Viele Gesichter und Herausforderungen der Frühförderung

Lesen Sie unseren ersten Bericht über die Frühförderung München-Riem vom 14. September.
Hier der Link: https://lebenshilfeblog.de/2022/09/14/fruehfoerderung-und-sprache-als-schluessel/

Insgesamt werden in Feldkirchen und München-Riem von der Frühförderung der Lebenshilfe München 210 Kinder und ihre Familien betreut. Die neue Stelle in Riem bedeutet zwar eine Entlastung für Feldkirchen, doch Einrichtungsleiterin Janine Schöppen wünscht sich eine Erweiterung der Kapazitäten, denn die Nachfrage ist groß und die Warteliste wächst seit Jahren.

„Es gibt nicht mehr Studienabgänger*innen“

„Das Problem ist, wie in vielen anderen Bereichen auch, das Fehlen von Fachkräften“, bedauert die Psychologin. Seit Monaten sucht die Lebenshilfe München vergebens Logopädinnen, um ein weiteres Team aufzubauen. „Eigentlich gibt es nicht weniger Fachkräfte, doch seit 2015 verzeichnen wir einen starken Zuzug von jungen kinderreichen Familien. Der Arbeitsmarkt und auch die Studienplätze sind dafür aber nicht erweitert worden“, erkennt Janine Schöppen die Ursachen des Mangels, der vor allem in München-Riem deutlich werde und ist dabei ein wenig ratlos. „Die hier stattfindenden Veränderungen sind auf der politischen Ebene offenbar noch nicht angekommen“, bedauert sie.

Weiterlesen

Irene Prestele in den Ruhestand verabschiedet

Als Leiterin der Silvia-Görres-Schule hat Irene Prestele die Entwicklung des von der Lebenshilfe München betriebenen Förderzentrums für geistige Entwicklung entscheidend mitgeprägt. Sie wechselte jetzt als Beamtin des bayerischen Schuldienstes in den wohlverdienten Ruhestand. Lebenshilfe-Vorstand und Geschäftsführer Peter Puhlmann bedankte sich für ihren bisweilen aufopferungsvollen und liebevollen Einsatz.

Im großen Garten der Silvia-Görres Schule verabschieden die Vorstände und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann (l.) und René Pfeifer, die in den Ruhestand wechselnde Schulleiterin Irene Prestele. Foto: Lebenshilfe

„Ihr pädagogische Ansatz war immer geprägt von einer ganzheitlichen Perspektive des individuellen Schülers und dessen Elternhauses. Betreut werden in der Silvia-Görres-Schule (SGS) 42 schwerst-mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche, beginnend von der Vorschule bis hin zum Ende der Berufsschulzeit. Irene Prestele prägte die SGS nachhaltig und wir wünschen ihr alles Gute für den nun verdienten goldenen Lebensabschnitt.“

Weiterlesen