Altenpflege und Menschen mit Behinderung

Altenpflege ist die Betreuung und Pflege von alten Menschen, die in der Hauskrankenplfege und in der Ambulanten Pflege ein stetig weiter wachsende Berufsumfeld findet. Es ist das Ziel der Pflege, die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten im Alter weitgehend zu erhalten und bei jüngeren Menschen diese auszubauen und zu fördern.

Das Leitungsteam der Lebenshilfe München und die vor der Abschlussprüfung stehenden Fachkräfte der Altenpflege zum Besuch in der Wohneinrichtung am Willinger Weg.
Das Leitungsteam der Lebenshilfe München und die vor der Abschlussprüfung stehenden Fachkräfte der Altenpflege zum Besuch in der Wohneinrichtung am Willinger Weg.

Die Überschneidung der Ausbildungsinhalte im Bereich der Alten- und Krankenpflege hat vor zwei Jahren zur Zusammenlegung der Berufsbilder zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann geführt. Auch im Bereich der Betreuung von Menschen mit Behinderung sind vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bewohnerschaft die Ausbildungsinhalte der Altenpflege wichtige fachliche Ergänzungen in unseren interdisziplinären Teams. Heilerziehungspfleger oder Erzieher haben im Rahmen ihrer Ausbildung andere Schwerpunkte sodass die genannte fachliche Ergänzung durch „Pflegefachleute“ die Qualität in der täglichen Betreuung verbessert und die Arbeit im Team inhaltlich stark bereichert.

Schnittmengen und Gemeinsamkeiten der Ausbildung

Im Rahmen der Berufsausbildung wandte sich jetzt die Berufsfachschule GGSD für Pflege an die Lebenshilfe München, an Vorstand und Geschäftsführer René Pfeifer. Die Abschlussklasse der Altenpfleger*innen informiert sich über den Arbeitsbereich im stationären Wohnen für Menschen mit Behinderung und die speziellen Bedarfe von Menschen mit geistiger Behinderung. In der Lebenshilfe-Wohneinrichtung am Willinger Weg besuchte die Klasse – zwei Termine für zwei Gruppen – drei Stunden die Einrichtung. Neben den fachlichen Austausch lernte man die Bewohner*innen kennen und tauschte sich über „Schnittmengen und Gemeinsamkeiten“ in der Assistenz und Betreuung aus.

Schnell wurde klar, dass die Lebenshilfe München im Wohnen auf jeden Fall interessante Arbeitsplätze für zukünftige Altenpfleger*innen bieten, außerdem stelle Frau Wiesental-Moser den ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe vor. Die besonderen Herausforderungen in diesem Arbeitsfeld zeigte, dass sich die Lebenshilfe hier durchaus vom „klassischen Pflegedienst“ unterscheidet. Einige der zukünftigen Fachkräfte konnte sich gut vorstellen hier ein vielseitig interessantes Arbeitsumfeld zu finden.

Insgesamt besuchten zwanzig zukünftige Altenpfleger*innen die Lebenshilfe-Einrichtung am Willinger Weg. Einrichtunsleiterin Antje Hiltscher und Einrichtungsleiter Klaus Huber vertraten das stationäre Wohnen, Pflegedienstleiterin Christine Wiesenthal-Moser informierte über den Pflegedienst. Die Lebenshilfe München begrüßte des Interesse der angehenden Fachkräfte, steht für weitere Kooperationen gerne zur Verfügung und gibt Einblick in die Arbeitsbereiche.

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