In der Schule für das Leben lernen

(gsp) Die Silvia-Görres-Schule ist mit knapp 40 Schüler*innen wohl die kleinste Schule in München. Sie ist ein privates Förderzentrum der Lebenshilfe München mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Mit dem neuen Schuljahr starteten gleich acht Schüler*innen in einem für sie ganz neuen Lebensabschnitt. Für Sonderpädagogin Sabine Janowitz, die seit 2021 die Schule leitet, ist es ein guter Start. „Damit haben wir für die erste Jahrgangsstufe eine gute Gruppenstärke, und zum ersten Mal schulten wir eine gesamte erste Klasse im Rahmen unseres neuen Konzeptes ein.“

Wir sind bereit: der Unterricht kann beginnen in der Silvia-Görres-Schule


Sie nimmt damit auf den Sondercharakter der Silvia-Görres-Schule Bezug, denn es wird bislang in Gruppen von der ersten bis zur vierten Klasse (Grundschulstufe), von der fünften bis zur neunten Klasse (Hauptschulstufe) und in der Berufsschulstufe unterrichtet. An der Silvia-Görres-Schule lernen die Kinder und Jugendlichen in erster Linie für das praktische Leben.

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Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern

Sonderpädagogin Sabine Janowitz gibt Einblick in den Schulalltag
Die Medienpädagogik als neue Möglichkeit begreifen lernen

Die „Silvia-Görres-Schule“ der Lebenshilfe im Norden von München an der Neuherbergstraße macht in ihrem Zusatz bereits deutlich, was ihr Anliegen ist. Sie ist ein „privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“. Die Entwicklung der Kinder wird bereits früh in der SVE (Schulvorbereitende Einrichtung) voran gebracht. „In der Vorbereitung auf die Schule lernen die Kinder ganz einfache Dinge wie etwa für eine gewisse Zeit ‚ruhig im Kreis zu sitzen‘, sich dabei zu konzentrieren, über den Tag, das Wetter oder sich auch über den Tagesablauf auszutauschen“, informiert die Schulleiterin Sabine Janowitz.

Sabine Janowitz

Mit auf dem Plan der Vorschule stehen ebenso Naturerfahrungen, wobei die nahe Panzerwiese und der schuleigene Spielplatz gute Voraussetzungen bieten. „Es kann auch noch einen Schritt weiter gehen, etwa mit einem Schulgarten und der Anpflanzung von Kräutern, Tees sowie Gemüse. Die Kinder sollen verstehen, dass etwa eine Tomate nicht in der Dose wächst oder heranreift.“

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Irene Prestele in den Ruhestand verabschiedet

Als Leiterin der Silvia-Görres-Schule hat Irene Prestele die Entwicklung des von der Lebenshilfe München betriebenen Förderzentrums für geistige Entwicklung entscheidend mitgeprägt. Sie wechselte jetzt als Beamtin des bayerischen Schuldienstes in den wohlverdienten Ruhestand. Lebenshilfe-Vorstand und Geschäftsführer Peter Puhlmann bedankte sich für ihren bisweilen aufopferungsvollen und liebevollen Einsatz.

Im großen Garten der Silvia-Görres Schule verabschieden die Vorstände und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann (l.) und René Pfeifer, die in den Ruhestand wechselnde Schulleiterin Irene Prestele. Foto: Lebenshilfe

„Ihr pädagogische Ansatz war immer geprägt von einer ganzheitlichen Perspektive des individuellen Schülers und dessen Elternhauses. Betreut werden in der Silvia-Görres-Schule (SGS) 42 schwerst-mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche, beginnend von der Vorschule bis hin zum Ende der Berufsschulzeit. Irene Prestele prägte die SGS nachhaltig und wir wünschen ihr alles Gute für den nun verdienten goldenen Lebensabschnitt.“

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Dem Leben mehr Glück spenden

Die Träger übernehmen nicht alle Kosten

Für uns alle sind 100 tägliche Kleinigkeiten und mehr selbstverständlich. Sie sind Teil unseres Lebens und unserer Persönlichkeit. Ob es dabei um die Karriere, die Familie oder ein lieb gewonnenes Hobby geht. In Wohnstätten, in denen Menschen eng zusammenleben, wie etwa bei der Lebenshilfe München, ist das anders.

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Natürlich gibt es auch hier Privatsphäre und einen geregelten Alltag. Jeder Bewohner hat sein eigenes Zimmer, für das Wohlbefinden ist gut gesorgt, auch für Therapie und Förderung. Doch alles was über diesen Rahmen hinausgeht, übernimmt der Kostenträger nicht. Die Lebenshilfe München ist auf Spenden angewiesen, um ihren Menschen mit geistiger Behinderung ‚ein Mehr‘ an Lebensqualität zu ermöglichen.

Um auch Außenstehenden einen besseren Einblick zu geben, hat der Verein jetzt einen eigenen kleinen Folder für die Spendenprojekte 2015 aufgelegt. Die einzelnen Maßnahmen sind auch auf der Homepage der Lebenshilfe München unter ‚Spenden‘ zu finden.    Weiterlesen

Was ist für einen Geburtstag wichtig?

Erster Malwettbewerb der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH

Der erste Malwettbewerb der Lebenshilfe München war ein voller Erfolg. Jetzt war die Preisverleihung. Alle Kinder und Jugendlichen konnten mitmachen, ob sie in den Frühförderstellen betreut werden, in den Heilpädagogischen Tagesstätten, der Silvia Görres Schule oder bei Programmen des Familienunterstützenden Dienstes. 166 kleine Kunstwerke wurden eingereicht. 

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Auf dem Siegertreppchen (v.l.): die Plätze zwei, eins und drei

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Die Bilder wurden ausgelegt und von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle anonym bewertet.   Weiterlesen

Mit dem Wohnmobil durch Europa fahren

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Von links: Schulleiterin Irene Prestele, Verwaltungsfachkraft Renate Tinney, Geschäftsführer Peter Puhlmann, Einrichtungsleiterin Gabriele Rubello und Sabine Refle, Leiterin für die Heilpädagogischen Tagesstätten und Schulen bei der Lebenshilfe München.

Renate Tinney ist seit 25 Jahren bei der Lebenshilfe München als Verwaltungsfachkraft in der Silvia-Görres-Schule angestellt. Am 08. April hört sie frühzeitig auf, dafür hat sie 18 Monate auf ‚Altersteilzeit‘ gearbeitet. Sie bleibt aber dem Privaten Förderzentrum (Schwerpunkt geistige Entwicklung) mit Schule und Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) in der Neuherbergstraße verbunden. „Viele der Kinder kenne ich seit ihrem ersten Tag, als sie mit drei Jahren zu uns gekommen sind. Manche bleiben bis zu ihrem 19. Lebensjahr. Da lernt man sie und auch die Eltern schon etwas näher kennen. Die Kontakte werden mir fehlen.“    Weiterlesen

Wunschbaum-Aktion bei der Lebenshilfe München

Mitarbeiter des Allianz-Konzerns erfüllen Kinderwünsche in Unterhaching und Milbertshofen

Wer hat in Kindheitstagen nicht selbst einen langen Wunschzettel geschrieben und auf ein ‚weihnachtliches Wunder‘ gehofft. Im Kreis der Familie unter glänzendem Baum, bei Kerzenlicht und Tannenduft erfüllten sich dann viele der kleinen Wünsche. Ein weihnachtlicher Zauber der unvergessen bleibt.

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So engagieren sich bei der Lebenshilfe München viele Menschen, die Menschen mit Behinderung eine Weihnachtsfreude bereiten. Die Kinder und Jugendlichen haben sich meist bis in das Erwachsenenalter hinein ein kindliches Gemüt erhalten . Und so freute man sich in der Silvia-Görres-Schule und Tagesstätte über die Wunschbaum-Aktion von Allianz-Mitarbeitern. Auch im Heilpädagogischen Zentrum in Unterhaching erfüllten die ‚Weihnachtsengel‘ der Allianz lang gehegte Kinderwünsche. Weiterlesen

Wenn das Leben gelernt werden muss

Einblicke in die Arbeit der Silvia-Görres-Schule München

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(gsp) In den über 30 Jahren ihres Bestehens hat die Silvia Görres Schule, ein privates Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung in München, viele junge Menschen mit Behinderung  kommen und gehen sehen. „Die Anforderungen an unsere pädagogische Arbeit sind vielschichtiger geworden und damit auch unsere  Aufgabe, den speziellen Bedürfnissen jedes einzelnen Schülers gerecht zu werden,“ erläutert Schulleiterin Irene Prestele.

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