1972“ zu sehen.

Mit viel Geselligkeit, Kultur und Musik ging es auf das Olympiagelände in München. Auch die Lebenshilfe München beteiligte sich an der Aktion.

Inklusion rockt und rollt am 11. und 12. Juli in München

Sven und Sebastian mit ihrem Spezial-E-Bike vor dem Brandenburger Tor

Mit einer Rad-Aktion durch alle Hauptstätte der Republik werben Sven Marx und Sebastian Fietz für mehr Inklusion in der Gesellschaft. Sie legen in acht Wochen 4000 Radkilometer zurück. Die zwei sympatischen Männer setzen dabei von Anfang an ein klares Zeichen: niemals aufgeben. Sven hat nämlich einen Tumor am Gehirnstamm und ist dennoch zum Weltenbummler geworden, Sebastian ist seit dem Kindesalter blind und steht aktiv mitten im Leben. Sie sind am 11. und 12. Juli in München zu Gast mit ihrer Tour „Inklusion rockt und rollt“ und haben bereits eine Fahrt durch den Osten von Deutschland hinter sich. Am 26. Juni starteten sie in Berlin und sind am 11. Juli im Münchner Kulturzentrum LUISE Ehrengäste bei einem Inklusionsabend (Programm siehe unten).

Am 12. Juli geht es dann mit einer Rad-Demo vom Karlsplatz/Stachus aus (Brunnen) über den Altstadtring, am Hofgarten vorbei über das Isartor zum Sendlinger Tor. „Ob Handbike, E-Rolli oder mit dem Fahrrad, alle sind eingeladen“, bekräftigt der Arbeitskreis Freizeit und Bildung des Behindertenbeirats der Stadt München, in dem auch die Lebenshilfe München mitwirkt und der als lokaler Partner die Aktion begleitet. Am Marienplatz werden der Bürgermeisterin Verena Dietl dann gemeinsam formulierte Wünsche für eine inklusives München überreicht.

Über Sport, Kultur und Inklusion im Gespräch

Das Bike von Sven und Sebastian ist ein Spezial-Tandem-E-Bike und die Liste der Sponsoren und Förderer der Deutschland-Tour ist lang. Es ist ihr Anliegen, nicht nur gemeinsam Fahrrad zu fahren sondern auch Live-Musik zu erleben. Die beiden Aktivisten reden über Sport, Kultur und Inklusion, wollen Berührungsängste und Vorurteile abbauen und so viele Menschen und Vereine zusammen bringen.

Die Abendveranstaltung am 11.07.22 um 19 Uhr
in der LUISE, Ruppertstraße 5, 80337 München:

Es gibt ein buntes Programm mit der inklusiven Band ROUTE ROCKERS, einer inklusiven Tanzaktion vom DanceAbilityTanzTreff und Tanz inklusive, einer offenen Kunstaktion von Kunst.Begegnungen zum Mitmachen sowie einen kurzen Vortrag zur Tour. In der offenen Diskussion dürfen alle zu Wort kommen mit ihren Vorschlägen und Wünschen zur Inklusion und Barrierefreiheit.

Weitere Informationen über die Aktion „Inklusion rockt und rollt“ unter:
https://handiclapped-berlin.de/inklusion-rockt-und-rollt/

Lebenshilfe feiert beim Sommer im Park

Freitag 08. Juli: Sommer im Park

Endlich wieder startet am 08. Juli in München-Giesing das große Fest „Sommer im Park“. Mit der Neugestaltung des Areals Weißenseepark veranstaltet die Stad München, die Bürgerschaft von Gieising und viele Träger sozialer Einrichtung seit 2012 dieses Stadtteilfest. Das Programm sieht für 2022 folgenden Ablauf vor:

  • 14:00 Begrüßung durch den Bezirksausschuss 17
  • 14:15 KiTZ Traunsteiner Straße: Musik & Ballett
  • 15:00 Turnen, Akrobatik und Cheerleading
  • 16:00 KiTZ Severinstraße: Trommeln mit Rhythmus
  • 18:00 Gospel at heart: Band – Giesinger Rockpalast
  • 19:00 emilk: Grupp Og´s – OG Zoro & Support
  • 20:30 Mike’s Music Train

Die Lebenshilfe München ist auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Stand vertreten und mit ihr viele andere Organisationen mit einem bunten Programm der Lebensfreude für Jung und Alt.

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In einer Pressemitteilung wird die Bedeutung dieses Freizeitgeländes im Herzen von Giesing besonders gewürdigt. Dort heißt es:

„Weißenseepark und Katzenbuckel wären in der heutigen Form ohne das Städtebauförderungsprogramm „Die Soziale Stadt“, das in Teilen Obergiesings Anwendung findet, nicht denkbar. Die aufwendige Neugestaltung der Parkanlage mit einer umfassenden Bürgerbeteiligung wurde finanziert aus Städtebauförderungsmitteln Sozialen Stadt Giesing. Die Kombination aus baulicher Aufwertung und nicht-baulicher Belebung durch ein aus dem Stadtteil und mit den Bürgerinnen und Bürgern organisiertes Veranstaltungsprogramm sind ein Musterbeispiel für die Idee des Städtebauförderungsprogramm „Die Soziale Stadt“: Eine lebenswerte Stadt beruht auf stabilen lokalen Strukturen und einer aktiven Bürgerschaft, die attraktive Treffpunkte im öffentliche Raum mit Leben füllt. Heut zählt das Gelände zu den meistbesuchten Parks Münchens. Die Giesingerinnen und Giesinger haben ihn zu ihrem Freiraum gemacht. Das war das Ziel des „Sommer im Park“ Programm und es wurde mit Bravur erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Im Sommer 2018 besuchten wir das Fest „Sommer im Park“. Hier einige Eindrücke davon:
https://lebenshilfeblog.de/2018/07/02/buerger-engagieren-sich-beim-fest-im-weissenseepark/

Fußspuren der Lebenshilfe München

Leave a trace – Spuren hinterlassen

An diese Fußspuren wollen wir uns erinnern! – Die Lebenshilfe München beteiligt sich am Mitmach-Aktionstag mit einem bunten Kunstwerk und dokumentiert Meilensteine ihrer Entwicklung. Am 5. Mai 2022, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, lud der Lebenshilfe Landesverband im Rahmen seines 60. Jubiläums zu einem bayernweiten Mitmach-Aktionstag auf.

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe München, Andrea Siemen (r.) und Julia Bader von der OBA enthüllen das inklusive Kunstwerk.

Über 50 Einzelaktionen haben die lokalen und regionalen Lebenshilfen und ihre Einrichtungen für den dezentralen Lebenshilfe-Aktionstag geplant: Kunst- und Backaktionen zu „Fußspuren“ in den Einrichtungen, Infostände zu „Inklusion und Barrierefreiheit“ auf den Marktplätzen und Innenstädten mit Fußspur-Aktionen, Tanz und Musik, Laufveranstaltungen und vieles mehr.

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23.01: MFM-Messe online am Start

„Zueinander. Miteinander. Füreinander“

Am kommenden Sonntag (23. Januar) rückt in München wieder das Ehrenamt in die öffentliche Aufmerksamkeit. 66 Unternehmen, Einrichtungen und Verbände präsentieren ihre Angebote im Jahr 2022 online auf der 16. Münchner Freiwilligen Messe (MFM). Bis vor zwei Jahren konnte sie im Gasteig bei einem Publikumsverkehr von rund 6000 Besuchern immer auf ein reges Interesse setzen. Nun präsentieren sich die Aussteller online mit den Bereichen: Soziales, Kultur, Gesundheit, Migration und Umwelt – aus zehn Engagement-Feldern heißt es in der Imagebroschüre des Veranstalters (FÖBE). Oberbürgermeister und Schirmherr der MFM, Dieter Reiter, begrüßt das diesjährige Leitmotiv: „Zueinander. Miteinander. Füreinander“. Er hofft auf einen Konsens in der Gesellschaft und bekräftigt: „Dass wir als Gesellschaft nur bestehen können, wenn wir diese Eigenschaften verinnerlichen und auch leben.“

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60 Jahre Lebenshilfe und ein besonderes Geschenk

Freude über 60 Jahre Lebenshilfe und über das Wandbild Permanus. Von links: der Künstler Martin Blumöhr, Geschäftsführer und Vorstand der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, und Münchens Alt-Oberbürgermeister Christian Ude. Fotos: Gerd Spranger – mehr in der Galerie.

Ein besonderes Geschenkt machte sich die Lebenhilfe München zu ihrem 60. Geburtstag, auch wenn eigentlich schon der 62. anstehend ist, denn 1960 gründete sich der Verein mit zwölf Eltern. So aber konnte ebenso die Einweihung eines großen Wandgemäldes, das eine ganze vierstöckige Häuserwand ziert, gefeiert werden. „Permamus“ wurde es getauft, was zu deutsch mit „von Hand zu Hand“ übersetzt werden kann. Und es wirkten viele Hände mit, insgesamt 60 Menschen mit und ohne Behinderung, alt und jung, aus der Lebenshilfe und aus der Nachbarschaft. Zu einem großen Gesamtkunstwerk fügte es der Maler Martin Blumöhr zusammen und sprach bei der Einweihung immer wieder von einer Regenbogenblume, die er als ein Zeichen von Diversität verstanden wissen will.

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Permanus: eine neue starke integrative Botschaft der Lebenshilfe München

Künstler, Prominenz und die Lebenshilfe freuen sich über das neue Wandgemälde „Permanus“, mit dem die Hausfront der Geschäftsstelle von Künstler Martin Blumöhr in einem integrativen Projekt mit 60 Künstlern geschaffen wurde (Bericht folgt).

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Ohne Pflege und Betreuung geht nichts

Großen Zuspruch fand der ART.CARE.LOVE-Event (wie berichtet) am Wochenende. Auch bei der Lebenshilfe München traf man sich, tauschte sich aus und unterstützt den Appell. Und das Engagement geht weiter. Initiator Marc setzt sich mit einer eigenen Plattform (www.marccarelove.de) für die besonderen Interesse der Pflegeberufe ein, will sie aus einer positiven Perspektive zeigen. Dazu zählt für ihn auch das Wissen, dass die Bezahlung und Besetzung besser werden muss.

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Künstler danken Pflegekräften

Am Sonntag, 12. September von 11.00 bis 20.30 Uhr sagen KünstlerInnen mit einem Youtube-Event ein großes Dankeschön an die Menschen im Gesundheitswesen!

ART.CARE.LOVE

Unter dem Slogan „ART.CARE.LOVE“ gestalten sie 17 Live-Performances. Mit dabei sind: Mirja Boes, Kai Schumann, Janine Kunze, Johann von Bülow und die Lebenshilfe mit einem Beitrag um 12.00 Uhr. In zwölf Städten wie Köln, Berlin, München und Leipzig, sowie im Live-Stream bei YouTube über den Kanal marc.care.love gibt es im 30- oder 60-Minuten-Takt Lesungen, Konzerte und Comedy. Das vollständige Programm finden Sie unter: https://www.marccarelove.de/festival2021

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Bessere medizinische Angebote

Online-Seminar am 29.09.2021:
Medizinische Angebote für Erwachsene mit Behinderung

Es bleibt ein Anliegen der Lebenshilfe München, sich für eine bessere medizinische Behandlungsqualität von PatientInnen mit und ohne Behinderung einzusetzen. Erfolgreich wurden in Deutschland bereits 50 ‚Medizinische Zentren für Erwachsene mit Behinderung‘ (MZEB) eingerichtet, eines davon ist das ‚kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost‘. Das MZEB stellt eine ambulante Ergänzung der bisher bestehenden Regelversorgung durch niedergelassene Ärzte für Patienten dar, die aufgrund der Art, Schwere oder Komplexität ihrer Behinderung eine besondere Diagnostik und Behandlung benötigen.

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Neue Bewohnervertretung in Putzbrunn

Das Wohnheim in Putzbrunn erfreut sich über eine aktive und diskussionsfreudige Bewohnerschaft. Seit Beginn wird alle vier Jahre eine Bewohnervertretung gewählt. Dieses Amt wurde immer mit der notwendigen Ernsthaftigkeit ausgefüllt. Die Bewohner*innen bringen immer viele Ideen, kritische Themen und Lösungsvorschläge ein.

Durch die Coronapandemie musste die Wahl verschoben und konnte nun im Juli 2021 endlich durchgeführt werden. Zuvor wurde ein Wahlausschuss gebildet und gefragt wer sich aufstellen lassen möchte, Wir haben Fotos gemacht, Wahlaushänge erstellt und Wahlzettel vorbereitet. Es stellten sich 11 Bewohner zur Wahl und es war zu erkennen, es wird eine spannende Wahl. Jeder fragte sich: „Werde ich gewählt?“

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Inklusion mit gutem Essen gestalten

Mit Spannung wurde der Start eines neuen ‚Nachbarschafts-Service‘ in München-Giesing erwartet, ein Inklusions-Projekt der Lebenshilfe München und der Nachbarschaftshilfe Giesing. Mit einem Cateringwagen – ein italienischer Ape – auf drei Rädern, gibt es unter dem Motto „Herz und Schnauze“ jetzt jeden Dienstag schnelle, gesunde, moderne und vor allem leckere Küche mit frischen Zutaten und orientalischen Gewürzen zubereitet. Zum Start gab es Falafel oder Sojageschnetzeltes für 7,90 Euro.

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