Viele Verbesserungen für Menschen mit Behinderung

Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe informiert in ihrem aktuellen Newsletter über neue Gesetze und Regelungen für das Jahr 2023 mit vielen Verbesserungen für Menschen mit Behinderung. Gültig sind sie ab dem 1. Januar 2023:

Neues Betreuungsrecht:
Damit wird das Selbstbestimmungsrecht rechtlich betreuter Menschen gestärkt

Vermögensfreibetrag
Er steigt für vermögensabhängige Leistungen der Eingliederungshilfe von
59.220 Euro auf 61.110 Euro. Ebenso steigt der Einkommensfreibetrag.

Recht der Eingliederungshilfe
Zu diesem sehr umfangreichen Thema informiert die Bundesvereinigung ausführlich unter:
https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/eingliederungshilfe-und-das-bundesteilhabegesetz

Änderungen für die Grundsicherung im Alter bei Erwerbsminderung
sowie für die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII

  • Erhöhung existenzsichernder Leistungen (Regelsätze für die jeweiligen Regelbedarfsstufen)
  • Ausweitung der Leistungen für einen neuen Mehrbedarf
  • Mehr für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung und Unterkunft
  • Es erhöhen sich die Vermögens-Schonbeträge
  • Erhöhung der Leistungen nach dem Wohngeldgesetz


Der Newsletter der Bundesvereinigung der Lebenshilfe informiert über weitere Änderungen für das Jahr 2023 mit vielen Verbesserungen für Menschen mit Behinderung:

Leistungen zur Teilhabe an Arbeit
Leistungen bei den Gesundheitsleistungen
Änderungen bei den Corona-Sonderregelungen
Leistungen beim Kindergeld

Den ausführlichen Newsletter mit allen Informationen finden Sie unter:
https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/neuerungen-fuer-menschen-mit-behinderung

„Alles was Recht ist“

§ “Alles was Recht ist“ Online-Seminar §

Das bewährte Rechts-Seminar der Lebenshilfe München (Angehörigenberatung) findet in diesem Jahr Corona-bedingt in digitaler Form statt. Der Fachanwalt für Sozialrecht Jürgen Greß referiert über wichtige Neuerungen im Sozialrecht. Wie immer sind die Leistungen der Pflegeversicherung und weitere Themen wie Schwerbehindertenausweis, Grundsicherung, rechtliche Betreuung und das Behindertentestament (Vererben zugunsten von Menschen mit Behinderung) auf unserer Agenda.

Das Seminar findet in zwei Blöcken

am 16. April von 16-18 Uhr und
am 17. April von 10-12 Uhr statt.

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Warum muss es so schwierig sein?

Ein Beitrag der L.I.E.S. -.Redaktion

Der Kampf mit der Bürokratie von Nadja Lindenbeck-Menzel ist noch nicht zu Ende. Lesen Sie hier die Fortsetzung der Geschichte:

Mein Sohn (mit Down-Syndrom) wurde im Mai 2020 volljährig. Ich habe Ihnen versprochen, Sie darüber auf dem Laufenden zu halten, wie es mit dem bürokratischen Kampf und seinem Anspruch auf Grundsicherung (§ 41 SGB XII) weitergeht. Wie Sie bereits wissen, wurde mir von der zuständigen Sachbearbeiterin Frau X mehrmals telefonisch die falsche Auskunft erteilt, mein Sohn habe keinen Anspruch auf Grundsicherung. Weiterlesen

Amazon spendet einen Defibrillator für Putzbrunn

N O T F A L L ! – Es geht um Leben oder Tod. Keiner von uns wünscht sich so eine Situation. Und so überreichte Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann den neuen Defibrillator (Defi) für die Wohneinrichtung in Putzbrunn mit den Worten: „Ich hoffe, dass sie dieses Gerät niemals verwenden müssen.“ Und doch ist dieses Gerät wichtig und sollte in allen öffentlichen Einrichtungen hängen.

„Die Chance auf eine erfolgreiche Wiederbelebung beim rechtzeitigen Einsatz eines Defis liege bei etwa 55 Prozent, ohne das Gerät seien es nur rund 8 Prozent“, bescheinigen Ärzte.  Weiterlesen

Volle Grundsicherung für Menschen mit Behinderung

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Lebenshilfe begrüßt die Entscheidung –
Bundessozialministerin Andrea Nahles
beendet Sozialhilfe-Kürzungen durch die Regelbedarfsstufe 3

Der Streit um die Grundsicherung für Menschen mit Behinderung ist endlich beigelegt. Die Benachteiligung durch die Regelbedarfsstufe 3 wird nun beendet. „Damit wird eine langjährige Forderung der Lebenshilfe erfüllt“, sagt Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt.

Nun erhalten auch erwachsene Menschen mit Behinderung, die zum Beispiel bei ihren Familien leben, den vollen Regelsatz. Bisher – seit 2011 – bekommen sie nur einen um 20 Prozent verringerten Regelsatz, wenn sie auf existenzsichernde Sozialhilfe-Leistungen angewiesen sind und keinen eigenen Haushalt führen.    Weiterlesen