MdB Florian Hahn und sein Engagement für die Lebenshilfe

Florian Hahn ist gebürtiger Münchner (1974) und begann sein politisches Engagement während seines Wehrdienstes 1996 als Gemeinderat. Seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Februar 2022 erster internationaler Sekretär der CSU. Im Bundestag ist er verteidigungspolitscher Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.
MdB Florian Hahn

MdB Florian Hahn ist Familienvater von zwei Kindern. Er engagiert sich über seine politischen Mandate hinaus seit Jahren ehrenamtlich im sozialen Bereich. Seit 2015 ist er Vorstand der Stiftung Lebenshilfe München. Die Redaktion hat bei MdB Florian Hahn wegen seines Engagements für die Lebenshilfe München nachgefragt:

FOTO: Florian Hahn ist gebürtiger Münchner (1974) und begann sein politisches Engagement während seines Wehrdienstes 1996 als Gemeinderat. Seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Februar 2022 erster internationaler Sekretär der CSU. Im Bundestag ist er verteidigungspolitscher Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.

Redaktion: „Sie kennen die Lebenshilfe München bereits gut aus ihrer Zeit als Gemeinderat von Putzbrunn und Kreisrat des Landkreises München. Vor sieben Jahren haben Sie sich für ein Engagement entschieden. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

MDB Florian Hahn: Mich hatte seinerzeit die damalige Vorsitzende der Lebenshilfe München, Altlandrätin Johanna Rumschöttel, angesprochen. Ich kannte Sie schon viele Jahre durch unser kommunalpolitisches Engagement und fand ihren Einsatz immer sehr bewundernswert. Neben der Tatsache, dass die Lebenshilfe für Putzbrunn eine ganz besondere Rolle spielt, habe ich selbst eine Cousine mit Beeinträchtigung und kenne die Thematik auch aus familiärer Sicht. Insofern habe ich mich auch emotional zu dem Engagement hingezogen gefühlt und mache es nach wie vor sehr gerne!

Redaktion: Die letzten Jahre hatten wir – von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie abgesehen – stabile wirtschaftliche Verhältnisse im Land. Und dennoch war und ist es immer nötig, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung und die Menschenrechte im Allgemeinen einzusetzen, auch in einer reichen Region wie München.

MDB Florian Hahn: Genau so ist es und umso wichtiger ist es auch, darauf unentwegt aufmerksam zu machen. Ich nutze dazu die mir zur Verfügung stehenden Gremien und Netzwerke. Denn hierfür bin ich aus voller Überzeugung und gerne Sprachrohr. Hier treffe ich viele andere Mitstreiter, die das Thema immer wieder in den Fokus rücken, so z.B. unser Landrat Christoph Göbel, der gleichfalls in der Stiftung Lebenshilfe engagiert ist.

Redaktion: Wir spüren bei der Energieversorgung, den Benzinpreisen und den Kosten für Lebensmittel bereits heute die Preissteigerungen. Das trifft uns alle, doch stark auch die Lebenshilfe München mit ihren über 20 Einrichtungen in Stadt und Landkreis München. Sie wird in Zeiten wie diesen noch mehr Unterstützung brauchen.

MdB Florian Hahn: Absolut! Steigende Energie- und Lebensmittelkosten müssen gerade für unsere Schwächsten in der Gesellschaft abgefedert werden. Das gilt für Menschen mit Behinderung ebenso wie bspw. für Alleinerziehende oder Rentnerinnen und Rentner. Ich will nicht parteipolitisch werden, aber hier muss die Ampel-Regierung schnell liefern und zwar mit überzeugenden Antworten.

Redaktion: Das größte anstehende Projekt der Lebenshilfe München ist ein großer Neubau in Putzbrunn, der sich an die beiden bestehenden Einrichtungen angliedern soll. Die Genehmigungsphase sei so gut wie abgeschlossen, informierte Vorstand und Geschäftsführer Peter Puhlmann kürzlich. Die Preise aber könnten bei immer höheren Auflagen und stark ansteigenden Preisen für Rohstoffe und Handwerksleistungen ‚durch die Decke gehen‘ und das Projekt gefährden. Vor diesen Herausforderungen stehen andere Vereine und Kommunen ebenso. Sind wir einer Fehlentwicklung aufgesessen, gibt es Wege daraus?

MdB Florian Hahn und Lebenshilfe-Vorstand Peter Puhlmann besuchen die Wohneinrichtung in Putzbrunn.

MdB Florian Hahn: Hinterher ist man immer schlauer. Sie skizzieren eine Entwicklung, die uns alle – seit Jahren übrigens – trifft: Privatpersonen, die öffentliche Hand wie auch die Wirtschaft. Jetzt natürlich nochmals verschärft. Ich bin sicher, dass Vorstand und Geschäftsführung der Lebenshilfe hier alles transparent bewerten. Als Vorsitzender der Stiftung habe ich den Neubau immer unterstützt und auch für Spenden geworben. Aus meiner Sicht ist die Erweiterung mit Blick auf den Bedarf auch zwingend geboten. Insofern hoffe ich sehr auf eine Realisierung.

Redaktion: Wie alt sind ihre Kinder? Was geben Sie ihnen als besondere Botschaft für die Zukunft mit auf den Weg?

MdB Florian Hahn: Meine Kinder sind mittlerweile 13 und 15 Jahre alt. Sie nehmen also ihre Umwelt und auch gesellschaftspolitische Themen voll bewusst wahr. Meine Botschaft: Geht offen auf eure Umwelt zu und nehmt Menschen so wie sie sind – frei von Vorurteilen. Ausgrenzung in jeder Form ist immer der falsche Weg!

Interview: Gerd Spranger

Olympiapark: Festival Spiel – Sport – Kunst

Olympiapark: Festival des Spiels, des Sports und der Kunst

Vor 50 Jahren feierte München die Spiele der XX. Olympiade. Sie bewegen die Menschen noch heute und so gibt es das ganze Jahr über ein Jubiläumsprogramm zu 50 Jahre Olympia. Zum Auftakt ging es am ersten Juli getreu dem Festivaltitel spielerisch, sportlich und künstlerisch los: Die Eröffnungsfeier in der Olympiahalle mit Oberbürgermeister Dieter Reiter, IOC-Präsident Thomas Bach und DOSB-Präsident Thomas Weikert kam ganz im Sinne der heiteren Spiele ohne steife Zeremonie aus, erinnert dennoch mit einer Schweigeminute und einem Lied an die Opfer des Olympia-Attentats.

Beste Laune und Stimmung bei der Lebenshilfe München, die bei der großen Parade dabei war.

Am Wochenende folgte dann eine große Parade in Anlehnung des „Einmarsch der Nationen“ mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Gruppen und Vereinen aus München und der Region vom Kunstareal zum Olympiapark, unter ihnen auch die Lebenshilfe München mit einer Gruppe. Bei besten Sommerwetter erwartete die Teilnehmer noch ein Bühnenprogramm am Olympiasee. Die Parade war Teil des „Festivals des Spiels, des Sports und der Kunst“ vom 1. bis 9. Juli im Olympiapark. Bis 24 Juli gibt es in verschiedenen Stadtteilen noch Beiträge zu 50 Jahre Olympiade in München und bis 11. September ist in der Rathausgalerie die Ausstellung „Visionen und Wirklichkeit. Kunst für die Olympischen Spiele in München 1972“ zu sehen.

Mit viel Geselligkeit, Kultur und Musik ging es auf das Olympiagelände in München. Auch die Lebenshilfe München beteiligte sich an der Aktion.

Inklusion rockt und rollt am 11. und 12. Juli in München

Sven und Sebastian mit ihrem Spezial-E-Bike vor dem Brandenburger Tor

Mit einer Rad-Aktion durch alle Hauptstätte der Republik werben Sven Marx und Sebastian Fietz für mehr Inklusion in der Gesellschaft. Sie legen in acht Wochen 4000 Radkilometer zurück. Die zwei sympatischen Männer setzen dabei von Anfang an ein klares Zeichen: niemals aufgeben. Sven hat nämlich einen Tumor am Gehirnstamm und ist dennoch zum Weltenbummler geworden, Sebastian ist seit dem Kindesalter blind und steht aktiv mitten im Leben. Sie sind am 11. und 12. Juli in München zu Gast mit ihrer Tour „Inklusion rockt und rollt“ und haben bereits eine Fahrt durch den Osten von Deutschland hinter sich. Am 26. Juni starteten sie in Berlin und sind am 11. Juli im Münchner Kulturzentrum LUISE Ehrengäste bei einem Inklusionsabend (Programm siehe unten).

Am 12. Juli geht es dann mit einer Rad-Demo vom Karlsplatz/Stachus aus (Brunnen) über den Altstadtring, am Hofgarten vorbei über das Isartor zum Sendlinger Tor. „Ob Handbike, E-Rolli oder mit dem Fahrrad, alle sind eingeladen“, bekräftigt der Arbeitskreis Freizeit und Bildung des Behindertenbeirats der Stadt München, in dem auch die Lebenshilfe München mitwirkt und der als lokaler Partner die Aktion begleitet. Am Marienplatz werden der Bürgermeisterin Verena Dietl dann gemeinsam formulierte Wünsche für eine inklusives München überreicht.

Über Sport, Kultur und Inklusion im Gespräch

Das Bike von Sven und Sebastian ist ein Spezial-Tandem-E-Bike und die Liste der Sponsoren und Förderer der Deutschland-Tour ist lang. Es ist ihr Anliegen, nicht nur gemeinsam Fahrrad zu fahren sondern auch Live-Musik zu erleben. Die beiden Aktivisten reden über Sport, Kultur und Inklusion, wollen Berührungsängste und Vorurteile abbauen und so viele Menschen und Vereine zusammen bringen.

Die Abendveranstaltung am 11.07.22 um 19 Uhr
in der LUISE, Ruppertstraße 5, 80337 München:

Es gibt ein buntes Programm mit der inklusiven Band ROUTE ROCKERS, einer inklusiven Tanzaktion vom DanceAbilityTanzTreff und Tanz inklusive, einer offenen Kunstaktion von Kunst.Begegnungen zum Mitmachen sowie einen kurzen Vortrag zur Tour. In der offenen Diskussion dürfen alle zu Wort kommen mit ihren Vorschlägen und Wünschen zur Inklusion und Barrierefreiheit.

Weitere Informationen über die Aktion „Inklusion rockt und rollt“ unter:
https://handiclapped-berlin.de/inklusion-rockt-und-rollt/

Lebenshilfe feiert beim Sommer im Park

Freitag 08. Juli: Sommer im Park

Endlich wieder startet am 08. Juli in München-Giesing das große Fest „Sommer im Park“. Mit der Neugestaltung des Areals Weißenseepark veranstaltet die Stad München, die Bürgerschaft von Gieising und viele Träger sozialer Einrichtung seit 2012 dieses Stadtteilfest. Das Programm sieht für 2022 folgenden Ablauf vor:

  • 14:00 Begrüßung durch den Bezirksausschuss 17
  • 14:15 KiTZ Traunsteiner Straße: Musik & Ballett
  • 15:00 Turnen, Akrobatik und Cheerleading
  • 16:00 KiTZ Severinstraße: Trommeln mit Rhythmus
  • 18:00 Gospel at heart: Band – Giesinger Rockpalast
  • 19:00 emilk: Grupp Og´s – OG Zoro & Support
  • 20:30 Mike’s Music Train

Die Lebenshilfe München ist auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Stand vertreten und mit ihr viele andere Organisationen mit einem bunten Programm der Lebensfreude für Jung und Alt.

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In einer Pressemitteilung wird die Bedeutung dieses Freizeitgeländes im Herzen von Giesing besonders gewürdigt. Dort heißt es:

„Weißenseepark und Katzenbuckel wären in der heutigen Form ohne das Städtebauförderungsprogramm „Die Soziale Stadt“, das in Teilen Obergiesings Anwendung findet, nicht denkbar. Die aufwendige Neugestaltung der Parkanlage mit einer umfassenden Bürgerbeteiligung wurde finanziert aus Städtebauförderungsmitteln Sozialen Stadt Giesing. Die Kombination aus baulicher Aufwertung und nicht-baulicher Belebung durch ein aus dem Stadtteil und mit den Bürgerinnen und Bürgern organisiertes Veranstaltungsprogramm sind ein Musterbeispiel für die Idee des Städtebauförderungsprogramm „Die Soziale Stadt“: Eine lebenswerte Stadt beruht auf stabilen lokalen Strukturen und einer aktiven Bürgerschaft, die attraktive Treffpunkte im öffentliche Raum mit Leben füllt. Heut zählt das Gelände zu den meistbesuchten Parks Münchens. Die Giesingerinnen und Giesinger haben ihn zu ihrem Freiraum gemacht. Das war das Ziel des „Sommer im Park“ Programm und es wurde mit Bravur erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Im Sommer 2018 besuchten wir das Fest „Sommer im Park“. Hier einige Eindrücke davon:
https://lebenshilfeblog.de/2018/07/02/buerger-engagieren-sich-beim-fest-im-weissenseepark/

Punktgenaue Leistungen und Abrechnungen

Florian Mauch ist Spezialist für komplexe IT-Strukturen

Ab 2017 war Florian Mauch Qualitätsmanager bei der Lebenshilfe München, übernahm dann die Leitung einer Wohneinrichtung und ist seit 2019 für die IT und den Prozess der Digitalisierung verantwortlich. Hinter dem Kürzel IT verbirgt sich der gesamte Sektor der technischen und kommunikationsorientierten Informations-Technologie, ein Bereich mit komplexen Anforderungen. Komplex ist ebenso die Struktur der Lebenshilfe München. Über den Elternverein hinaus mit der OBA (Offene Behindertenarbeit) bestehen zwei weitere gemeinnützige Gesellschaften (GmbH), nämlich die Kinder- und Jugend GmbH und die Wohnen GmbH.

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Fußspuren der Lebenshilfe München

Leave a trace – Spuren hinterlassen

An diese Fußspuren wollen wir uns erinnern! – Die Lebenshilfe München beteiligt sich am Mitmach-Aktionstag mit einem bunten Kunstwerk und dokumentiert Meilensteine ihrer Entwicklung. Am 5. Mai 2022, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, lud der Lebenshilfe Landesverband im Rahmen seines 60. Jubiläums zu einem bayernweiten Mitmach-Aktionstag auf.

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe München, Andrea Siemen (r.) und Julia Bader von der OBA enthüllen das inklusive Kunstwerk.

Über 50 Einzelaktionen haben die lokalen und regionalen Lebenshilfen und ihre Einrichtungen für den dezentralen Lebenshilfe-Aktionstag geplant: Kunst- und Backaktionen zu „Fußspuren“ in den Einrichtungen, Infostände zu „Inklusion und Barrierefreiheit“ auf den Marktplätzen und Innenstädten mit Fußspur-Aktionen, Tanz und Musik, Laufveranstaltungen und vieles mehr.

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Schulbegleitung für Regelschulen wird immer mehr gewünscht

Seit 2011 ist im Bayerischen Schulgesetz das Recht für alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen mit Behinderung verankert, einen gleichberechtigten Zugang zum Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen zu haben. Die Nachfrage zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Regelschulen steigt stark an, weiß Gudrun Keinert, die selbst drei Jahre lang als Schulbegleiterin für die Lebenshilfe München tätig war. Seit fünf Jahren koordiniert sie jetzt diesen Bereich. Aus den anfänglichen 18 Schulbegleiter*innen wurden schnell 60 Mitarbeiter*innen, die momentan insgesamt 53 Kinder und Jugendliche mit Behinderung während dem Schulbesuch begleiten und unterstützen.

Gudrun Keinert

Manche der Kinder und Jugendlichen haben auch zwei oder gar drei Schulbegleiter*innen, da einige der Mitarbeiter*innen nur tageweise arbeiten. Sie studieren nebenbei, leisten die Schulbegleitung nur als Nebenjob auf 450€-Basis oder arbeiten nach der eigenen Elternzeit erstmal nur in Teilzeit.

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Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen

– Neue Webseite informiert über Barrierefreiheit –

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben, ist ein Prozess über viele Jahre hinweg. In München etwa beschloss die Stadt vor zehn Jahren, in enger Zusammenarbeit mit Betroffenen, Organisationen und Vereinen, ein ganzes Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, weitete es 2019 aus und will bis zum Jahr 2025 einen nächsten Aktionsplan für Menschen mit Behinderung erarbeiten. Die Stadt München hat sich dafür den Slogen „München wir inklusiv“ ins Stammbuch geschrieben. Es ist ein Prozess über Jahrzehnte hinweg und aktuell arbeitet die Landeshauptstadt an 30 Projekten, 50 wurden bereits erfolgreich umgesetzt.

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Ukraine: Landesverband Bayern und Lebenshilfe München unterstützen

Die Lebenshilfe Bayern ist tief erschüttert über den andauernden Krieg in der Ukraine. „Wir sorgen uns vor allem auch um Menschen mit Behinderungen und ihre Familien, die in den Kriegsgebieten leben oder nun auf der Flucht sind“, betont die Landesvorsitzende Barbara Stamm und appelliert, bei allen Hilfsmaßnahmen deren besondere Bedürfnisse zu beachten.

Partnerorganisation in Ukraine

„Der Krieg bringt für Millionen von Menschen unfassbares Leid, Elend und Zerstörung“, so die ehemalige Landtagspräsidentin weiter. Viele Lebenshilfen in Bayern stehen deshalb bereit, insbesondere Flüchtlingen mit Behinderungen und ihren Familien zu helfen. Die Lebenshilfe Ostallgäu hat sogar selbst behinderte Kinder und ihre Mütter aus der Ukraine nach Kaufbeuren gebracht. Seit Jahren arbeitet sie eng mit dortigen Organisationen zusammen. Ausführliche Informationen dazu gibt es unter:
www.lebenshilfe-ostallgaeu.de.

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Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern

Sonderpädagogin Sabine Janowitz gibt Einblick in den Schulalltag
Die Medienpädagogik als neue Möglichkeit begreifen lernen

Die „Silvia-Görres-Schule“ der Lebenshilfe im Norden von München an der Neuherbergstraße macht in ihrem Zusatz bereits deutlich, was ihr Anliegen ist. Sie ist ein „privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“. Die Entwicklung der Kinder wird bereits früh in der SVE (Schulvorbereitende Einrichtung) voran gebracht. „In der Vorbereitung auf die Schule lernen die Kinder ganz einfache Dinge wie etwa für eine gewisse Zeit ‚ruhig im Kreis zu sitzen‘, sich dabei zu konzentrieren, über den Tag, das Wetter oder sich auch über den Tagesablauf auszutauschen“, informiert die Schulleiterin Sabine Janowitz.

Sabine Janowitz

Mit auf dem Plan der Vorschule stehen ebenso Naturerfahrungen, wobei die nahe Panzerwiese und der schuleigene Spielplatz gute Voraussetzungen bieten. „Es kann auch noch einen Schritt weiter gehen, etwa mit einem Schulgarten und der Anpflanzung von Kräutern, Tees sowie Gemüse. Die Kinder sollen verstehen, dass etwa eine Tomate nicht in der Dose wächst oder heranreift.“

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Neue Wohnungen der Lebenshilfe München

Seit mehreren Jahren setzt die Lebenshilfe München auf ein durchlässiges Gesamtkonzept im Bereich Wohnen. Betreute Wohneinrichtungen im gemeinschaftlichen Wohnen, Wohngemeinschaften, ambulant betreutes Wohnen und zwei Wohngruppen, die Menschen mit Behinderung auf ein selbständiges Wohnen vorbereiten. Das Angebot wird jetzt mit acht Wohnungen im Münchner Westen, im Stadtteil Aubing-Lochhausen-Langwied, (Stadtbezirk 22) erweitert.

Die zwei Vorstände und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann und René Pfeifer freuen sich über die erfolgreiche Anmietung, denn Wohnraum in München ist nur schwer zu bekommen. René Pfeifer verweist auf die aktuell hohe Nachfrage: „Es besteht ein großer Bedarf an adäquatem und bezahlbarem Wohnraum für unser Klientel in der Stadt München. Deswegen bin ich sehr glücklich, dass wir die Wohnungen noch im Jahr 2021 anmieten konnten. Es bietet für unsere Klienten eine wunderbare Möglichkeit zum selbständigen Wohnen. Auch in Richtung Inklusion, Teilhabe und Orientierung im Sozialraum bietet der Standort beste Strukturen.“
Foto: Die Vorstände der Lebenshilfe München, René Pfeifer, Peter Puhlmann und Andreas Oeller (GWG) bei der Übernahme der Wohnungen.

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Darf es zu Weihnachten etwas Besonderes sein?

MOCCASOLA:
die duftenden Kaffeespezialitäten der Lebenshilfe

Was gibt es schöneres als ein dampfendes heißes Getränk zur Weihnachtszeit. Klassischer Weise ein Glühwein im Freien, ein heißer Tee mit Schuss oder ein frisch gebrühter Kaffee. Wenn es ein besonderer ist, macht er sich auch als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum gut. Dazu zählen ganz bestimmt die Kaffee-Spezialitäten von „MOCCASOLA – die kleine Rösterei“, die in der Zweigwerkstatt Putzbrunn der Lebenshilfe Werkstatt selbst geröstet werden. Die wertvollen Bohnen, beispielsweise für den PachaMama bezieht MOCCASOLA direkt bei einer Vereinigung von 50 Kaffeebauern aus dem Hochland Perus. Anbau und Ernteprozess orientieren sich an den Grundsätzen für ökologisch nachhaltigen Kaffeeanbau. Nachhaltig ist auch die Produktion in München, denn sie sichert rund zwanzig Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

Auch zur 60-Jahr-Feier der Lebenshilfe München präsentiert sich das Moccasola-Team. Auf dem Bild Stephan Mancassola (r.) und im Hintergrund Geschäftsführer Andreas Jehn (r.) und André Keitel (l.) – Foto: Gerd Spranger
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Eine Fahrrad-Rikscha für die Lebenshilfe München

– ‚Aktion Mensch‘ unterstützt mit 5.000 Euro
– Weitere Spenden und ein Zuschuss der Stadt München

Vielen Menschen mit Einschränkung ihrer Mobilität sind Fahrten oder gar Ausflüge auf dem Fahrrad nicht möglich. Sie stehen häufig außen vor, wenn Freunde, ihr Verein oder ihre Gruppe einen Fahrrad-Ausflug unternehmen. Dies bedauert man bei der OBA der Lebenshilfe München schon länger, denn die Organisation und Durchführung von Freizeitaktivitäten ist das Kernanliegen der Offenen Behindertenarbeit und dabei geht es immer um Teilhabe, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Die Rikscha wartet auf ihren ersten Einsatz bei der Lebenshilfe München.

OBA-Leiter der Lebenshilfe München, Harry Zipf, freut sich darum besonders über einen Zuschuss der Aktion Mensch von 5000 Euro zum Kauf einer Fahrrad-Rikscha mit Tretunterstützung (E-Bike). Was an Geldern noch fehlte, konnte durch weitere Spenden und mit einem Programm der Stadt München zur Förderung der Elektromobilität aufgebracht werden.

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Gynäkologische Sprechstunde für mobilitätseingeschränkte Mädchen und Frauen

Aus der Rathaus Umschau der Landeshauptstadt München

Bürgermeisterin Verena Dietl und Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek haben jetzt bei einem Festakt mit Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern und den Netzwerkfrauen Bayern die Gynäkologische Sprechstunde für mobilitätseingeschränkte Frauen und Mädchen im Gesundheitsreferat an der Bayerstraße 28a eröffnet. Ab sofort steht mit dieser Einrichtung in den Räumen des Gesundheitsreferates an der Bayerstraße 28a den Münchnerinnen mit Mobilitätseinschränkungen eine barrierefreie gynäkologische Versorgung zur Verfügung.

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