Mit der OBA auf Reisen gehen

Kurz vor dem Jahreswechsel ist das neue Reiseheft der OBA der Lebenshilfe München erschienen. Es ist ein buntes und vielfältiges Programm mit 16 verschiedenen Urlaubsangeboten.

Nordsee, Alpen, Adria – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Entspannen am Pool, Radeln durch Bayern oder die Donau auf einem Kreuzfahrtschiff genießen? Bauernhof oder Campingplatz? Schwarzwald oder Südtirol? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Qual der Wahl.

Auf der Homepage der Lebenshilfe München kann man sich bequem durch das Heft klicken und die Anmeldung auch gleich online ausfüllen.

Hier ist der Link:
www.lebenshilfe-muenchen.de/reisen-und-freizeit/freizeit-aktiv-gestalten-mit-der-oba

Dem nass-kalten bayrischen Winter entfliehen und schon mal vom Sommer träumen und Reisepläne schmieden!

OBA-Freizeit-Programm bis März 23

Bis zum 05. Januar ist noch Zeit sich beim OBA-Freizeitprogramm der Lebenshilfe-München anzumelden. Freizeit erleben, Neues lernen und Leute treffen umschreibt das Anliegen und Programm des OBA-Teams.

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Das Heft des OBA-Freizeit-Programm 2023 ist über die Webseite der Lebenshilfe München leicht zu finden und mit einfachen Klicks können die 56 Seiten bequem durchgeblättert werden. Los geht’s mit ‚Kekse backen‘ am 18. Januar und endet am 16. April sportlich-kulturell mit dem Besuch eines Basket-Ball-Spiels des FC Bayern und des Musicals ‚Rock of Ages‘ im Deutschen Theater.

Das OBA-Team hat sich für das erste Quartal 2023 wirklich viel einfallen lassen und man bekommt sofort Lust zum Mitmachen. So wird es vorkommen, dass sich das OBA-Cafe mal zum Kinosaal, mal zur Backstube oder auch zur Disco verwandelt. Einige Termine für besondere Veranstaltungen bietet der Nachbarschafts-Treff Giesing an.

Es finden sich echte Kultur-Events wie Holiday on Ice, eine Tanz- und Musik-Show oder ein Varieté-Besuch. Ausflüge gibt es immer wieder in einzelne Stadtteile, an die Isarauen oder ins Münchner Umland. Spannend hört sich etwa ein Kurs „Internet für Alle“ an, den eine Schulklasse erarbeitet hat und vor Ort gestaltet. Natürlich sind auch wieder Museums-Besuche im Angebot und sogar ein Skiwochenende auf dem Sudelfeld.

Alle wichtigen Informationen
für die Anmeldung und Teilnahme finden Sie hier:

https://www.lebenshilfe-muenchen.de/reisen-und-freizeit/freizeit-aktiv-gestalten-mit-der-oba/besondere-termine-und-veranstaltungen/

Inklusionspreis 2022 und das Engagement der Lebenshilfe München

– Alpen.Leben.Menschen: eine Kooperation
vom Malteser Hilfsdienst und dem Alpenverein –

(gsp) Alle zwei Jahre vergibt der Bezirk Oberbayern einen Inklusionspreis. Für das Jahr 2022 bewarben sich 48 Organisationen mit besonderen Projekten und jetzt wurden die Sieger gekürt. Den ersten Platz, und damit das Preisgeld von 5.000 Euro, gewannen der Malteser Hilfsdienst und der Alpenverein DAV. Der Bezirk Oberbayern möchte mit der Aktion ein Zeichen setzen, das einerseits die Heimat würdigt, anderseits aber ebenso eine lebendige Vielfalt. Das gelang mit dem Gemeinschafts-Projekt A.L.M (Alpen.Leben.Menschen) des Malteser Hilfsdienstes und des Alpenvereins in besonderer Weise.

Foto: Bezirkstagspräsident Josef Mederer (Bildmitte) beim Gruppenfoto mit den Preisträgern des Inklusionspreises 2022. Die ersten drei Preise gingen an: Malteser Hilfsdienst und DAV-Alpenverein, an die Musikschule Ismaning e. V. für ihr Projekt eines inklusiven Musikunterrichts mit Instrumenten. Den dritten Preis gewann der Verein „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen“, zur Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder e. V., Geretsried für das Projekt „Theater für Alle“. Foto: Peter Bechmann © Bezirk Oberbayern.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer bekräftigt bei der Preisverleihung: „Inklusion macht unsere Gesellschaft stark und bereichert das Leben aller Menschen. Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen findet in Familien, Vereinen, in Stadt und Land statt. Das heimatliche Leben ist geprägt vom vorurteilsfreien und wertschätzenden Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Das hat die Ausschreibung unseres Inklusionspreises erneut gezeigt. Bei 48 spannenden Bewerbungen ist unserer Jury die Wahl nicht leicht gefallen.“

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Lebenshilfe läuft die Marathon-Staffel

Über 4000 Läufer starteten beim München-Marathon mit Einlauf im Olympiastadium. Fotos: Lebenshilfe München
Über 18.000 Läufer starteten beim München-Marathon mit Einlauf im Olympiastadium. Fotos: Lebenshilfe München

18.300 Läufer gingen am Wochenende an den Start zum Lauf des Münchner Stadtmarathons. 4400 von ihnen liefen die vollen 42,195 Kilometer und der war seit vielen Jahren wieder mit einem internationalen Elitefeld besetzt, das auch gleich mehrere alte Rekorde brach. Die große Mehrheit aber waren Hobbyläufer.

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Buntes Herbst- und Winterprogramm der OBA

Voller Engagement hat die OBA der Lebenshilfe München ein Freizeitprogramm bis zum Jahresende mit über 40 Terminen zusammengestellt. Durch das Engagement der vielen Ehrenamtlichen sind erst die vielfältigen Aktivitäten von Menschen mit und ohne Behinderung möglich. Anmelden kann man sich online (Link) noch bis 11. Oktober. Es sind begleitete Ausflüge, der Besuch von Museen und Konzerten oder einfach gemeinsame Abende im Programm zu finden. Viele Termine sind mit einem geringen Unkostenbeitrag von fünf Euro verbunden. Wenn es etwas teurer wird, sind damit meist Eintritte, Zug- oder Busfahrten inbegriffen. Beim Besuch von St. Wolfgang (Salzkammergut) sogar noch eine Bootsfahrt.

Engagiert für Menschen mit Behinderung: das OBA-Team der Lebenshilfe München.

Nicht allein sein, gemeinsam was unternehmen ist das besondere Anliegen der OBA der Lebenshilfe München. Dafür werden ganzjährig Freizeit-Clubs, Aktivitäten, Ausflüge und Urlaubsreisen angeboten. Mit dem neuen Programmheft für den Herbst und Winter bietet das OBA-Team wieder viele besondere Erlebnisse für die dunkle Jahreszeit.

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Lebenshilfe-Vorstand Peter Puhlmann unterstützt CSU-Antrag für mehr Mobilitäts-Hilfe

Andrea Gassmann von der CSU München setzt sich für einen verbesserten Mobilitäts-Service in der Stadt ein und die CSU-Stadtratsfraktion hat dafür jetzt einen Antrag gestellt. Es geht um bessere Hilfsangebote für die Erreichbarkeit des ÖPNV und um eine Entlastung im Alltag. Ob für Menschen mit Behinderung, für Senioren, Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern (Kinderwagen).

Der Sender München.TV hat das Thema aufgegriffen und dazu die Lebenshilfe München besucht. Lebenshilfe-Vorstand Peter Puhlmann begrüßt diesen Vorstoß im Rathaus und verweist auf den Behindertenbeirat der Stadt, der diese Forderung ebenfalls stellt. Harry Zipf, Leiter der OBA wünscht für die Wochenenden und an Feiertagen ein verbessertes Angebot.

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Gemeinsam raus aus dem Alltag- und rein ins Urlaubsvergnügen

(gsp) „Urlaub zu haben“ ist ein fester Teil unseres Lebens und eine Zeit, die wir nicht vermissen wollen. Auftanken, zu sich selbst finden, Neues entdecken, z.B. andere Menschen, Länder, Kulturen, eine andere Umgebung – kurzum: raus aus dem Alltag. Eine Zeit, die uns neue Kraft und Lebensfreude finden lässt, manchmal auch neue Perspektiven vermittelt. Natürlich sind diese die psychische und körperliche Gesundheit fördernden Wochen im Jahr auch für Menschen mit Behinderung unverzichtbar.

Foto: Salzburg ist immer eine Reise wert. Ein Besuch der Festung mit Altstadt, oder ein Spaziergang entlang der Salzach. Die OBA der Lebenshilfe München ist hier gern zu Gast.

Dabei hilft die OBA (Offene Behindertenarbeit) der Lebenshilfe München bei der Durchführung und Begleitung, denn häufig sind ‚kleine Alltagshilfen‘ nötig, um die Urlaubstage zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Die Redaktion hat sich mit Frau Lehner unterhalten, welche Erfahrungen das Team dabei macht. Seit elf Jahren betreut sie gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen diese organisierten Urlaubsreisen.

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Ab in den Urlaub mit der OBA!

Zwei Jahre lang hat Corona das Reisen auch in der OBA schwer gemacht. Nicht zu lang, nicht zu groß, nicht zu weit weg – das waren die Vorgaben. Alles war schwer planbar.

Umso schöner, dass es für 2022 endlich wieder ein „normales“ OBA-Reiseheft gibt. Kurz vor Weihnachten wurde es verschickt und seitdem rappeln in der OBA der Briefkasten und das Faxgerät. Die Vielzahl der Anmeldung zeigt, wie reiselustig die OBAler nach der langen Pause sind.

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Eine Fahrrad-Rikscha für die Lebenshilfe München

– ‚Aktion Mensch‘ unterstützt mit 5.000 Euro
– Weitere Spenden und ein Zuschuss der Stadt München

(gsp) Vielen Menschen mit Einschränkung ihrer Mobilität sind Fahrten oder gar Ausflüge auf dem Fahrrad nicht möglich. Sie stehen häufig außen vor, wenn Freunde, ihr Verein oder ihre Gruppe einen Fahrrad-Ausflug unternehmen. Dies bedauert man bei der OBA der Lebenshilfe München schon länger, denn die Organisation und Durchführung von Freizeitaktivitäten ist das Kernanliegen der Offenen Behindertenarbeit und dabei geht es immer um Teilhabe, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Die Rikscha wartet auf ihren ersten Einsatz bei der Lebenshilfe München.

OBA-Leiter der Lebenshilfe München, Harry Zipf, freut sich darum besonders über einen Zuschuss der Aktion Mensch von 5000 Euro zum Kauf einer Fahrrad-Rikscha mit Tretunterstützung (E-Bike). Was an Geldern noch fehlte, konnte durch weitere Spenden und mit einem Programm der Stadt München zur Förderung der Elektromobilität aufgebracht werden.

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Kampagne: „Zeit für OBAbayern“

Bei der am 20. September gestarteten Kampagne „Zeit für OBAbayern“ haben sich sechs große Organisationen der Behindertenarbeit in München zusammengeschlossen, auch die Lebenshilfe München. Sie wollen ein Zeichen setzen, nachdem über Monate hinweg das gesellschaftliche Leben insgesamt, und besonders bei den Einrichtungen der Offenen Behindertenarbeit, in weiten Bereichen zum Erliegen kam. Ein Anliegen, dass Bezirkstagspräsident Josef Mederer gerne unterstützt und als Schirmherr der Aktion auftritt. Er bekräftigt die Rolle der OBA in Oberbayern, um das Grundanliegen der Inklusion, die Teilhabe der Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben, weiter voran zu bringen.

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60 Jahre Lebenshilfe München: Meilensteine

(gsp) 1960 waren Peter und Gabriele bei den Neugeburten in München die beliebtesten Namen. Es wurde gegen eine zweite Startbahn in Riem demonstriert, die Armut von Rentnern angeprangert, eine Städtepartnerschaft mit Verona geschlossen, Hans-Jochen Vogel wird mit 34 Jahren Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, die Zahl der Gastarbeiter steigt und erste Pläne für eine eigene Studentenstadt entstehen. 1960 gründeten aber auch zwölf Eltern die Lebenshilfe München, in einer Zeit, nur 15 Jahre nach der NS-Schreckensherrschaft, als man Menschen mit Behinderung noch mit vielen Vorbehalten begegnete. Die Lebenshilfe München möchte mit ihrer Chronik „Meilensteine“ darum die besondere Entwicklung des Vereins und das Engagement der Eltern würdigen.

Meilensteine der Lebenshilfe München

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Am 12. Juli des Jahres wird von Mathilde Eller zusammen mit elf Eltern von Menschen mit Behinderung die „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind e.V.“ gegründet. Heute heißt der Verein: „Lebenshilfe München e.V. Stadt und Landkreis“, hat rund 1000 Mitglieder und ist damit einer der größten Elternvereinigungen Deutschlands.

Es war ein langer und harter Weg der Eltern, galten doch Menschen mit geistiger Behinderung als dafür ungeeignet. Heute völlig unvorstellbar, doch damals musste viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Menschen mit geistiger Behinderung sollten nicht mehr nur verwahrt – etwa in Psychiatrien – und versorgt, sondern gezielt gefördert werden.

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Bilder sprechen mehr als Worte

Das große Fest der Lebenshilfe München zur Feier des 60-Jährigen Jubiläums und des neuen Wandbildes Permanus, war auch ein Fest der vielen Begegnungen. Hier einige Fotos und Stimmungsbilder. Zum Ansehen der Galerie auf eins der Fotos klicken. Fotos: Gerd Spranger

60 Jahre Lebenshilfe und ein besonderes Geschenk

Freude über 60 Jahre Lebenshilfe und über das Wandbild Permanus. Von links: der Künstler Martin Blumöhr, Geschäftsführer und Vorstand der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, und Münchens Alt-Oberbürgermeister Christian Ude. Fotos: Gerd Spranger – mehr in der Galerie.

Ein besonderes Geschenkt machte sich die Lebenhilfe München zu ihrem 60. Geburtstag, auch wenn eigentlich schon der 62. anstehend ist, denn 1960 gründete sich der Verein mit zwölf Eltern. So aber konnte ebenso die Einweihung eines großen Wandgemäldes, das eine ganze vierstöckige Häuserwand ziert, gefeiert werden. „Permamus“ wurde es getauft, was zu deutsch mit „von Hand zu Hand“ übersetzt werden kann. Und es wirkten viele Hände mit, insgesamt 60 Menschen mit und ohne Behinderung, alt und jung, aus der Lebenshilfe und aus der Nachbarschaft. Zu einem großen Gesamtkunstwerk fügte es der Maler Martin Blumöhr zusammen und sprach bei der Einweihung immer wieder von einer Regenbogenblume, die er als ein Zeichen von Diversität verstanden wissen will.

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