Gemeinsam raus aus dem Alltag- und rein ins Urlaubsvergnügen

„Urlaub zu haben“ ist ein fester Teil unseres Lebens und eine Zeit, die wir nicht vermissen wollen. Auftanken, zu sich selbst finden, Neues entdecken, z.B. andere Menschen, Länder, Kulturen, eine andere Umgebung – kurzum: raus aus dem Alltag. Eine Zeit, die uns neue Kraft und Lebensfreude finden lässt, manchmal auch neue Perspektiven vermittelt. Natürlich sind diese die psychische und körperliche Gesundheit fördernden Wochen im Jahr auch für Menschen mit Behinderung unverzichtbar.

Foto: Salzburg ist immer eine Reise wert. Ein Besuch der Festung mit Altstadt, oder ein Spaziergang entlang der Salzach. Die OBA der Lebenshilfe München ist hier gern zu Gast.

Dabei hilft die OBA (Offene Behindertenarbeit) der Lebenshilfe München bei der Durchführung und Begleitung, denn häufig sind ‚kleine Alltagshilfen‘ nötig, um die Urlaubstage zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Die Redaktion hat sich mit Frau Lehner unterhalten, welche Erfahrungen das Team dabei macht. Seit elf Jahren betreut sie gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen diese organisierten Urlaubsreisen.

Frage: Wie kamen Sie dazu, Menschen mit Behinderung in ihrem Urlaub zu unterstützten und wie ist Ihr Bezug zur Lebenshilfe München?

An der Uni war ich auf einen Aushang der Lebenshilfe aufmerksam geworden: Es wurden noch Begleiter:innen für Urlaubsreisen gesucht. Ich hatte ein ‚Freiwilliges Soziales Jahr‘ an einer heilpädagogischen Waldorfschule gemacht und dort bereits Erfahrungen mit Menschen mit geistiger Behinderung gesammelt. So kam es, dass ich im August 2011 meine erste Reise mit der OBA nach Ungarn an den Plattensee unternahm.

Frage: Wie groß sind die Gruppen in der Regel, wie stark ist der Förderbedarf?

Auf den Reisen waren wir vor der Pandemie in der Regel 15 Menschen: zehn Teilnehmende und fünf Betreuende. Seit der Pandemie, bzw. seit wir wieder gemeinsame Unternehmungen machen können, sind die Gruppen etwas kleiner. Letztes Jahr waren wir zu neunt im Urlaub: sechs Teilnehmende und drei Betreuende. Was den Förderbedarf betrifft, sind die Gruppen oft recht heterogen: Von weitgehend selbstständig bis zu Unterstützungsbedarf bei der Körperhygiene, der Taschengeldverwaltung, beim Essen usw.

Frage: Ist es ein Job ‚rund um die Uhr‘?
Wie ist die Verantwortung in der Gruppe geregelt?

Es kann passieren, dass man auch spät abends, nachts oder früh morgens gefordert wird, aber das ist die Ausnahme. In der Regel kommt jeder zu seiner Nachtruhe und auch tagsüber zu Auszeiten, in denen man sich zurückziehen kann. Das hängt von der Tagesgestaltung und den Absprachen unter den Begleiter:innen ab. Die Hauptverantwortung liegt bei der Reiseleitung. Aufsichtspflicht habe ich natürlich trotzdem. Wir streben einen möglichst gleichberechtigten Umgang zwischen Menschen mit und ohne Behinderung an, allerdings kann dieser nur so weit gehen, wie es mit der Schutzbedürftigkeit der Teilnehmenden vereinbar ist.

Frage: Ist Ihnen der Druck nicht zu hoch?

Das bringt Verantwortung mit sich, die ich aber weniger als Druck empfinde. Im Extremfall wird man nur bei Fahrlässigkeit oder Vorsatz haftbar gemacht. Vor Reisebeginn informieren wir uns über die besonderen Bedürfnisse der Teilnehmenden und sprechen mit den Eltern oder Betreuenden. Und, je länger man dabei ist, desto mehr Leute kennt man, bzw. desto besser lernt man jeden Einzelnen kennen. Das erleichtert und bringt Sicherheit.

Frage: Kommt bei Ihnen selbst so etwas wie ein Urlaubsfeeling auf?

Allein das Beladen des Busses, die Fahrt an den Urlaubsort und das Beziehen des Feriendomizils, lässt Urlaubsgefühle aufkommen. Wenn wir dann gemeinsam durch ein Städtchen bummeln, in einem See baden und ‚Eisessen‘ gehen, fühlt es sich definitiv nach Urlaub an. Nur komme ich etwas weniger erholt zurück als nach einer privaten Reise, vor allem, wenn ich viele pflegerische Aufgaben übernehmen durfte.

Frage: Hat sich das Verhalten der Menschen/der Gesellschaft verändert, wenn plötzlich eine ganze Gruppe von Menschen mit Behinderung, darunter auch einige im Rollstuhl, in der Öffentlichkeit steht?

In der Zeit, in der ich die Reaktionen aktiv beobachte, könnte ich das nicht sagen. Auch vor zehn Jahren wurden wir in Restaurants, Cafés und Kultureinrichtungen selbstverständlich willkommen geheißen und auch von anderen Gästen nicht unnötig skeptisch beäugt. Ich habe aber immer wieder von verschiedenen Seiten gehört, dass das durchaus nicht immer so war und es bisweilen zu unangenehmen Situationen gekommen ist. Meiner Erfahrung nach werden wir an unterschiedlichen Orten unterschiedlich freundlich aufgenommen. Berührungsängste nehme ich tendenziell bei Älteren wahr. Manchmal setzen sich andere Gäste weiter weg und beginnen zu tuscheln, insgesamt überwiegen aber die positiven Erfahrungen.

Frage: Gibt es ein besonderes Erlebnis, eine Anekdote,
an die Sie sich dabei gerne erinnern?

Letzten Sommer saßen wir auf der Terrasse der Festung Hohensalzburg zum Abendessen und hatten eine sehr interessierte und freundliche Bedienung. Sie kam mit uns ins Gespräch, erkundigte sich woher wir seien, zeigte sich begeistert vom Konzept unserer Urlaubsreisen und spendierte der ganzen Gruppe zum Schluss einen kleinen Nachtisch.

Frage: Hat sich etwas getan in Sachen ‚behindertengerecht‘, wenn man als Urlauber so in einer fremden Stadt/ Umgebung unterwegs ist. Was sollte besser werden?

In Sachen Barrierefreiheit hat sich sehr viel getan, genauso gibt es aber noch jede Menge zu tun: Rampen, Aufzüge, Rolltreppen, breite automatische Türen und behindertengerechte Toiletten sind an vielen Orten zum Standard geworden, aber z.B. nicht an allen Bahnhöfen vorhanden. Immer noch behindern Spalten und (hohe) Stufen den Ein- und Ausstieg bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Was die Verfügbarkeit von Toiletten im öffentlichen Raum angeht, sehe ich allgemein viel Aufholbedarf. Kopfsteinpflaster stellt manchmal eine Herausforderung dar.

Auf der anderen Seite ist mir aufgefallen, dass man in Städten immer häufiger kleine Modelle von bedeutenden Gebäuden zum Anfassen und mit Informationen in Braille findet. Braille ist für unsere Teilnehmenden nicht relevant, aber für Besucher:innen mit visuellen Einschränkungen durchaus vorteilhaft. Langsam findet ‚Leichte Sprache‘ Einzug in das öffentliche Leben. Audiosignale und Rillen im Boden bringen Erleichterungen. Anpassungen von Gesetzen ermöglichen Menschen mit Behinderung mehr Teilnahmemöglichkeiten und Selbstbestimmung. Es bewegt sich einiges und es darf sich noch viel mehr bewegen.

Frage: Urlaub ist für uns alle eine besonders positive Lebenszeit.
Reagieren Menschen mit Behinderung anders auf diese neuen Eindrücke, die neue Umgebung und Menschen?

Ich beobachte, dass unsere Teilnehmer:innen dem Urlaubsort und den Menschen dort unvoreingenommener und neugieriger gegenübertreten als man das vielleicht vom Stereotyp Urlauber:in sagen würde. Ich habe den Eindruck, es wird weniger kritisch bewertet und die Gegebenheiten einfach angenommen. Grundsätzlich unterscheide ich in Bezug darauf weniger zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, sondern eher zwischen solchen und solchen Urlauber:innen. In der Regel herrscht schon bei der Abreise große Vorfreude: Wer ist denn alles dabei? Mit wem schlafe ich in einem Zimmer? Wie wird es wohl an unserem Urlaubsort? Was machen wir alles? Gehen wir ‚Eisessen‘ und Schifffahren und können wir Postkarten und Andenken kaufen? Vieles ist aufregend und spannend, es werden Wünsche geäußert und während der Reise, wenn wir zusammensitzen und planen, mitgestaltet. Für Ausgelassenheit und Zufriedenheit braucht es keine außergewöhnlichen spektakulären Unternehmungen. Oft erzählen unsere Teilnehmenden von lange zurückliegenden Erlebnissen, an die sie nach wie vor gerne denken.

Frage: Wenn Sie von anderen Menschen gefragt werden, warum Sie sich in dieser Sache so engagieren – ein Urlaub mit der Partnerin/dem Partner/ Freund/ Freundin sei doch viel erstrebenswerter – was antworten Sie?

Beide Arten zu reisen haben für mich etwas für sich. Es sind schlicht verschiedene Möglichkeiten den Urlaub zu verbringen mit unterschiedliche Menschen, Unternehmungen und Eindrücke.

In einer materialistischen, konsumorientierten, optimierungslustigen, rasanten und unterhaltungsgeilen Gesellschaft bringen mich Unternehmungen mit den Menschen der OBA wieder auf den Boden. Die Unterhaltungen sind offen und erfrischend, die Menschen authentisch und wir lachen viel. Das ein oder andere ‚Malheurchen‘ wie Eis auf den Bussitzen, eine Brille auf dem Grund eines Sees, eine Zahnbürste im Siphon oder eine Wasserschlacht, aus der jemand klitschnass hervorgeht, werden zu netten Erinnerungen.

Vielen Dank für das Interview/ Gerd Spranger

Lesen Sie mehr:

lebenshilfeblog.de/2022/01/28/ab-in-den-urlaub-mit-der-oba/

Schulbegleitung für Regelschulen wird immer mehr gewünscht

Seit 2011 ist im Bayerischen Schulgesetz das Recht für alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen mit Behinderung verankert, einen gleichberechtigten Zugang zum Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen zu haben. Die Nachfrage zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Regelschulen steigt stark an, weiß Gudrun Keinert, die selbst drei Jahre lang als Schulbegleiterin für die Lebenshilfe München tätig war. Seit fünf Jahren koordiniert sie jetzt diesen Bereich. Aus den anfänglichen 18 Schulbegleiter*innen wurden schnell 60 Mitarbeiter*innen, die momentan insgesamt 53 Kinder und Jugendliche mit Behinderung während dem Schulbesuch begleiten und unterstützen.

Gudrun Keinert

Manche der Kinder und Jugendlichen haben auch zwei oder gar drei Schulbegleiter*innen, da einige der Mitarbeiter*innen nur tageweise arbeiten. Sie studieren nebenbei, leisten die Schulbegleitung nur als Nebenjob auf 450€-Basis oder arbeiten nach der eigenen Elternzeit erstmal nur in Teilzeit.

„Manchmal begleitet aber auch ein*e Schulbegleiter*in ein Tandem – also zwei Kinder parallel. Gerade in Förderzentren würde es sonst oftmals vorkommen, dass in einer Klasse mehr Erwachsene als Kinder sind.“ informiert Keinert, selbst Mutter zweier Kinder. Wir haben uns mit ihr unterhalten, wie sich die Situation in München darstellt und wir merken schnell, wie komplex dieses Thema der Schul- und Individualbegleitung eigentlich ist.

Die Umsetzung scheitert häufig

„Auch wenn generell ein gesetzlicher Anspruch auf den Besuch einer Regelschule besteht, so scheitert es oftmals an den zufriedenstellenden Möglichkeiten der Umsetzung. Beginnend bei der klassischen Barrierefreiheit, über die in München noch längst nicht alle Schulen verfügen, über die fehlenden Räumlichkeiten, um sich auch mal für den differenzierten Unterricht zurückzuziehen bis hin zur oftmals fehlenden Fachlichkeit im Bereich der Inklusion bei Lehr- und Fachkräften. Natürlich nicht bei allen Schulen und auch nicht bei allen Lehrern…aber leider noch viel zu oft“, stellt sie fest.

Klare Tendenz hin zur Regelschule

Der Drang zum Besuch einer Regelschule ist hoch. Er sollte in einer inklusiven Gesellschaft normal sein und Kinder in ihrer Bildung nicht benachteiligt werden. „In Schweden etwa funktioniert das deutlich besser. Die meisten Kinder und Jugendlichen besuchen das ganz normale Regelschulsystem. Dort ist es selbstverständlich, dass jede*r Schüler*in die Hilfe bekommt, die er/sie benötigt“, betont sie. In Bayern werden Grenzen dagegen nicht nur räumlich gesetzt, sondern seien systemisch begründet. „Inklusion an Regelschulen kann nur gelingen, wenn genügend Personal zur Verfügung steht (multiprofessionelle Teams als Standard!), es alle gemeinsam wollen … von der offenen Schulleitung über die fachlich geschulte Lehrkraft, den aufgeschlossenen Eltern und Mitschülern und eben oftmals mit der Unterstützung einer Schulbegleitung. Große Klassen, wechselnde Lehrkräfte, häufige Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretungen, wechselnde Klassenzimmer – alles das sind Hindernisse für Kinder, die ein ruhiges und gewohntes Lernumfeld brauchen. Und das ist kein Sonderwunsch, sondern lediglich die Grundlage für die Umsetzung des rechtlichen Anspruchs auf Chancengleichheit.“

Ist das Schulsystem überfordert?

Vor allem bei Hospitationen an Schulen oder in Gesprächen mit Lehr- und Fachkräften wird der Pädagogin die angespannte Lage bewusst: „Übertrieben gesprochen sieht die Situation in einer ‚ganz normalen Grundschulklasse‘ im städtischen Raum etwa so aus: Es gibt immer einige ruhige, schüchterne und introvertierte Kinder, die von der Lehrkraft besonderer Aufmerksamkeit brauchen. Dann sind da ein paar wilde Rabauken, die für ordentlich Action sorgen und die besondere Aufmerksamkeit der Lehrkraft brauchen. Dann natürlich noch Kinder, die emotional und sozial belastet sind und ebenfalls nach Aufmerksamkeit verlangen. Dazu kommt der ein oder andere nicht-diagnostizierten ADHSler oder Asperger-Autist, der die besondere Aufmerksamkeit der Lehrkraft braucht.

Die Grenzen des Möglichen sind längst erreicht

Je nach Stadtteil sind da noch einige Kinder mit Migrationshintergrund und starken Defiziten in der deutschen Sprache. Und jetzt nehmen die Schulen glücklicherweise nach Möglichkeit noch traumatisierte Flüchtlingskinder auf, die ebenfalls eine besondere Betreuung durch die Lehrkraft brauchen. Das Ganze in Klassen mit 25 bis 30 Schülern und Schülerinnen und der einen Lehrkraft, die dann neben all dem ´gebraucht werden´, neben all der Elternarbeit und all den kleinen und großen Alltagsaufgaben ihrem Bildungsauftrag nachkommen muss und dann am besten noch das Kind mit Behinderung inklusiv beschulen soll. Eine Aufgabe, die in sich bereits Grenzen des Möglichen aufzeigt.“

„Das System der Schulbegleitung kann funktionieren“, ist sich Gudrun Keinert sicher. Für die Kinder und Jugendlichen, die eine Schulbegleitung zur Seite haben, ist es für das Gelingen elementar, dass sich die Zuständigkeiten von Lehrkraft und Schulbegleiter*in gut und effektiv ergänzen.

„Viele der begleiteten Kinder brauchen Unterstützung im Großen und im Kleinen. Die einen flippen schnell aus und zeigen sich und anderen gegenüber Aggressionen. Die andere üben mit der Schulbegleitung erst mal wichtige Strukturen am Arbeitsplatz ein…etwa, dass das Federmäppchen mit den Stiften richtig liegt, ebenso die Hefte und Bücher, damit sich das Kind auf den Unterricht konzentrieren kann. Manche Kinder verweigern das Schreiben, manche Kinder haben große Angst sich von zu Hause zu lösen. Die einen brauchen Unterstützung beim Bedienen der Insulinpumpe, die anderen müssen regelmäßig aus dem Klassenzimmer begleitet werden, um Auszeiten nehmen zu können. In vielen Fällen hilft die Schulbegleitung auch dabei, zwischen dem zu begleiteten Kind und den Mitschüler*innen soziale Kontakte zu knüpfen, gegenseitiges Verständnis aufzubauen und manchmal auch zu vermitteln.“

Kinder mit Sonderstellung in der Klasse

Mit dem Bündel an Assistenzleistungen nimmt das Kind darüber hinaus in der Klasse eine Sonderstellung ein. Das muss den Mitschülern vermittelt werden und auch manche Lehrkraft muss sich erst mal mit der Rolle des Schulbegleiters auseinandersetzen und manchmal auch arrangieren. „Generell entwickeln sich diese Leistungen vor allem in den Grundschulen gut“, bestätigt Keinert, „die meisten Kinder können damit gut umgehen.“ Die Probleme mehren sich ab der fünften Klasse auf Regelschulen. Dann sei häufig Mobbing und Ausgrenzung aus der Klassengemeinschaft zu beobachten. Die Schere zwischen Kindern mit und ohne Behinderung wird in diesem Alter immer deutlicher.

Es spricht einiges für die Förderschulen

„Trotz all der Unterstützung durch eine*n Schulbegleiter*in ist es in unserem Regelschulsystem mit der knappen Ausstattung an personellen Ressourcen, dem fehlenden Fachwissen, dem unflexiblen Bayerischen Lehrplan und all den anderen Stolpersteinen vielleicht sogar manchmal besser, sein Kind an einem Förderzentrum zur Schule gehen zu lassen…auch wenn das natürlich nicht dem Gedanken der Inklusion und Chancengleichheit entspricht.“

Peter Puhlmann, Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, hebt die positive Leistung der Schulbegleitung hervor: „Mit der Schulbegleitung der Lebenshilfe München tragen wir erfolgreich dazu bei, die erforderliche Unterstützung im motorischen, sozialen, emotionalen und kommunikativen Bereich zu gewährleisten und damit Teilhabe im inklusiven Sinne zu ermöglichen. So gelingt es ganz individuell schulische Anforderungen zu bewältigen und sich in den Klassenverband integrieren zu können. Unser Anspruch ist es dabei, eine größtmögliche Selbstständigkeit unserer Kinder und Jugendlichen zu stützen und langfristig zu erreichen.“

Gerd Spranger

Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen

– Neue Webseite informiert über Barrierefreiheit –

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben, ist ein Prozess über viele Jahre hinweg. In München etwa beschloss die Stadt vor zehn Jahren, in enger Zusammenarbeit mit Betroffenen, Organisationen und Vereinen, ein ganzes Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, weitete es 2019 aus und will bis zum Jahr 2025 einen nächsten Aktionsplan für Menschen mit Behinderung erarbeiten. Die Stadt München hat sich dafür den Slogen „München wir inklusiv“ ins Stammbuch geschrieben. Es ist ein Prozess über Jahrzehnte hinweg und aktuell arbeitet die Landeshauptstadt an 30 Projekten, 50 wurden bereits erfolgreich umgesetzt.

Das jüngste Beispiel ist eine Website, die über die Barrierefreiheit von Kultureinrichtungen informiert. Sie nennt wichtige Details, die eben für Menschen mit acht ganz unterschiedlichen Einschränkungen von Bedeutung sind. Von Hörgeschädigten und Sehbehinderten, von Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten, Gehörlosen und blinden Menschen bis hin zu psychisch-seelischen Behinderungen und kognitiven Einschränkungen, also Menschen mit geistiger Behinderung. Die Seite ist barrierefrei aufgebaut und nennt sich darum „kultur-barrierefrei-muenchen.de“. 250 Einrichtungen in München stellt sie vor.

Die Rathaus-Rundschau präsentiert sie im offiziellen Stadtportal der Landeshauptstadt wie folgt: „Die Website http://www.kultur-barrierefrei-muenchen.de bietet Menschen mit Behinderung Informationen rund um den Besuch von Münchner Kultureinrichtungen. Der gemeinnützige Verein KulturRaum München hat die Internetseite im Auftrag des Kulturreferats entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit dem cbf – Club Behinderter und ihrer Freunde e.V. ist eine Informationsplattform zur Barrierefreiheit von 250 Kulturorten in der Stadt entstanden. Das Projekt ist im zweiten Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention der Stadt München verankert.“

„Kulturbesuche sind ein aufwändiges Unterfangen“

Die Lebenshilfe München wirkt von Anfang an bei der Erarbeitung und Ausgestaltung der Aktionspläne der Stadt München für Menschen mit Behinderung mit (siehe Link). Auch der Behindertenbeauftragte der Stadt München, Oswald Utz, freut sich über das neue Angebot: „Eine Kulturveranstaltung zu besuchen, ist für viele Menschen mit Behinderungen noch immer ein aufwändiges Unterfangen. Gibt es eine Toilette für Rollstuhlfahrer*innen? Hat es eine Induktionsschleife für hörgeschädigte Menschen? Dies sind nur zwei Fragen, die sich diese Personengruppe vor einer Veranstaltung stellt. Endlich gibt es auf der neuen Homepage http://www.kultur-barrierefrei-muenchen.de Antworten auf all diese Fragen. Ich danke allen, die zur Verwirklichung beigetragen haben, denn dies ist ein weiterer Schritt zu mehr Teilhabechancen.“

Ebenso äußert sich Monika Burger, Behindertenbeirätin der Stadt München: „Die Webseite http://www.kultur-barrierefrei-muenchen.de ist sehr nützlich, weil nicht nur die großen Häuser, sondern auch kleine Kulturorte für alle Behinderungsarten äußerst detailliert beschrieben werden. Die Angaben richten sich beispielsweise auch an Menschen mit psychischer Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten, die oft vergessen werden. Die Formulierungen sind gut verständlich und die Webseite barrierefrei programmiert.“

Vom Februar 2015: Aktionsplan-fuer-Menschen-mit-Behinderung
Vom August 2021: UN-Behinderten-Rechtskonvention-Muenchen-zieht-Bilanz
Aus der Rathaus-Rundschau: Website-zur-Barrierefreiheit-von-Kultureinrichtungen-gestartet
Die neue Webseite: www.kultur-barrierefrei-muenchen.de

Altenpflege und Menschen mit Behinderung

Altenpflege ist die Betreuung und Pflege von alten Menschen, die in der Hauskrankenplfege und in der Ambulanten Pflege ein stetig weiter wachsende Berufsumfeld findet. Es ist das Ziel der Pflege, die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten im Alter weitgehend zu erhalten und bei jüngeren Menschen diese auszubauen und zu fördern.

Das Leitungsteam der Lebenshilfe München und die vor der Abschlussprüfung stehenden Fachkräfte der Altenpflege zum Besuch in der Wohneinrichtung am Willinger Weg.
Das Leitungsteam der Lebenshilfe München und die vor der Abschlussprüfung stehenden Fachkräfte der Altenpflege zum Besuch in der Wohneinrichtung am Willinger Weg.

Die Überschneidung der Ausbildungsinhalte im Bereich der Alten- und Krankenpflege hat vor zwei Jahren zur Zusammenlegung der Berufsbilder zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann geführt. Auch im Bereich der Betreuung von Menschen mit Behinderung sind vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bewohnerschaft die Ausbildungsinhalte der Altenpflege wichtige fachliche Ergänzungen in unseren interdisziplinären Teams. Heilerziehungspfleger oder Erzieher haben im Rahmen ihrer Ausbildung andere Schwerpunkte sodass die genannte fachliche Ergänzung durch „Pflegefachleute“ die Qualität in der täglichen Betreuung verbessert und die Arbeit im Team inhaltlich stark bereichert.

Schnittmengen und Gemeinsamkeiten der Ausbildung

Im Rahmen der Berufsausbildung wandte sich jetzt die Berufsfachschule GGSD für Pflege an die Lebenshilfe München, an Vorstand und Geschäftsführer René Pfeifer. Die Abschlussklasse der Altenpfleger*innen informiert sich über den Arbeitsbereich im stationären Wohnen für Menschen mit Behinderung und die speziellen Bedarfe von Menschen mit geistiger Behinderung. In der Lebenshilfe-Wohneinrichtung am Willinger Weg besuchte die Klasse – zwei Termine für zwei Gruppen – drei Stunden die Einrichtung. Neben den fachlichen Austausch lernte man die Bewohner*innen kennen und tauschte sich über „Schnittmengen und Gemeinsamkeiten“ in der Assistenz und Betreuung aus.

Schnell wurde klar, dass die Lebenshilfe München im Wohnen auf jeden Fall interessante Arbeitsplätze für zukünftige Altenpfleger*innen bieten, außerdem stelle Frau Wiesental-Moser den ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe vor. Die besonderen Herausforderungen in diesem Arbeitsfeld zeigte, dass sich die Lebenshilfe hier durchaus vom „klassischen Pflegedienst“ unterscheidet. Einige der zukünftigen Fachkräfte konnte sich gut vorstellen hier ein vielseitig interessantes Arbeitsumfeld zu finden.

Insgesamt besuchten zwanzig zukünftige Altenpfleger*innen die Lebenshilfe-Einrichtung am Willinger Weg. Einrichtunsleiterin Antje Hiltscher und Einrichtungsleiter Klaus Huber vertraten das stationäre Wohnen, Pflegedienstleiterin Christine Wiesenthal-Moser informierte über den Pflegedienst. Die Lebenshilfe München begrüßte des Interesse der angehenden Fachkräfte, steht für weitere Kooperationen gerne zur Verfügung und gibt Einblick in die Arbeitsbereiche.

Gemeinsam einen langen Weg der kleinen Schritte gehen

– Im Gespräch mit Sabrina Kupka –

Sabrina Kupka (30) schließt akutell ihr sozialwissenschaftlichen Masterstudium ab. Seit über einem Jahr unterstützt sie den Pädagogischen Fachdienst der Lebenshilfe und hier vor allem die Wohneinrichtungen in der St.-Quirin-Straße und am Willinger Weg sowie das Belegungsmanagement. (Siehe Bericht/ Link). Wir haben bei ihr nachgefragt, was in diesem Jahr bewegt wurde und wo sie Fortschritte sieht.

Gruppen und Teams stärken

Ganz allgemein möchte sie die Dinge für Menschen mit Behinderung zum Besseren hin bewegen, was in den Jahren der Corona-Pandemie nicht einfacher geworden ist, doch sieht sie dabei auch Perspektiven. „Wir haben uns intern besser organisiert, um noch intensiver in den Gruppen zu arbeiten. Viel geholfen hat dabei der fachliche Austausch in den Teams.“ Als aktuelles Beispiel nannte sie die Seminare zum Thema ‚Deeskalations-Management‘, dass die Lebenshilfe München vor sechs Jahren erstmals angeboten hatte und erneut im Jahr 2021 (Bericht/Link). „In so einem Seminar etwa ist auch der Austausch mit Kolleg*innen wichtig. Im günstigen Falle sollte es gar nicht zu einer Eskalation kommen, wenn bereits frühzeitig Spannungen und Konflikte bemerkt werden“, ergänzt sie.

Mehr Leistung und Betreuung

Dabei ist eine enge Begleitung und Betreuung der Bewohner in den Einrichtungen wichtig, zumal in Coronazeiten ja über Wochen und Monate hinweg der Besuch der Lebenshilfe Werkstätten eingeschränkt bis gar nicht mehr möglich war. Das Leben konzentrierte sich darum verstärkt ‚auf die eigenen vier Wände‘, die glücklicherweise in den Wohneinrichtungen optimal gestaltet sind. Bereits bei der Planung der Immobilie am Willinger Weg vor acht Jahren etwa, berücksichtigte die Lebenshilfe die neuen Anforderungen des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes . Außerdem wurde das Leistungsangebot ausgebaut und ermöglicht so eine durchgängige Betreuung. Das zahlt sich heute aus. „Es ist uns sogar gelungen für unsere Senioren in Rente eigene Angebote und Programme zu entwickeln“, freut sich Sabrina Kupka. Meist geht es um ganz alltägliche Dinge, wie sich gegenseitig zuzuhören, gemeinsam zu kochen oder Kaffee zu trinken, bis hin zur speziellen Angeboten mit Musik und Tanz. Aber auch ‚außer Haus‘ erweiterten sich die Angebote, etwa durch begleitete Spaziergänge oder personenzentrierte Ausflüge.

Sich mit dem Umfeld vertraut machen

„Dabei geht es um mehr, als nur ‚raus zu gehen‘. Die Bewohner werden so vertraut mit ihrer Umgebung. Sie lernen etwa für sie wichtige Bus- oder U-Bahnverbindungen, Geschäfte oder Arztpraxen kennen. Auch das nahegelegene und fußläufig gut zu erreichende Michaeli-Freibad entdeckten vergangenen Sommer einige Bewohner für sich.“ Ein anderes Anliegen bewegte Sabrina Kupka vergangenes Jahr. Sie möchte mehr Ressourcen nutzen und hatte dabei den öffentlichen Raum, Vereine und Initiativen im Blick. Einer der aktivsten und wichtigsten für das Wohnheim in der St.-Quirin-Straße ist die Nachbarschaftshilfe Giesing und die Initiative „Ois inklusiv“. Speziell in Giesing ergibt sich der Vorteil, dass hier auch andere Wohlfahrtsverbände und Einrichtungen der Behindertenarbeit angesiedelt sind.

Wohnen im Sozialraum

Sozialraumorientierte Strukturen findet man auch in den neu angemieteten Appartements der Lebenshilfe München in Lochhausen. Hier ist Sabrina Kupka gemeinsam mit der Leitung vom Ambulant unterstützten Wohnen, Kevin Herceg, für die Belegung der acht Einzelappartements und einer Paarwohnung zuständig. „Mich freut es sehr, dass wir so ein gutes Feedback zu den neuen und barrierefreien Appartements bekommen. Bis auf ein Appartement und eine Paarwohnung sind die Objekte bereits vermietet.“

Bei weiteren Fragen rund um die Wohnangebote der Lebenshilfe München können Sie sich gerne an Sabrina Kupka wenden. Hier geht es direkt zum pädagogischen Fachdienst Wohnen der Lebenshilfe München:
https://www.lebenshilfe-muenchen.de/leben-und-wohnen/fachdienst-wohnen/

Abschied von Gerlinde Engelmann

Abschied von Gerlinde Engelmann, Ehrenvorsitzende der Lebenshilfe München

Gerlinde Engelmann, geb. Klee, wurde am 8. Mai 1936 in Doberseik (heute: Dobřečov), heutiges Tschechien, geboren. Die Fremdsprachenkorrespondentin engagierte sich ab 1967 bei der Lebenshilfe München zunächst als Mitglied und ab 1976 im Vorstand, dessen Vorsitzende sie von 1983 bis 1996 war. Bereits 1972 hatte sie die damals so genannte Elternberatung gegründet (heute Angehörigenberatung), in der sie auch noch lange Jahre nach dem Ausscheiden aus ihren übrigen Ämtern ehrenamtlich tätig war. Die Elternberatung sah sie als die ureigene Aufgabe der Lebenshilfe, einem Selbsthilfeverein. Ihr Anspruch war: „Man muss sich auskennen, um zu helfen.“

Gerlinde Engelmann engagierte sich bis ins hohe Alter für die Lebenshilfe München
Gerlinde Engelmann engagierte sich bis ins hohe Alter für die Lebenshilfe München

Am 4. April 2022 verstarb Gerlinde Engelmann in München. Sie wird vor allem ihrem Ehemann, Herwig Engelmann, den drei gemeinsamen Kindern, den Enkeln und der Urenkelin sehr fehlen.

Beratung und Austausch

Die Tatsache, dass ihre älteste Tochter mit einer geistigen Behinderung geboren wurde, war für Gerlinde Engelmann der wichtigste Antrieb, zu einer unermüdlichen Vorkämpferin für die Rechte ihrer Tochter sowie anderer Menschen mit einer geistigen Behinderung und zu einer erfolgreichen Vertreterin der Lebenshilfe München zu werden. Dabei lag ihr insbesondere die Beratung und Unterstützung anderer Eltern in Stadt und Landkreis München am Herzen. Auch pflegte sie internationale Kontakte zu Elternorganisationen in Israel, Saudi-Arabien, Neuseeland, Australien, Rumänien, Österreich, Italien, Niederlande und Luxemburg.

Bemerkenswert fortschrittlich war ihr Respekt vor den Wünschen der Menschen mit geistiger Behinderung. Möglichst allen Menschen selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, auch wenn es dazu „Mut zum Risiko“ braucht, dafür setzte sie sich unermüdlich ein. Mit dieser Haltung hat sie in ihrer aktiven Zeit immer alle beeindruckt und beeinflusst! Heute sehen wir ihre Einstellung als selbstverständlich an.

„Sie hat uns Eltern den Weg durch den Behördendschungel gezeigt, uns das Annehmen der Herausforderung erleichtert und so einen positiven Weg gewiesen, mit dem behinderten Kind selbstbewusster und auch kämpferischer zu gehen. Ich vergesse nie ihre Vorträge für die Eltern als die Pflegeversicherung eingeführt wurde. Sie setzte durch, dass für unseren Personenkreis nicht nur die Zeit für die reine Pflege, sondern auch die Beaufsichtigung angerechnet wurde.“, erinnert sich Bärbel Popp, ehemalige Vorstandsvorsitzende, an ihre Vorgängerin.

Ausgezeichnetes Engagement

Gerlinde Engelmann nutzte ihre zupackende, humorvolle und warmherzige Art, ihre Durchsetzungskraft und ihre Fähigkeit, druckreif zu formulieren, um sich in jedem Zusammenhang für Menschen mit geistiger Behinderung einzusetzen. So wurde ihr Rat in immer mehr Gremien der Lebenshilfe, in einschlägigen Arbeitsgemeinschaften des bayerischen Sozialministeriums wie auch beim Bezirk Oberbayern in Anspruch genommen.

Sie war von 1977 bis 1983 auch Mitglied des Landesvorstandes der Lebenshilfe Bayern und ist seit 1992 Ehrenringträgerin des Landkreises München. Ebenso engagierte sie sich auf Bundesebene unter anderem als bayerische Vertreterin im Bundeselternrat der Lebenshilfe. 1996 wurde Gerlinde Engelmann für ihren jahrzehntelangen gesellschaftlichen Einsatz mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie auch die Goldene Ehrennadel der Lebenshilfe. 2002 wurde ihr Engagement mit dem bayerischen Verdienstorden gewürdigt.

Enge Verbundenheit mit ihrem Verein

Es war schön, dass sie uns als Ehrenvorsitzende bis zuletzt eng verbunden blieb, sogar noch unser 60-jähriges Jubiläum mitfeierte und bei der Einweihung unseres Kunstprojektes „Permanus“ im September 2021 anwesend war.

Trauer und Dankbarkeit

Wir trauern mit ihrer Familie und allen Weggefährten und sind dankbar für die gemeinsame Zeit bei der Lebenshilfe München. Sie hat unseren höchsten Respekt für ihr Lebenswerk, wir werden immer gerne an sie denken.

Den Hinterbliebenen sprechen wir unser tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Im Namen aller Mitglieder
Andrea Siemen
Aufsichtsratsvorsitzende

Geschwistertage bei den Alpakas

Die beiden ersten Geschwistertage dieses Jahr, führten das Geschwisterprojekt gleich beide an den Ammersee zu einer gemeinsamen Alpakawanderung.

Gegenseitiges Vertrauen schaffen.
Gegenseitiges Vertrauen schaffen.

Als friedliche Haus- und Begleittiere, werden diese ursprünglich aus den südamerikanischen Anden stammenden, domestizierten Kamele, häufig bei tiergestützten Therapien eingesetzt. Der Umgang mit Alpakas „unterstützt bei der Überwindung von Ängsten, hilft Verantwortung aufzubauen, ermutigt die Kontaktaufnahme und stärkt das Selbstwertgefühl,“ sind sich Therapeuten einig.

Bei den Geschwistertagen der Lebenshilfe München konnten die Gruppe mit acht Kindern jeweils ein Alpaka spazieren führen. Trotz eisigem Wind hatten alle sehr viel Spaß. Mit anschließenden Streicheleinheiten und dem Füttern der Tiere wurde der Tag nachmittags erfolgreich beendet. Es waren sich bei der Autofahrt zurück nach München alle einig: Wir kommen auf jeden Fall wieder. / Sophia Enzinger

Die Geschwisterkinder gemeinsam mit den Alpakas unterwegs. Fotos: Lebenshilfe München
Die Geschwisterkinder gemeinsam mit den Alpakas unterwegs. Fotos: Lebenshilfe München

G E S C H W I S T E R T A G E

Mehr Information zu den „Geschwistertagen“ der Lebenshilfe München finden Sie unter:
www.lebenshilfe-muenchen.de/wp-content/uploads/Flyer-Geschwisterangebot-2020.pdf

Einen Einblick in die Aktivitäten bei den Geschwistertagen der Lebenshilfe München gibt Ihnen auch unser Bericht aus dem Jahre 2019:
www.lebenshilfeblog.de/2019/12/17/geschwistertage-bei-der-lebenshilfe-muenchen

Ukraine: Landesverband Bayern und Lebenshilfe München unterstützen

Die Lebenshilfe Bayern ist tief erschüttert über den andauernden Krieg in der Ukraine. „Wir sorgen uns vor allem auch um Menschen mit Behinderungen und ihre Familien, die in den Kriegsgebieten leben oder nun auf der Flucht sind“, betont die Landesvorsitzende Barbara Stamm und appelliert, bei allen Hilfsmaßnahmen deren besondere Bedürfnisse zu beachten.

Partnerorganisation in Ukraine

„Der Krieg bringt für Millionen von Menschen unfassbares Leid, Elend und Zerstörung“, so die ehemalige Landtagspräsidentin weiter. Viele Lebenshilfen in Bayern stehen deshalb bereit, insbesondere Flüchtlingen mit Behinderungen und ihren Familien zu helfen. Die Lebenshilfe Ostallgäu hat sogar selbst behinderte Kinder und ihre Mütter aus der Ukraine nach Kaufbeuren gebracht. Seit Jahren arbeitet sie eng mit dortigen Organisationen zusammen. Ausführliche Informationen dazu gibt es unter:
www.lebenshilfe-ostallgaeu.de.

Ukraine-Hotline Bayern

Auf bayerischer Ebene unterstützt die Lebenshilfe die telefonische
Ukraine-Hotline: 089-54497-199.
Sie gilt als Erstanlaufstelle für Flüchtlinge, deren Familien, Verwandte, Freunde in Bayern und engagierte Menschen, die selbst helfen möchten. Die Hotline wird von der Freien Wohlfahrtspflege betrieben und vom Sozialministerium gefördert. Weitere Infos und Kontaktdaten – auch in ukrainisch – gibt es im Internet unter:
www.ukraine-hotline-bayern.de
sowie auf der zentralen Plattform der bayerischen Staatsregierung:
https://ukraine-hilfe.bayern.de.

Helfen mit den Diensten der Lebenshilfe

In München bekräftigt Lebenshilfe-Vorstand und Geschäftsführer, Peter Puhlmann, das Engagement der Lebenshilfe-Dienste, wie Familienunterstützender Dienst, Ambulante Dienste und Anbulanter Pflegedienst. „Wir haben trotz ausgelasteter Wohn- und Unterkunftskapazitäten in unseren Wohneinrichtungen noch eine ’stille Reserve‘ für Menschen mit Behinderung schaffen können. Wir bieten Raum für zwei Familien mit Kindern oder insgesamt sechs (Waisen-) Kinder.“ Die Hilfen der Lebenshilfe München werden auf kommunaler Ebene abgestimmt. „Wir stehen über einen privaten Kontakt auch mit einer leitenden Person eines internationalen Kinderhilfswerkes in der Ukraine im Kontakt“, so Peter Puhlmann. „Unabhängig hiervon haben Mitarbeiter, allen voran Gudrun Keinert (Koordinatorin der Schulbegleitung) von der Lebenshilfe München eine Sammelaktion von Hilfsgütern zu Gunsten von Ukraine-Flüchtlingen gestartet. Hierzu gilt mein ganz persönlicher Dank!“

60 Jahre Lebenshilfe-Landesverband Bayern

Unter dem Motto „Miteinander – Wir gestalten Teilhabe“ setzt sich der Lebenshilfe-Landesverband Bayern seit 1962 als Dachorganisation der bayerischen Lebenshilfen insbesondere für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien ein. Der Verband hat heute gut 160 Mitglieds-Organisationen. Diese unterstützen, fördern und begleiten über 50.000 Menschen mit Behinderungen und deren Familien. Die Lebenshilfe hat ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe aufgebaut – mit etwa 900 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen. Landesvorsitzende Barbara Stamm ist seit 2001 im Amt. Die Lebenshilfe ist bundesweit aktiv als Elternverband und Selbsthilfe-Vereinigung, als Fachverband und Trägerin von Einrichtungen der Behindertenhilfe. Informationen zum Jubiläumsjahr 2022 gibt es hier.

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Bayern e. V. – 91056 Erlangen – E-Mail: info@lebenshilfe-bayern.de – Internet: https://www.lebenshilfe-bayern.de

„Es bleibt alles Corona-Konform“

HPT in Unterhaching zwei Jahre nach dem ersten Lockdown

Im Sommer 2021 fragten wir in unserem Lebenshilfeblog (.de) nach, wie sich die Pandemie auf die Kinder und Jugendlichen und die Betreuung in der HPT (Heilpädagogische Tagesstätte) in Unterhaching auswirkt. Wie stellt sich heute, ein halbes Jahr später, die Situation dar? Die Einrichtungsleiterin Sabine Griebel gibt einen kleinen Stimmungsbericht:

„Jetzt sind es etwa zwei Jahre, an dem wir (das ist die Heilpädagogische Tagesstätte G Unterhaching) unsere Kinder und Jugendlichen in den ersten Lockdown geschickt haben. Zwei intensive Jahre mit vielen neuen Herausforderungen, die den Kinder und Jugendlichen, den Eltern und auch den Mitarbeiterinnen einiges abverlangt haben.

Grundsätzlich machen es alle Beteiligten sehr gut, halten sich an die sich immer wieder verändernden Regelungen. Das regelmäßige Testen ist mittlerweile schon zur Routine geworden. Und auch wenn seit den letzten Pfingstferien wieder alle Kinder und Jugendlichen im Präsenzunterricht sind und somit auch alle gleichzeitig nachmittags zu uns in die HPT kommen können, sind wir von einem „Regelbetrieb“ noch entfernt. Wir können leider noch nicht wieder gruppenübergreifende Projekte und Aktionen anbieten. Und auch im Außenbereich sind wir für uns, denn es gibt keine gemeinsame Benutzung mit den anderen HPTn.

Diese neuen Situationen brachten gute Dinge zum Vorschein, die immer wieder aufs Neue unsere Kreativität zum Vorschein gebracht haben. Allerdings kommen wir – und damit meine ich wieder alle Beteiligten – mittlerweile an den Rand unserer Geduld. Wir alle wünschen uns „Normalität“, eben Begegnungen, Feste, Feiern usw.

Der Bewegungsraum seit zwei Jahren eingeschränkt

In den letzten beiden Jahren war es einzig in den letzten Herbstferien möglich, Ausflüge zu machen, die nicht in die nähere Umgebung führten. Immer HPT-Gelände, immer Ortspark und die näheren Spielplätze? Auf Dauer ist das nicht mehr nur ansprechend. Erschwerend kommt hinzu, dass Corona keinen Bogen um unsere HPT und Unterhaching macht. Zu Beginn des Jahres 2022 wurden wir auch mit Infektionen bei den Kindern und Jugendlichen sowie im Team gebeutelt.

Viele Zutaten und Ideen für die „Psychohygiene“

Und trotzdem finden sich im Team immer wieder gute Ideen für Aktionen und Projekte, selbstverständlich coronakonform. Beispielsweise hatten wir am Rosenmontag Teamtag mit dem Thema „Psychohygiene“. Hier konnten wir im Team vieles in Kleingruppen ausprobieren, das uns in diesen Zeiten gut tut und das gleichzeitig in den Gruppenalltag integriert werden kann. Wir haben festgestellt, dass gerade jetzt das gemeinsame Lachen (das geht auch mit dem nötigen Abstand) immens wichtig ist.

In einer Gruppe wird gerade ein „Nachrichtenprojekt“ gestartet. Das bedeutet, dass die Jugendlichen einen Rahmen aus Holz gebastelt haben (= Rahmen des Fernsehers). Hinter diesem werden dann Nachrichten der Jugendlichen gesprochen und gefilmt. So dass wir immer die neuesten HPT-Nachrichten auf den PC’s ansehen können. Hier darf alles mit hinein, was unsere Jugendlichen gerade bewegt und beschäftigt.

Ideen gibt es zum Glück immer viele. Die momentanen Stolperstellen bedeuten allerdings – auch nach fast 2 Jahren – „coronakonform“ zu sein.“

Sabine Griebel, Dipl. Sozialpäd. (FH)

Ambulante Pflege ist sehr gefragt es fehlen aber Fachkräfte

Christine-Wiesenthal-Moser

Die Nachfrage nach ambulanter Pflege ist durch die Corona-Pandemie gestiegen, bemerkt Christine Wiesenthal-Moser, Leiterin des ‚Ambulanten Pflegedienstes‘ der Lebenshilfe München. Sie war lange vor der Pandemie bereits Leiterin einer Wohneinrichtung des Elternvereins und führte bis 2019 den Ambulanten Pflegedienst (APD). Nach zweimaliger Babypause, ihre Kinder sind heute zwei und fünf Jahre alt, kehrte sie im Herbst 2021 erneut in ihren Beruf als Leiterin des APD der Lebenshilfe zurück. Sie hat also einen direkten Vergleich der Situation vor und während der Pandemie „und sie ist nicht besser geworden“, bedauert sie. Der Mangel an Fachkräften habe zugenommen und die Nachfrage sei weiter gestiegen. Ohne Probleme könnten bei der Lebenshilfe München innerhalb eines halben Jahres vier Pflegekräfte beschäftigt werden, doch trotz intensiver Bemühungen auf dem Arbeitsmarkt bleiben selbst Bewerbungen aus.

„Und das, obwohl wir im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen gut bezahlen, nämlich nach Tarif mit Zulagen. Insgesamt aber ist das Lohnniveau bei den pflegenden Berufen viel zu niedrig angesetzt. Wir tragen mit unserer Tätigkeit eine hohe Verantwortung und müssen uns laufend weiterbilden. Dazu ist die Arbeit sowohl körperlich wie psychisch nicht ganz einfach. Es ist längst eine deutliche Anhebung der Gehälter nötig. Die Politik hat es auch versprochen, doch bis heute nicht gehalten. Letztlich bekommen es dann gerade jene zu spüren, die auf Hilfe angewiesen sind, sie aber nicht bekommen, weil ganz einfach Fachkräfte fehlen“, bedauert sie.

Die Hilfe selbst organisieren

Einen zweiten Trend bemerkt Christine Wiesenthal-Moser: „Die Menschen neigen heute viel stärker dazu, ihre Angehörigen zuhause zu versorgen und die Hilfe selbst zu organisieren“, erzählt die Leiterin des Ambulanten Pflegedienstes. Sie führt es auf ein gewachsenes Misstrauen gegenüber Einrichtungen wie Seniorenheime oder selbst Krankenhäuser zurück. „Alte und schwer behinderte Menschen wurden massiv von ihren Angehörigen abgeschottet. Manche von ihnen verstarben einsam, was der Unsicherheit in der Pandemie geschuldet war und nach neuen Maßnahmen verlangte. Das hinterlässt Spuren. Spuren, die wir heute in vielen Gesprächen und Beratungen bemerken.“

Das Umfeld im Blick behalten

Selbst habe sie in der intensiven Zeit mit ihren zwei kleinen Kindern gelernt wieder genauer hinzusehen. „Heute sehe ich das familiäre Umfeld der zu betreuenden Menschen viel stärker. Sie leiden selbst unter Ängsten und Sorgen. Etwa weil sie selbst bereits älter sind oder auch gesundheitlich an ihre Grenzen stoßen. Es steckt immer die Sorge dahinter, für ihre Angehörigen die Hilfe nicht mehr im nötigen Umfang leisten zu können. Deswegen werden wir schließlich ja auch kontaktiert.“

Dabei ist die Klientel des Ambulanten Dienstes (APD) der Lebenshilfe München gemischt durch alle Altersgruppen hindurch, jedoch sind es in der Regel Menschen mit Behinderung die betreut werden. „Auch in unseren Einrichtungen des gemeinschaftlichen Wohnens, vor allem im ambulant betreuten Wohnen, sind wir im Einsatz“, so die Pflegefachkraft, die noch den klassischen Berufsweg von der Gesundheits- und Krankenpflegerin mit anschließender Weiterbildung zur Stationsleiterin bis zur Pflegedienstleitung und Einrichtungsleiterin durchlaufen hat. „Wir unterstützen bei der Körperpflege, hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und begleiten, wenn Betreuung nötig ist.

Lebenshilfe für alle Bereiche

So wie der APD bei der Betreuung in den ambulanten Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München unterstützt, hilft der FuD (Familien unterstützende Dienst) vor Ort, wenn über die zu leistende Pflege hinaus weitere Hilfe nötig ist. „Auch beraten wir pflegende Angehörige, denn es ist nicht für alle ersichtlich, welche Leistungen sie abrufen können und was ihnen zusteht.“ Dabei macht sie vor allem mit jungen Eltern und pflegende Angehörige sehr positive Erfahrungen.

„Die Jungen sind meist gut informiert, fragen gezielt nach und kennen ihre Rechte. Sie sind über die sozialen Medien vernetzt und da werden dann schon mal gezielt komplexe Themen abgefragt. Darum ist es für uns enorm wichtig, immer die neuesten Bestimmungen zu kennen. Ein großer Bereich sind etwa aktuelle Bedingungen des BTHG (Bundes-Teilhabegesetz) wie „Assistenzleistungen“ und aus dem Bereich „Hilfe zur Pflege“ wie häusliche Pflegeleistungen, Pflegehilfsmittel, Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes und weitere Unterstützungsformen. Wir legen darum Wert darauf, die pflegenden Angehörigen zu informieren und bieten regelmäßig Schulungen zu den einschlägigen Themen an. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Angehörigenberatung der Lebenshilfe München.

Pflege ist vielseitig und flexibel

Christine Wiesenthal-Moser ist von der Attraktivität des Berufes überzeugt. „Es ist ein selbständiges Arbeiten, ein Dienstwagen für die Einsätze wird gestellt und die Zeiteinteilung ist weitgehend flexibel. Eine Teilzeitarbeit kommt vor allem Müttern zugute, die sich in der Regel noch um den Haushalt und die Kinder kümmern müssen. Oder auch jungen Menschen ganz allgemein, die sich etwa beruflich weiter qualifizieren möchten.“

Sie interessieren sich für den Beruf und die Arbeit bei der Lebenshilfe München?
Dann finden Sie in der Ausschreibung weitere Informationen unter:
https://jobs.lebenshilfen-oberbayern.de/job/gesundheits-und-krankenpfleger-pflegefachkraft-altenpfleger-m-w-d-2/

Die Karriere bei der Lebenshilfe München startete Christine Wiesenthal-Moser bereits 2014.
Lesen Sie mehr:
https://lebenshilfeblog.de/2014/11/04/neue-leitung-in-putzbrunn/

Barriere-Freiheit und die Leichte Sprache

Es ist ein langer Weg den Bedarfen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden. Die Projekte aber werden voran gebracht, wie etwa in der Landeshauptstadt München. Im Sommer 2013 bereits beschloss der Stadtrat einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit fast 50 einzelnen Projekten. Auch die Lebenshilfe München wirkte dafür in einigen Arbeitskreisen mit. Die guten Erfolge und die sich ergebenden neuen Aufgaben machten einen zweiten Aktionsplan nötig, der im Jahr 2019 vom Münchner Stadtrat einstimmig beschlossen wurde.

Aktuell informiert das Kreisverwaltungsreferat über die Erweiterung seiner Dienstleistungen im Internet mit Informationen in Leichter Sprache. Es sind jetzt aus dem Bürgerbüro die Dienstleistungen rund um Personalausweis, Reisepass und Kinderreisepass hinzugekommen. „Das Angebot wird Zug um Zug um die häufigsten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in München ergänzt,“ informiert das Amt.

Weiterlesen

Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern

Sonderpädagogin Sabine Janowitz gibt Einblick in den Schulalltag
Die Medienpädagogik als neue Möglichkeit begreifen lernen

Die „Silvia-Görres-Schule“ der Lebenshilfe im Norden von München an der Neuherbergstraße macht in ihrem Zusatz bereits deutlich, was ihr Anliegen ist. Sie ist ein „privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“. Die Entwicklung der Kinder wird bereits früh in der SVE (Schulvorbereitende Einrichtung) voran gebracht. „In der Vorbereitung auf die Schule lernen die Kinder ganz einfache Dinge wie etwa für eine gewisse Zeit ‚ruhig im Kreis zu sitzen‘, sich dabei zu konzentrieren, über den Tag, das Wetter oder sich auch über den Tagesablauf auszutauschen“, informiert die Schulleiterin Sabine Janowitz.

Sabine Janowitz

Mit auf dem Plan der Vorschule stehen ebenso Naturerfahrungen, wobei die nahe Panzerwiese und der schuleigene Spielplatz gute Voraussetzungen bieten. „Es kann auch noch einen Schritt weiter gehen, etwa mit einem Schulgarten und der Anpflanzung von Kräutern, Tees sowie Gemüse. Die Kinder sollen verstehen, dass etwa eine Tomate nicht in der Dose wächst oder heranreift.“

Weiterlesen

Ab in den Urlaub mit der OBA!

Zwei Jahre lang hat Corona das Reisen auch in der OBA schwer gemacht. Nicht zu lang, nicht zu groß, nicht zu weit weg – das waren die Vorgaben. Alles war schwer planbar.

Umso schöner, dass es für 2022 endlich wieder ein „normales“ OBA-Reiseheft gibt. Kurz vor Weihnachten wurde es verschickt und seitdem rappeln in der OBA der Briefkasten und das Faxgerät. Die Vielzahl der Anmeldung zeigt, wie reiselustig die OBAler nach der langen Pause sind.

Weiterlesen

500 Spucktests für die Lebenshilfe

Die Lebenshilfe freut sich über eine Spende der Firma YORMA´S AG von
500 SARS-CoV-2 Antigen Schnelltests (Spucktests) und sagt

! D A N K E !

Foto: Die Spende überreichte Meriem ben Hassine von der Firma YORMA´S AG an Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann.