Barriere-Freiheit und die Leichte Sprache

Es ist ein langer Weg den Bedarfen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden. Die Projekte aber werden voran gebracht, wie etwa in der Landeshauptstadt München. Im Sommer 2013 bereits beschloss der Stadtrat einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit fast 50 einzelnen Projekten. Auch die Lebenshilfe München wirkte dafür in einigen Arbeitskreisen mit. Die guten Erfolge und die sich ergebenden neuen Aufgaben machten einen zweiten Aktionsplan nötig, der im Jahr 2019 vom Münchner Stadtrat einstimmig beschlossen wurde.

Aktuell informiert das Kreisverwaltungsreferat über die Erweiterung seiner Dienstleistungen im Internet mit Informationen in Leichter Sprache. Es sind jetzt aus dem Bürgerbüro die Dienstleistungen rund um Personalausweis, Reisepass und Kinderreisepass hinzugekommen. „Das Angebot wird Zug um Zug um die häufigsten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in München ergänzt,“ informiert das Amt.

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Das OBA-Planungstreffen mal anders

Üblicherweise sind die Treffen der Ehrenamtlichen mit dem Team der OBA sehr gesellige Angelegenheiten bei der Lebenshilfe München. Es gibt ein Buffet, es wird zusammen gelacht und gegessen und man hat sich viel zu erzählen. Üblicherweise wird bei diesen Gelegenheiten auch das Programm für das nächste blaue Heft geplant. Das letzte Planungstreffen dieser Art hat vor genau einem Jahr stattgefunden. Höchste Zeit, dass sich alle mal wiedersehen! Weiterlesen

FOCUS-Beitrag über das Down-Syndrom

Der engagierte Artikel spricht von vielen mutigen Eltern.
Dabei sind die Kinder oft auch die Gebenden – trotz Down-Syndrom.

Auszug aus Focus-online:

„Zunehmend berichten Eltern behinderter Kinder von Anfeindungen – frei nach dem Motto: „Hättet ihr das nicht verhindern können?“ Ist Deutschland wirklich so behindertenfeindlich? FOCUS Online wollte es genau wissen und fragte die User.

Viele FOCUS Online-User sprechen Eltern mit behinderter Kinder Mut zu. Wie etwa Irmgard Reinke: „Ich habe kein Kind mit Down-Syndrom, weder gesund noch krank. Ich habe auch kein Kind mit einer vorgeburtlich diagnostizierbaren Krankheit oder Behinderung. Aber ja, im Bus etwa habe ich Sätze gehört wie: ‚Das muss doch heutzutage nicht sein!‘ Ich war zu entsetzt, um mich einmischen zu können! Mit welcher Verblendung nimmt man diesen Menschen das Recht, zu leben und glücklich zu sein?

Link zum Artikel:

http://www.focus.de/familie/kindergesundheit/familien-wuenschen-sich-mehr-respekt