Ambulante Pflege ist sehr gefragt es fehlen aber Fachkräfte

Christine-Wiesenthal-Moser

Die Nachfrage nach ambulanter Pflege ist durch die Corona-Pandemie gestiegen, bemerkt Christine Wiesenthal-Moser, Leiterin des ‚Ambulanten Pflegedienstes‘ der Lebenshilfe München. Sie war lange vor der Pandemie bereits Leiterin einer Wohneinrichtung des Elternvereins und führte bis 2019 den Ambulanten Pflegedienst (APD). Nach zweimaliger Babypause, ihre Kinder sind heute zwei und fünf Jahre alt, kehrte sie im Herbst 2021 erneut in ihren Beruf als Leiterin des APD der Lebenshilfe zurück. Sie hat also einen direkten Vergleich der Situation vor und während der Pandemie „und sie ist nicht besser geworden“, bedauert sie. Der Mangel an Fachkräften habe zugenommen und die Nachfrage sei weiter gestiegen. Ohne Probleme könnten bei der Lebenshilfe München innerhalb eines halben Jahres vier Pflegekräfte beschäftigt werden, doch trotz intensiver Bemühungen auf dem Arbeitsmarkt bleiben selbst Bewerbungen aus.

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Ein kleiner Jahresrückblick

Für Peter Puhlmann, Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, „bestand das Jahr 2021 Gott sei Dank nicht nur aus COVID-19 Einschränkungen. Besondere Freude bereitete das zurückliegende Jahr unter den Stichworten:
Zeit für neue Häuslichkeit
– Inklusives Kunstprojekt Permanus
– Wohnen im Sozialraum
Diese drei beispielhaften Ereignisse zeigen die Zukunftsgestaltung, die Inklusivität unserer Arbeit und die stetige unaufhaltsame Erweiterung unserer Angebotsstruktur innerhalb der Lebenshilfe München auf“, bekräftigt Puhlmann.

Er richtet „ein großes und herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter, ehrenamtliche Mitstreiter, Freunde und Gönner der Lebenshilfe München. Sie ermöglichten es, trotz widriger Zeiten, nicht nur ein Aufrechterhalten unserer Angebote sicherzustellen, sondern Lebensqualität zu erzeugen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lebenshilfe München zu ermöglichen.“

Wir haben einige besondere Ereignisse aus dem Lebenshilfejahr 2021 als kleine Auswahl der Artikel zusammengestellt und wünschen weiterhin Gesundheit und ein glückliches Jahr 2022.

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HPT: Gutes „im Schlechten“ finden

HPT-G Unterhaching in Zeiten von Corona

Wir haben mittlerweile Anfang Juli 2021 und das bedeutet, dass wir in der HPT-G Unterhaching seit fast 16 Monaten Einschränkungen durch COVID-19 in unserer täglichen Arbeit mit beachten müssen. Vieles dürfen die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen einfach nicht. Nichts ist mehr, wie es „vor Corona“ war. Unsere permanenten Themen sind: Mund-Nasen-Schutz, Hygiene, Abstand halten, feste Gruppen, Notbetreuung, Wechselunterricht usw. Eine Herausforderung für unsere Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter*innen. Und trotzdem ist nicht alles „schlecht“.

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Keine Benachteiligung von Menschen mit Behinderung

Zu wenig Personal für Schulbegleitung
Förderunterricht und Betreuung
Keine Benachteiligung von Menschen mit Behinderung

Peter Puhlmann im Gespräch mit MdL Kerstin Celina (l.) und MdL Clauda Köhler (r.).

Noch sind Schüler und Lehrkräfte in Bayern mitten in den Sommerferien. Doch herrscht bei vielen Eltern Unsicherheit, wie sich ein Regelbetrieb im neuen Schuljahr gestaltet. Es ist zu befürchten, dass es weiter zu massiven Einschränkungen kommt. Das gilt besonders für Menschen mit Behinderung. Darum fordern die beiden Landtagsabgeordneten (MdL) der Grünen, Claudia Köhler und Kerstin Celina, Menschen mit Behinderung kein zusätzliches Handicap aufzulegen. Weiterlesen