Investitionen des Bezirks für Menschen mit Behinderung

Bezirks Oberbayern investiert knapp zwei Millionen Euro für Bauprojekte zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Arbeiten, Leben und Wohnen in der Mitte der Gemeinschaft: Der Bezirk Oberbayern fördert laut einem Beschluss seines Sozialausschusses aktuell mit rund 1,95 Millionen Euro mehrere Bauprojekte, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen unterstützen. Gefördert werden Lebenshilfe-Förderstätten in Putzbrunn und im Chiemgau, ein Lebenshilfe-Wohnheim in Starnberg sowie weitere Einrichtungen zur Hilfe und Unterstützung von Menschen mit Behinderung.

Eine neue Förderstätte für 36 Menschen

LEBENSHILFE-WERKSTATT (Putzbrunn): In der Theodor-Heuss-Straße in 85640 Putzbrunn beabsichtigt die Lebenshilfe Werkstatt München den Neubau einer Förderstätte für Menschen mit Behinderungen. Der Bauplatz liegt direkt neben der Werkstatt der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen. Die dort bisherige genutzte Förderstätte war ursprünglich für vier Gruppen ausgelegt. Seit Jahren werden dort sieben Gruppen betreut – teilweise in einem provisorischen Anbau. Um den Mehrbedarf an Betreuungsplätzen langfristig zu sichern, möchte die Lebenshilfe die Förderstätte erweitern und dort künftig bis zu 36 Menschen unterstützen. Dafür gewährte der Sozialausschuss einen Zuschuss in Höhe von 413.700 Euro.

„Menschen mit Behinderungen brauchen optimale Wohn-, Arbeits- und Förderangebote. Dazu gehört auch eine zeitgemäße und moderne Ausstattung und genügend Platz“, sagte Bezirkstagspräsident Mederer. „Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir die Lebenshilfe unterstützen, damit sie endlich aus dem Provisorium in ein zeitgemäßes Gebäude umziehen kann.“

Sechs neue Wohnplätze für Menschen mit Behinderung

LEBENSHILFE STARNBERG: Geplant ist, ein bestehendes Wohnheim in der Hanfelderstraße in 82319 Starnberg mit derzeit 18 Plätzen um sechs weitere Plätze zu erweitern. Der Bezirk Oberbayern fördert das Projekt mit 273.500 Euro. Das Gebäude mit künftig 24 Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, die tagsüber die Lebenshilfe Werkstatt besuchen, befindet sich in einem gewachsenen Viertel der Stadt Starnberg. In unmittelbarer Nachbarschaft gibt es öffentlich geförderte Wohnungen sowie Einfamilienhäuser. Das Ortszentrum mit Einkaufmöglichkeiten, Arztpraxen und Freizeiteinrichtungen ist in zehn Minuten zu Fuß erreichbar.

„Dank vielfältiger Angebote des täglichen Bedarfs können Menschen mit Behinderungen hier ein selbst bestimmtes Leben führen. Idealerweise sind sie – wie in Starnberg – zu Fuß erreichbar“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. „Die gute Infrastruktur bietet deshalb sehr gute Rahmenbedingungen für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Deshalb freut es uns, dass wir die Lebenshilfe Starnberg mit einer Förderung unterstützen dürfen.“

Impressionen des neuen Werkstattgebäudes der Lebenshilfe-Chiemgau in Oderberg (Landkreis Traunstein).

Neue Werkstatt für 120 Menschen

LEBENSHILFE-CHIEMGAU: Gefördert wird auch der Neubau einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen der Chiemgau-Lebenshilfe in Traunreut. Der Bezirk Oberbayern unterstützt das Projekt mit 348.900 Euro. Die Chiemgau-Lebenshilfe plant im Gewerbegebiet Oderberg den Neubau einer Werkstatt für 120 Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen sowie rund 20 betreuende Personen. Aktuell verfügt die Werkstatt über 60 Arbeitsplätze und ist in einem Gebäude untergebracht, das nach heutigen Standards nicht mehr geeignet ist. Da zudem der Bedarf an Arbeitsplätzen für Menschen mit Menschen mit psychischen Behinderungen deutlich höher ist, möchte die Chiemgau-Lebenshilfe ihre Werkstatt vergrößern und modernisieren.

Alleinstellungsmerkmal des geplanten Neubaus ist, dass er in einen Campus integriert ist. In unmittelbarer Nähe befinden eine Fachwerkstatt der Oderberger Werkstätten und der Chiemgau Maßarbeit, ein Inklusionsbetrieb der Lebenshilfe. Dies ermöglicht eine enge Verzahnung der einzelnen Betriebsstätten, bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für die Beschäftigten in Form von Praktika und Außenarbeitsplätzen und erleichtert zudem den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

„In Traunreut entsteht ein vernetztes System mit flexiblen Arbeitsmöglichkeiten“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. Die Voraussetzungen für die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen seien daher gut. Mederer: „Aus unserer Sicht ist berufliche Inklusion, wie sie in Traunreut ermöglicht wird, der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gemeinschaft aller Menschen. Wir sind deshalb froh, dass wir den Neubau unterstützen dürfen.“

Wohnheim mit 24 Plätzen

AUGUSTINUM (Oberschleißheim): Die Augustinum gGmbH plant in der Hirschplanallee in 85764 Oberschleißheim ein Wohnheim mit 24 Plätzen für Menschen mit geistigen und teilweise körperlichen Behinderungen. Davon sind 20 Wohnplätze ohne Tagesstruktur – das heißt, die Bewohnerinnen und Bewohner besuchen tagsüber eine Werkstatt. Vier Wohnplätze entstehen mit einer vor Ort integrierten Tagesstruktur. Der Sozialausschuss gewährte hierfür einen Zuschuss in Höhe von 534.950 Euro. Der geplante Neubau befindet sich in einem gewachsenen Wohngebiet der Gemeinde Oberschleißheim. Der S-Bahnhof mit Anschluss nach München ist zu Fuß erreichbar. In unmittelbarer Nähe der Wohnanlage praktiziert eine Allgemeinmedizinerin, außerdem gibt es rund um den Bahnhof zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten sowie Gaststätten und Cafés

54 Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung

OBERLAND-WERKSTÄTTEN: Der Bezirk Oberbayern unterstützt das Projekt mit 162.810 Euro. Die Oberland Werkstätten (OWL) planen an der Lausitzer Straße in Geretsried (Landkreis Bad-Tölz Wolfratshausen) eine Werkstatt mit 54 Arbeitsplätzen für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen. Die neue Werkstatt mit dem Namen Oberland Impuls ist der dritte Betrieb des Anbieters neben Miesbach und Polling. Die Oberland Werkstätten vergrößern sich, da es seit längerem einen Bedarf an zusätzlichen Arbeitsplätzen für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen gibt. Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nähe der Hauptwerkstatt in Geretsried. Dadurch können bereits vorhandene Räume und Infrastruktur genutzt werden.

Ein neues Culinarium in Peiting

DIAKONIE ( Herzogsägmühle): Der Bezirk Oberbayern fördert den Neubau des Culinariums in der Unteroblandstraße in 86971 Peiting mit 275.614 Euro. Dabei handelt es sich um die neue Zentralküche der Diakonie Herzogsägmühle im Landkreis Weilheim-Schongau. Organisatorisch ist es eine Betriebsstätte der Hauptwerkstatt der Herzogsägmühle (Am Lattenbach 3, 86971 Herzogsägmühle). Im Culinarium entstehen 12 Arbeitsplätze für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen. Die Beschäftigten können dank der örtlichen Nähe zur Herzogsägmühle die vorhandene Infrastruktur und Fördermöglichkeiten nutzen. Unterstützt wird beispielsweise der Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt. Zudem gibt es in der Herzogsägmühle – laut eigener Aussage ein „Ort zum Leben“ – Sport- und Freizeitanlagen sowie eine Cafeteria und viele weitere Freizeitangebote.

Bezirk Oberbayern zahlt 2023 mehr Sozialleistungen

Mehr Geld in Stadt und Landkreis München
in Fürstenfeldbruck und Starnberg

2023 bekommen Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Personen in Stadt und Landkreis München sowie in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Starnberg einen erhöhten Sozialhilfe-Regelsatz vom Bezirk Oberbayern. Voraussetzung ist, dass sie vom Bezirk Oberbayern Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten. Im übrigen Oberbayern gelten die Regelsätze des Bundes.

Der Bezirk Oberbayern zahlt unter anderem an Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Personen unter bestimmten Voraussetzungen Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt. Dabei gelten normalerweise die Sozialhilfe-Regelsätze des Bundes. Es gibt also mehr Geld vom Bezirk Oberbayern.

. Pressemeldung des Bezirks Oberbayern .

Die Landeshauptstadt und der Landkreis München sowie die Landkreise Fürstenfeldbruck und Starnberg finanzieren jedoch als örtliche Sozialhilfeträger höhere Regelsätze. Sie begründen dies mit den Lebenshaltungskosten, die in München und Umland deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. „Da ziehen wir natürlich mit“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. „Personen, die von uns in den genannten Kommunen existenzsichernde Leistungen erhalten, dürfen nicht schlechter gestellt sein als die örtlichen Sozialhilfe-Empfängerinnen und -Empfänger. Hier gilt für uns das Gebot der Gleichbehandlung.“

Die Regelsätze in der Übersicht

Auch der Barbetrag (Taschengeld) für volljährige Menschen, die in stationären Einrichtungen (z. B. im Pflegeheim) leben, erhöht sich entsprechend: Er beträgt jeweils 27 Prozent der Regelbedarfsstufe I.

Die Regelbedarfsstufen (siehe Grafik) I bis III gelten für Erwachsene, die Stufen IV bis VI für Jugendliche und Kinder. Der Satz in Stufe IV berücksichtigt den erhöhten Bedarf von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren.

Eingliederungshilfe für 50.000 Menschen

Der Bezirk Oberbayern finanziert Leistungen der Eingliederungshilfe für rund 50 000 Menschen mit Behinderungen. Hilfe zur Pflege erhalten fast 19 000 Menschen in Oberbayern, die ihre ambulante oder stationäre Pflege nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können. Für Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen gibt der Bezirk im Jahr 2023 rund 1,34 Milliarden Euro aus, für die ambulanten und stationären Hilfen für pflegebedürftige Menschen 326,6 Millionen Euro.

Viele Verbesserungen für Menschen mit Behinderung

Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe informiert in ihrem aktuellen Newsletter über neue Gesetze und Regelungen für das Jahr 2023 mit vielen Verbesserungen für Menschen mit Behinderung. Gültig sind sie ab dem 1. Januar 2023:

Neues Betreuungsrecht:
Damit wird das Selbstbestimmungsrecht rechtlich betreuter Menschen gestärkt

Vermögensfreibetrag
Er steigt für vermögensabhängige Leistungen der Eingliederungshilfe von
59.220 Euro auf 61.110 Euro. Ebenso steigt der Einkommensfreibetrag.

Recht der Eingliederungshilfe
Zu diesem sehr umfangreichen Thema informiert die Bundesvereinigung ausführlich unter:
https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/eingliederungshilfe-und-das-bundesteilhabegesetz

Änderungen für die Grundsicherung im Alter bei Erwerbsminderung
sowie für die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII

  • Erhöhung existenzsichernder Leistungen (Regelsätze für die jeweiligen Regelbedarfsstufen)
  • Ausweitung der Leistungen für einen neuen Mehrbedarf
  • Mehr für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung und Unterkunft
  • Es erhöhen sich die Vermögens-Schonbeträge
  • Erhöhung der Leistungen nach dem Wohngeldgesetz


Der Newsletter der Bundesvereinigung der Lebenshilfe informiert über weitere Änderungen für das Jahr 2023 mit vielen Verbesserungen für Menschen mit Behinderung:

Leistungen zur Teilhabe an Arbeit
Leistungen bei den Gesundheitsleistungen
Änderungen bei den Corona-Sonderregelungen
Leistungen beim Kindergeld

Den ausführlichen Newsletter mit allen Informationen finden Sie unter:
https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/neuerungen-fuer-menschen-mit-behinderung

Instrument Systems erfüllt Weihnachtswünsche

„Vielen herzlichen Dank!“

Seit 3 Jahren unterstützt die in München ansässige Firma „ Instrument Systems“ Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe München in den Wohnstätten Willinger Weg und Unterschleißheim im Rahmen einer besonderen Weihnachtsaktion.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen persönliche Wünsche vom Wunschzettel unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Übergeben wurden die Geschenke auch in diesem Jahr von Frau Mioni Coltro, Human Resources Assistent bei Instrument Systems.

Im Namen aller Beschenkten sagen wir:

„Vielen herzlichen Dank!“

Klaus Huber,
Einrichtungsleitung Willinger Weg und Unterschleißheim

15. Januar: Münchner Freiwilligenmesse

Menschen aus 60 Organisationen leben ehrenamtliches Engagement vor

Endlich, nach zwei Jahren, wird die Münchner FreiwilligenMesse wieder als Präsenzmesse durchgeführt. Im Münchner Rathaus können sich Interessierte am 15. Januar direkt an den Ständen vor Ort informieren, ihre Fragen anbringen und sich bei 60 Organisationen über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements informieren. Auch die Lebenshilfe München ist wieder mit dabei.

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Mit der OBA auf Reisen gehen

Kurz vor dem Jahreswechsel ist das neue Reiseheft der OBA der Lebenshilfe München erschienen. Es ist ein buntes und vielfältiges Programm mit 16 verschiedenen Urlaubsangeboten.

Nordsee, Alpen, Adria – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Entspannen am Pool, Radeln durch Bayern oder die Donau auf einem Kreuzfahrtschiff genießen? Bauernhof oder Campingplatz? Schwarzwald oder Südtirol? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Qual der Wahl.

Auf der Homepage der Lebenshilfe München kann man sich bequem durch das Heft klicken und die Anmeldung auch gleich online ausfüllen.

Hier ist der Link:
www.lebenshilfe-muenchen.de/reisen-und-freizeit/freizeit-aktiv-gestalten-mit-der-oba

Dem nass-kalten bayrischen Winter entfliehen und schon mal vom Sommer träumen und Reisepläne schmieden!

OBA-Freizeit-Programm bis März 23

Bis zum 05. Januar ist noch Zeit sich beim OBA-Freizeitprogramm der Lebenshilfe-München anzumelden. Freizeit erleben, Neues lernen und Leute treffen umschreibt das Anliegen und Programm des OBA-Teams.

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Das Heft des OBA-Freizeit-Programm 2023 ist über die Webseite der Lebenshilfe München leicht zu finden und mit einfachen Klicks können die 56 Seiten bequem durchgeblättert werden. Los geht’s mit ‚Kekse backen‘ am 18. Januar und endet am 16. April sportlich-kulturell mit dem Besuch eines Basket-Ball-Spiels des FC Bayern und des Musicals ‚Rock of Ages‘ im Deutschen Theater.

Das OBA-Team hat sich für das erste Quartal 2023 wirklich viel einfallen lassen und man bekommt sofort Lust zum Mitmachen. So wird es vorkommen, dass sich das OBA-Cafe mal zum Kinosaal, mal zur Backstube oder auch zur Disco verwandelt. Einige Termine für besondere Veranstaltungen bietet der Nachbarschafts-Treff Giesing an.

Es finden sich echte Kultur-Events wie Holiday on Ice, eine Tanz- und Musik-Show oder ein Varieté-Besuch. Ausflüge gibt es immer wieder in einzelne Stadtteile, an die Isarauen oder ins Münchner Umland. Spannend hört sich etwa ein Kurs „Internet für Alle“ an, den eine Schulklasse erarbeitet hat und vor Ort gestaltet. Natürlich sind auch wieder Museums-Besuche im Angebot und sogar ein Skiwochenende auf dem Sudelfeld.

Alle wichtigen Informationen
für die Anmeldung und Teilnahme finden Sie hier:

https://www.lebenshilfe-muenchen.de/reisen-und-freizeit/freizeit-aktiv-gestalten-mit-der-oba/besondere-termine-und-veranstaltungen/

Leben und Wohnen mit der Lebenshilfe München

– Neue Klein-WG in München Haar – Putzbrunn III –

In einer schönen Wohnumgebung in München-Haar, ist die neue Kleinst-WG der Lebenshilfe gelegen.

(gsp) Die neuen Wohnangebote der Lebenshilfe München Wohnen gGmbH wurden die letzten Jahre erweitert und modernisiert. Lebenshilfe-Vorstand und Geschäftsführer René Pfeifer sieht die Notwendigkeit dazu in gestiegenen Erwartungen, verbesserte gesetzliche Grundlagen und dem demographischen Wandel. Leben und Wohnen mit der Lebenshilfe München.

„Menschen mit geistiger Behinderung werden älter, brauchen in der Rente ein Betreuung und Tagesstruktur. Die Jüngeren verlangen mehr Selbständigkeit und die Lebenshilfe reagiert mit flexiblen Angeboten. Unsere jüngste und fortschrittlichste Wohnform ermöglicht ein selbständiges Leben und Wohnen im Sozialraum.“

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Veränderung im Vorstand des Lebenshilfe München e.V. Stadt und Landkreis

Pressemitteilung der Lebenshilfe München e.V. Stadt und Landkreis vom 06.12.2022

Mit Beginn des Jahres 2023 wurde Margit März vom Aufsichtsrat zum hauptamtlichen Mitglied im Vorstand der Lebenshilfe München e.V. Stadt und Landkreis berufen. Die 55-jährige Sozialwirtin (bfz/FH) verantwortet dann gemeinsam mit dem weiteren Vorstandsmitglied René Pfeifer den Verein und seine Dienstleistungsgesellschaften. Ihre Schwerpunkte sind die Führung des Vereins mit dem Leistungsbereich „Offene Dienste“ sowie die Geschäftsstelle und damit verbunden die Finanzen der Lebenshilfe München e.V.

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Lebenshilfe ein Leben lang – Helfen Sie mit!

Für Menschen mit Behinderung ein Leben lang da zu sein, ist ein ganz besonderes Anliegen der Lebenshilfe München – Lebenshilfe ein Leben lang. Dafür braucht es je nach Situation und Alter besondere Konzepte, die die Lebenshilfe über Generationen hinweg aufgebaut und entwickelt hat. „Mit wachsender Sorge wird uns aber bewusst, dass wir für ältere BewohnerInnen mit geistiger Behinderung dringend weitere bedarfsgerechte Wohnplätze benötigen“, schreiben Vorstand und Aufsichtsrat in dem jüngsten Weihnachtsbrief.

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Social Day und Bowling mit der Riverbed Technology

Manchmal bekommt man als Einrichtungsleitung eine Email und nach wenigen Zeilen ist klar … das wird sicher richtig gut.😉 So geschehen vor wenigen Wochen als sich Janina Möller, Senior Marketing Manager bei der Riverbed Technology GmbH bei uns meldete, um nachzufragen, ob unsere Bewohnerinnen und Bewohner Lust hätten, wieder gemeinsam Zeit im Rahmen eines „Social Days“ zu verbringen.

Gute Erinnerungen an 2019

Bereits 2019 engagierten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Riverbed für die Lebenshilfe München. Damals stand Bowling und ein gemeinsames Essen auf dem Plan und weil vor drei Jahren alle zusammen großen Spaß hatten ( siehe hier ) war schnell klar, dass wir 2022 daran anknüpfen wollen.

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Inklusionspreis 2022 und das Engagement der Lebenshilfe München

– Alpen.Leben.Menschen: eine Kooperation
vom Malteser Hilfsdienst und dem Alpenverein –

(gsp) Alle zwei Jahre vergibt der Bezirk Oberbayern einen Inklusionspreis. Für das Jahr 2022 bewarben sich 48 Organisationen mit besonderen Projekten und jetzt wurden die Sieger gekürt. Den ersten Platz, und damit das Preisgeld von 5.000 Euro, gewannen der Malteser Hilfsdienst und der Alpenverein DAV. Der Bezirk Oberbayern möchte mit der Aktion ein Zeichen setzen, das einerseits die Heimat würdigt, anderseits aber ebenso eine lebendige Vielfalt. Das gelang mit dem Gemeinschafts-Projekt A.L.M (Alpen.Leben.Menschen) des Malteser Hilfsdienstes und des Alpenvereins in besonderer Weise.

Foto: Bezirkstagspräsident Josef Mederer (Bildmitte) beim Gruppenfoto mit den Preisträgern des Inklusionspreises 2022. Die ersten drei Preise gingen an: Malteser Hilfsdienst und DAV-Alpenverein, an die Musikschule Ismaning e. V. für ihr Projekt eines inklusiven Musikunterrichts mit Instrumenten. Den dritten Preis gewann der Verein „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen“, zur Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder e. V., Geretsried für das Projekt „Theater für Alle“. Foto: Peter Bechmann © Bezirk Oberbayern.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer bekräftigt bei der Preisverleihung: „Inklusion macht unsere Gesellschaft stark und bereichert das Leben aller Menschen. Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen findet in Familien, Vereinen, in Stadt und Land statt. Das heimatliche Leben ist geprägt vom vorurteilsfreien und wertschätzenden Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Das hat die Ausschreibung unseres Inklusionspreises erneut gezeigt. Bei 48 spannenden Bewerbungen ist unserer Jury die Wahl nicht leicht gefallen.“

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Resolution zum Fachkräftemangel

Landesversammlung der Lebenshilfe Bayern in Landshut

Die Lebenshilfe Bayern will auch weiterhin attraktive Arbeitsbedingungen in ihren Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe ermöglichen. Dafür müssen von Politik und Behörden gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das fordert die Lebenshilfe Bayern in einer Resolution zum Fachkräftemangel auf ihrer Mitgliederversammlung vom 13. November 2022. Nur so könne ein gutes soziales Miteinander, Inklusion und Teilhabe aller verwirklicht werden, betonen die stellvertretenden Landesvorsitzenden Gerhard John und Hildegard Metzger jetzt auf der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Bayern in Landshut.

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Bürgermeisterin Verena Dietl: „Wir dürfen die Menschen nicht alleine lassen“

Bürgermeisterin Verena Dietl zu Besuch bei der Lebenshilfe München.
Bürgermeisterin Verena Dietl zu Besuch bei der Lebenshilfe München.

Z U R P E R S O N :

(gsp) Verena Dietl ist für die SPD seit 20 Jahren in der Münchner Kommunalpolitik engagiert und seit 2008 Stadträtin. Die studierte Sozialpädagogin engagiert sich in vielen Ausschüssen des Stadtrates und stellte wichtige Weichen im sozialen Bereich, in der Kinder- und Jugendhilfe-, im Bildungsbereich und im Finanzausschuss. Sie war sportpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, 2019 bis 2020 Fraktionsvorsitzende der SPD im Münchner Rathaus und ist seit 2020 Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München. Seit einem Jahr ist sie für die Lebenshilfe München im Kuratorium und arbeitet seit vielen Jahren eng mit den Sozialverbänden zusammen. Als Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnungsbaugesellschaften GWG und Gewofag ist sie in einer Schlüsselposition für dringend benötigten und bezahlbaren Wohnraum in München.

Redaktion: 20 Jahre Kommunalpolitik. Das macht etwas mit einem, mit Ihnen? Werden die Probleme größer?

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