Ein Jobportal hilft Fachkräfte zu finden

Mit ‚jobs.lebenshilfen-oberbayern.de‚ offene Stellen bewerben

Der Mangel an Fachkräften bleibt eine der großen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders betroffen sind die Gastronomie und die Pflegebranche, zu der auch die Lebenshilfe zählt. Für das Betreuen und Fördern von Menschen mit Behinderung braucht es gut ausgebildete Fachkräfte und sie werden dringend gesucht. Zehn Lebenshilfen in Oberbayern haben sich 2021 für die Gründung eines eigenen Jobportals zusammengetan, obwohl sie in den einzelnen Städten und Landkreisen eigentlich als eigenständige Gesellschaften (GmbHs) organisiert sind. Mit einer gemeinsamen Jobbörse für offene Stellen, Fortbildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten soll eine größere Öffentlichkeit erreicht werden. Einer der treibenden Kräfte und Ideengeber ist und war Peter Puhlmann, Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Er bekräftigt: „Ob nun jemand in München, im Umland oder in der erweiterten Region einen Arbeitsplatz in einer Lebenshilfe-Einrichtung sucht, er findet hier alles zentral.“ Weiterlesen

Zentrale Forderungen der Lebenshilfe an die Politik

Parlamentarischer Abend: im Gespräch miteinander bleiben
– Aus dem Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe –

Um das Leben und den Alltag von Menschen mit Behinderung zu verbessern, sind die eigenständigen Lebenshilfen, meist auf Landkreisebene als Vereine eingetragen, in der Bundesvereinigung Lebenshilfe organisiert. Unter ihrem Dach sind 491 Orts- und Kreisvereinigungen und 16 Landesverbände, die alle jeweils rechtlich eigenständig sind, zusammengeschlossen. Einmal jährlich wird zu einem parlamentarischen Abend eingeladen, um auf hoher politischer Ebene die Anliegen an die Frau oder den Mann zu bringen. 2022 wählte die Bundesvereinigung der Lebenshilfe das Thema „Familien von Menschen mit Behinderung stärken!“.

Weiterlesen

Ambulante Pflege ist sehr gefragt es fehlen aber Fachkräfte

Christine-Wiesenthal-Moser

Die Nachfrage nach ambulanter Pflege ist durch die Corona-Pandemie gestiegen, bemerkt Christine Wiesenthal-Moser, Leiterin des ‚Ambulanten Pflegedienstes‘ der Lebenshilfe München. Sie war lange vor der Pandemie bereits Leiterin einer Wohneinrichtung des Elternvereins und führte bis 2019 den Ambulanten Pflegedienst (APD). Nach zweimaliger Babypause, ihre Kinder sind heute zwei und fünf Jahre alt, kehrte sie im Herbst 2021 erneut in ihren Beruf als Leiterin des APD der Lebenshilfe zurück. Sie hat also einen direkten Vergleich der Situation vor und während der Pandemie „und sie ist nicht besser geworden“, bedauert sie. Der Mangel an Fachkräften habe zugenommen und die Nachfrage sei weiter gestiegen. Ohne Probleme könnten bei der Lebenshilfe München innerhalb eines halben Jahres vier Pflegekräfte beschäftigt werden, doch trotz intensiver Bemühungen auf dem Arbeitsmarkt bleiben selbst Bewerbungen aus.

Weiterlesen

Ohne Pflege und Betreuung geht nichts

Großen Zuspruch fand der ART.CARE.LOVE-Event (wie berichtet) am Wochenende. Auch bei der Lebenshilfe München traf man sich, tauschte sich aus und unterstützt den Appell. Und das Engagement geht weiter. Initiator Marc setzt sich mit einer eigenen Plattform (www.marccarelove.de) für die besonderen Interesse der Pflegeberufe ein, will sie aus einer positiven Perspektive zeigen. Dazu zählt für ihn auch das Wissen, dass die Bezahlung und Besetzung besser werden muss.

Weiterlesen

Stimmt der Bundestag jetzt für eine Assistenz im Krankenhaus?

Im privaten wie im beruflichen Leben sind die besonderen Bedarfe von Menschen mit Behinderung weitgehend durch die Gesetzgebung abgedeckt. Immer wieder aber entstehen besondere Situationen, etwa wenn Menschen mit Behinderung eine Behandlung im Krankenhaus oder in einer Reha-Einrichtung beanspruchen müssen und sie dafür eine besondere Unterstützung von Assistenzkräften benötigen. „Assistenz im Krankenhaus“ heißt das Schlagwort und dafür setzen sich Patientenbeauftragte, Pflegebevollmächtigte und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung seit Monaten ein. Wie so oft stellt sich die Frage, wer was bezahlt. Hier zeichnet sich jetzt eine Lösung ab.

Weiterlesen

„Alles was Recht ist“

§ “Alles was Recht ist“ Online-Seminar §

Das bewährte Rechts-Seminar der Lebenshilfe München (Angehörigenberatung) findet in diesem Jahr Corona-bedingt in digitaler Form statt. Der Fachanwalt für Sozialrecht Jürgen Greß referiert über wichtige Neuerungen im Sozialrecht. Wie immer sind die Leistungen der Pflegeversicherung und weitere Themen wie Schwerbehindertenausweis, Grundsicherung, rechtliche Betreuung und das Behindertentestament (Vererben zugunsten von Menschen mit Behinderung) auf unserer Agenda.

Das Seminar findet in zwei Blöcken

am 16. April von 16-18 Uhr und
am 17. April von 10-12 Uhr statt.

Weiterlesen

Neue Leitung des Ambulanten Dienstes der Lebenshilfe

Seit Januar ist Markus Lunk der neue Leiter des ambulanten Pflegedienstes der Lebenshilfe München. Er freut sich sehr, in dem kleinen sympathischen Team neuen Herausforderung zu begegnen. Erfahrungen als Pflegedienstleiter sammelte er die letzten sechs Jahren in zwei Rehakliniken. Sein persönlicher Wunsch war es, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten, ihnen zu helfen. Zunächst ist das kleine dreiköpfige Team im Süden von München aktiv.  

Weiterlesen

Barbara Stamm beim Presseclub

AUS DEM NEWSLETTER DER LEBENSHILFE MÜNCHEN

TERMIN.
Montag 30.11. um 11 Uhr

Das Pressegespräch steht unter dem Zeichen: „Brennpunkt häusliche Pflege: Der größte Pflegedienst Deutschlands schlägt Alarm“.

 

Hintergrund: Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Amberger Vereins Pflegende Angehörige, Kornelia Schmid, und dem Vorsitzenden des Münchner Vereins deinNachbar e.V., Thomas Oeben, spricht Frau Stamm darüber, dass pflegende Angehörige allgemein, aber vor allem auch in der Corona Krise, dringend entlastet werden müssen.

Hier der Link zur Liveschaltung:
https://www.youtube.com/channel/UC4FAgyjnUzZWeKCm-2C2TYQ

Der Presseclub München schreibt zum Thema:  Weiterlesen

Gutachten für 221.500 Menschen

Vor eine Herkulesaufgabe war der MDK Bayern (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) 2017 gestellt. Der hat die Versicherten neu einstufen müssen. Seit Jahresbeginn 2017 haben die Pflegefachkräfte des MDK Bayern über 221.521 Menschen nach dem neuen Pflege-Bedürftigkeits-Begriff begutachtet. Davon haben rund 63 Prozent, also über 140.019 Versicherte, erstmals Pflegeleistungen beantragt. Das bewertete Reiner Kasperbauer, Geschäftsführer des MDK Bayern, als großen Erfolg.   Weiterlesen

Zu wenig Pflegefachkräfte und zu wenig Plätze

In der jüngsten Pressemitteilung des MDK Bayerns steht das erste Pflegeforum der BARMER Bayern und des MDK Bayerns mit 125 Teilnehmern aus Politik, Gesundheitswesen und Pflege im Blickpunkt. Es herrscht ein Mangel an Pflegefachkräften und es gebe zu wenig Plätze für junge Pflegebedürftige, heißt es. Bei junge Pflegebedürftige bis 60 Jahre würden etwa 4.000 teilstationäre und rund 3.400 Kurzzeitpflegeplätze fehlen.

Ende 2015 waren etwa 13,5 Prozent der knapp 2,9 Millionen Pflegebedürftigen jünger als 60 Jahre, also rund 386.000 Menschen in ganz Deutschland. Insgesamt haben sie andere Krankheitsbilder und leiden selten an Demenz oder den Folgen von Schlaganfällen. Nach der Analyse des Pflegereports haben 35 Prozent Lähmungen, 32 Prozent Intelligenzminderungen, 24 Prozent eine Epilepsie und 10 Prozent das Down-Syndrom. Demnach bewegt sich die Zahl der pflegebedürftigen Menschen mit einer geistigen Behinderung bei etwa 162.000 Menschen.  Weiterlesen

Ein Wechsel der Paradigmen bei der Pflegeversicherung

– Lebenshilfe München informiert in mehreren Seminaren –

Der Informationsabend der Lebenshilfe München am 27. Oktober zu den Änderungen bei der Pflegeversicherung durch das Pflegestärkungsgesetz II war komplett ausgebucht. Ein zweiter Termin ist bereist für den 15. November angesetzt, zu dem der Landesverband der Lebenshilfe Bayern ebenfalls in die St. Quirin Straße in München-Giesing einlädt. Das Thema ist brandaktuell, denn ab dem 01. Januar 2017 gelten für den Bezug von Leistungen aus der Pflegeversicherung völlig neue Bedingungen. Am 25. Januar gibt es einen weiteren Termin mit der Lebenshilfe München in Kooperation mit der AOK.  Weiterlesen

Lebenshilfe Wohngruppe lebt 35 Jahre zusammen

 

https://lebenshilfeblog.de/2014/01/14/lebenshilfe-muenchen-plant-voraus/

Gemeinsam sind wir stark mit der Lebenshilfe München

Die Wohngruppe (WG) der Lebenshilfe München in der Packenreiterstraße ist eine der ältesten des Elternvereins. Seit 35 Jahren leben hier 15 Menschen mit geistiger Behinderung zusammen. Wir haben die Einrichtung in einem alten Münchner Wohnhaus mit Garten besucht.  Weiterlesen

Die Pflege hat viele Gesichter

Christian Kerler ist seit Januar 2014 bei der Lebenshilfe München. Zum 1. Januar 2015 hat er die Koordination für den Bereich „Wohnen“ übernommen, der bei dem Elternverein als eigene GmbH geführt wird. Zudem leitet er die Wohneinrichtungen im Kiem-Pauli-Weg, in der Berliner Straße, im Gottfried-Böhm-Ring und in der Hermann-von-Sicherer-Straße. Unterstützt wird er dabei von Petra Loncar.  Weiterlesen

Endlich klare Position des BSG zur Behandlungspflege

Die Kosten für die Behandlungspflege nach § 12 SGB in den stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe ist seit Jahren ein Streitpunkt. Jetzt hat das Bundessozialgericht (BSG) dazu endlich eine klare Position bezogen. Es zieht eine klare Linie zwischen ‚einfachsten‘ und ‚qualifizierten‘ Maßnahmen der Behandlungspflege.

Grenzen der ‚Häuslichen Pflege‘

Die Einrichtungen sollen gesetzlich verpflichtet sein, einfachste Maßnahmen der Behandlungspflege zu erbringen, wie etwa die Medikamentengaben oder das Messen des Blutdrucks. Das BSG zählt diese Leistungen als Hilfe zur Gesundheitsvorsorge und damit zum Leistungsangebot von Einrichtungen der Eingliederungshilfe, als ein wesentlicher Beitrag zur Führung eines gesunden Lebens. Einrichtungen der Behindertenhilfe sollen die Bewohner dabei unterstützen und befähigen.   Weiterlesen