Punktgenaue Leistungen und Abrechnungen

Florian Mauch ist Spezialist für komplexe IT-Strukturen

Ab 2017 war Florian Mauch Qualitätsmanager bei der Lebenshilfe München, übernahm dann die Leitung einer Wohneinrichtung und ist seit 2019 für die IT und den Prozess der Digitalisierung verantwortlich. Hinter dem Kürzel IT verbirgt sich der gesamte Sektor der technischen und kommunikationsorientierten Informations-Technologie, ein Bereich mit komplexen Anforderungen. Komplex ist ebenso die Struktur der Lebenshilfe München. Über den Elternverein hinaus mit der OBA (Offene Behindertenarbeit) bestehen zwei weitere gemeinnützige Gesellschaften (GmbH), nämlich die Kinder- und Jugend GmbH und die Wohnen GmbH.

Es sind knapp 500 Menschen beschäftigt und es werden jährlich etwa 2000 Menschen betreut. Vorstand und Geschäftsführer Peter Puhlmann bekräftigt: „Die Lebenshilfe München begleitet die Menschen von der Geburt (Frühförderung) über die Schule, ihren beruflichen Werdegang bis zum Wohnen und bis hinein in das Rentenalter. Entsprechend umfassend sind unsere Angebote und damit natürlich auch die Modalitäten der Abrechnung mit unseren Klienten und Leistungsträgern sowie in der Mitarbeiterführung.“

Ein zentrales Betriebssystem als Basis

Die Technik und Verbindung für eine hybride Veranstaltung stehen bei der Lebenshilfe München bereit. Es werden auch TeilnehmerInnen in Präsenz erwartet.

Die Lebenshilfe hatte Glück, mit Florian Mauch eine Führungskraft in ihren Reihen zu haben, der vor seiner Tätigkeit als Einrichtungsleiter der Wohnen GmbH, als IT-Berater mit Focus auf die spezielle Softwarelösung, die bei der Lebenshilfe hauptsächlich zum Einsatz kommt, deutschlandweit für Träger der Hilfe für Menschen mit Behinderung tätig war. Bereits als Werkstudent war er bei der Lebenshilfe München mit der Software vertraut, kennt das System und die zentralen Elemente von seinen Anfängen her. Der erste IT-Schwerpunkt bei der Lebenshilfe München war die Umstellung auf ein neues zentrales Betriebssystem, das heute Basis für die Betreuten- und Klienten-Dokumentation, die Finanzbuchhaltung, die Leistungsabrechnung und das Personalwesen ist. Der ‚große Wurf‘ ist damit gelungen, doch es geht jetzt an die Arbeit im Detail, nämlich durch die einzelnen Einrichtungen bzw. durch die Organisationsstruktur der Lebenshilfe hindurch.

Unterschiedliche Strukturen und ein System

Das stationäre und betreute Wohnen etwa setzt andere Anforderungen an die IT als ein ambulant betreutes Wohnen. Die Frühförderung der Lebenshilfe München wieder andere wie etwa im Bereich der OBA mit Angehörigenberatung, Urlaubs- und Freizeitangeboten, Familienunterstützender Dienst (FuD), Schulbegleitung oder Ambulanter Pflegedienst. Florian Mauch startet einen Erklärungsversuch:

„In den verschiedenen Bereichen stehen unterschiedliche Leistungen im Vordergrund, die zur internen und externen Qualitätssicherung geplant, durchgeführt und evaluiert werden müssen. Da dies auch jene Leistungen sind, die wir mit den Kostenträgern abrechnen, müssen die Tätigkeiten entsprechend sauber und formell einheitlich erfasst werden. Letztlich ist dann der Weg zwischen Leistungserbringung und Abrechnung gegenüber dem Bezirk weitestgehend automatisiert und funktioniert ohne ‚Zettelwirtschaft‘. “Auch kann“, so Mauch, „mit geringem Aufwand darauf reagiert werden, wenn sich nach Verhandlungen die Kostensätze ändern oder der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen anders gestaltet, wie es erst kürzlich bei der Umstellung auf das Bundesteilhabegesetz der Fall war.“

In der Anwendung einfach bleiben

Die langen Monate der pandemie-bedingten Einschränkungen wurden für viele Seminare genutzt. Von links: Florian Mauch, Tatjana Viaplana und Beate Bettenhausen.

Damit dieses komplexe System (Leistungsempfänger/Klient, Leistungserbringer/ Lebenshilfe München und Leistungsträger/z.B. Bezirk) funktioniert, ist es für die einzelnen Mitarbeiter vor Ort wichtig, auf ein in der Anwendung leicht zu beherrschendes System zugreifen zu können. „Bei der Frühförderung etwa, wo Pädagogen und Therapeuten an wechselnden Orten im Einsatz sind – etwa beim Besuch von Kindergärten oder Eltern – können Sie direkt über das Smartphone mit wenigen Clicks ihre Leistungen erfassen und müssen nicht abends mühsam ihre Aufzeichnungen eingeben. Gleiches gilt für den Ambulanten Pflegedienst oder den FuD. Gerne nutzen die MitarbeiterInnen inzwischen die Diktierfunktion, die viel Tipperei erspart“, erläutert der IT-Experte und führt weiter aus:

„Als Betriebssystem greifen wir auf ein spezielles ERP-System züruck, das auf die Hilfe für Menschen mit Behinderung orientiert ist. So müssen wir nicht in zehn unterschiedlichen Softwarelösungen die Geschäftsprozesse abbilden, sondern arbeiten mit möglichst wenig Schnittstellen.“ Die Schulung neuer Masken und Anwendungen kann Florian Mauch oft selbst übernehmen, in vielen Fällen ist aber auch die Schulung durch externe Berater sinnvoller. Das Projektmanagement zu den IT-Themen verantwortet er gemeinsam mit Sabine Stöckel, der Assistenz der Geschäftsführung, sowie den Bereichsleitungen der jeweils betroffenen Bereiche.

Zoom hilft! und schafft Kapazitäten

Ein anderer großer Bereich, der durch die Corona-Einschränkungen der letzten Jahre stark an Bedeutung gewonnen hat, sind Online-Treffen und Seminare.

„Es ging auf einmal nur noch online, und war buchstäblich alternativlos, wie sonst hätten wir uns in der Breite austauschen können“, fragt Mauch. „Dabei geht es nicht nur um die Schulungen der Lebenshilfe-Mitarbeiter, Projektmeetings und das Abhalten von Teamgesprächen trotz Social Distancing, sondern vor allem auch um Informationsveransltatungen. Sie werden Eltern und Betreuern in regelmäßigen Abständen angeboten.“

Zum Kreis der Interessenten zählen Klienten selbst, deren Angehörige, gesetzliche Vertreter sowie Mitarbeiter von anderen Trägern. Die Veranstaltungen der Lebenshilfe München ermöglichten es schon lange vor Corona sich das aktuellste Wissen rund um die Unterstützung und Leistungen für Menschen mit Behinderung abzuholen.

Es sieht aus wie eine ganz normale Seminar-Veranstaltung. Die Mehrheit der Teilnehmer sind allerdings online hinzugeschaltet.

Dafür bot die Lebenshilfe München zunächst reine Online-Veranstaltungen an und die Nachfrage an digitaler Teilnahme war groß. Die ehemals reinen Präsenzveranstaltungen wandelten sich mehr und mehr zu Hybrid-Veranstaltungen, viele Teilnehmer schalteten sich online hinzu. Grenzen setzten zudem die Räumlichkeiten. „Im großen Veranstlatungssaal der Lebenshilfe München ist spätestens bei 70 Teilnehmern Schluss, in Pandemiezeiten wäre diese Teilnehmerzahl definitiv nicht mehr machbar gewesen. Über Zoom-Webinare können wir bis zu 500 Teilnehmer aufnehmen“, führt Florian Mauch aus. Bereits bei der ersten Hybrid-Veranstaltung registrierte die Lebenshilfe München 105 Teilnehmer, 80 waren online zugeschaltet und 25 in Präsenz vor Ort.

Ohne das richtige Equipment geht es nicht.

Um eine solche Hybridveranstaltung für die Teilnehmer vor Ort und zuhause vor dem Endgerät in vernünftiger Qualität an Mann und Frau zu bringen wurde das Equipment entsprechend erweitert. Für Florian Mauch war es Neuland, vor allem die Tontechnik richtig zu übertragen. Unterstützt wurde er dabei von einem guten Freund.

„Ohne meinen Bandkollegen und sehr guten Freund (und gelernten Tontechniker ) Ömer Uzunalioglu, der mich hierbei ehrenamtlich unterstützte, hätte ich das nicht so einfach oder aber nicht so gut hingekriegt. Ich schicke ihm über dieses Interview nochmal meinen Dank für die investierten Stunden!“

Online auch in den Wohneinrichtungen

Persönlich liegt Florian Mauch noch ein anderer Bereich am Herzen. „Wir sind auf einem guten Weg, unseren Klienten, Menschen mit Behinderung, einen möglichst barriere- und störungsfreien Zugang in die digitale Welt zu verschaffen.“, bekräftigt er. Dafür erhöhen wir zunächst die Kapazität der Leitungen an den Standorten, um ausreichend Datenvolumen transferieren zu können. Vor allem an in den großen Wohneinrichtungen setzt die Lebenshilfe auf eine Glasfaseranbindung. Parallel werden an den Standorten modernere Router und Accesspoints installiert. Überall dort, wo schon eine gute Datenanbindung gewährleistet ist, nehmen sich die Betreuer Zeit, mit den Klienten persönlich die gewünschen Anwendungen und Seiten einzurichten, etwa mittels eines Lesezeichens oder Icons.

Die Lebenshilfe München betreut und fördert Menschen mit Behinderung, wobei die meisten von ihnen weitgehend selbständig leben und in den Lebenshilfe-Werkstätten einer geregelten Arbeit nachgehen. Eine umfassende Betreuung und Förderung aber verlangt Strukturen und finanzielle Möglichkeiten. Die Arbeit von Florian Mauch und seiner Kollegin Sabine Stöckel, sowie vieler anderer MitarbeiterInnen, läuft im Hintergrund und ist zugleich Basis des Erfolgs der Lebenshilfe. Es ist wie mit einem Auto. Wenn der Motor leise, nahezu geräuschlos läuft, lehnt man sich als Fahrgast entspannt zurück und als Fahrer ist der Focus auf den Verkehr und seine Herausforderungen gerichtet.

Die Anfänge zur Umstellung „auf die neue Zeit“ wurden bereits 2016 gelegt. Wir haben bereits 2017 Florian Mauch zu den laufenden Prozessen interviewt.
https://lebenshilfeblog.de/2017/09/26/lebenshilfe-muenchen-profiliert-sich-als-modernes-sozialunternehmen/

Schülertag der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

Die Ausbildung von Fachkräften im eigenen Betrieb ist in der heutigen Personalmarktsituation der mit Abstand wirksamste Hebel im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Das ist für René Pfeifer, den Bereichsleiter der Lebenshilfe Wohnen GmbH, seit jeher klar. So konnten in den letzten beiden Jahren die Ausbildungsplätze von einem im Jahr 2016 auf acht in 2019 erhöht werden. Dazu kommen derzeit noch drei duale StudentInnen.

Lisa Hasenberger (Leitung Wohntraining; Bild ganz rechts) und Florian Mauch (Leitung Wohnen Stadt Süd; Bild ganz links), die Verantwortlichen bei der Gestaltung dieses Tages waren sehr erfreut über die engagierte und aktive Teilnahme der Schüler und freuen sich auf den nächsten Schülertag im März 2020. Das Feedback der SchülerInnen war ebenfalls durchwegs positiv. Die Möglichkeit der Reflexion und der Austausch über die Anforderungen in Schule und Ausbildungsbetrieb halten sie einhellig für sehr gewinnbringend.

Lisa Hasenberger (Leitung Wohntraining; Bild ganz rechts) und Florian Mauch (Leitung Wohnen Stadt Süd; Bild ganz links), die Verantwortlichen bei der Gestaltung dieses Tages waren sehr erfreut über die engagierte und aktive Teilnahme der Schüler und freuen sich auf den nächsten Schülertag im März 2020. Das Feedback der SchülerInnen war ebenfalls durchwegs positiv. Die Möglichkeit der Reflexion und der Austausch über die Anforderungen in Schule und Ausbildungsbetrieb halten sie einhellig für sehr gewinnbringend.

Modernste heilpädagogischen Konzepte

Doch nicht nur um dem Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen ist dies dringend notwendig. In der pädagogischen Arbeit entwickeln sich viele Dinge weiter. Durch den Einsatz frisch qualifizierter Fachkräfte soll der Wissenstransfer in den Einrichtungen gewährleistet, und so die modernsten heilpädagogischen Konzepte und Modelle in der Praxis gelebt werden. Weiterlesen

Lebenshilfe beim Bowling mit Riverbed Technology

In dieser Jahreszeit kommt die Lebenshilfe München Wohnen GmbH immer häufiger in das Vergnügen, dass sich Unternehmen aus der freien Wirtschaft für die KlientInnen Zeit nehmen, um im Zuge von Social Volunteering-Aktionen einen Mehrwert zu schaffen. Am 11. November hatten KlientInnen und MitarbeiterInnen der Wohngruppen St.-Quirin-Straße großen Spaß beim Bowlen, gemeinsam mit dem Unternehmen Riverbed Technology.

Mit Namensschildern ausgestattet gingen in gemischten Teams KlientInnen, MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH und der Firma Riverbed Technology in den Wettkampf, wer mehr Pins zum Fliegen bringt. Die Namensschilder sind für alle Beteiligten wichtig, da es bei so einem sportlichen Event heiß her geht und man die Unterstützung von der Tribüne bei jedem Wurf gebrauchen kann.

Viel Spaß und nicht ganz wichtige Ergebnisse

Schon beim ersten Kennenlernen, also bevor es richtig losging, wurde die Frage der Anrede geklärt. Die Beteiligten waren sich alle sehr schnell einig: „Du“ wäre die richtige Form für diese Veranstaltung. Und so kamen alle Vornamen der Beteiligten auf Namensschilder und die Spiele konnten beginnen. Am Ende waren aber natürlich doch die Ergebnisse unwichtig. Weiterlesen

Austausch mit der Städtischen Fachakademie für Sozialpädagogik

Florian Mauch von der Lebenshilfe München im Gespräch mit Fachkräften der Akademie für Sozialpädagogik.

Am Montag hatten die Wohngruppen der St.-Quirin-Straße bei der Lebenshilfe München angehende ErzieherInnen, die gerade die Ausbildung an der Städtischen Fachakademie für Sozialpädagogik leisten, und ihrer Dozentin Eva Hermann-Kloss zu Besuch. Es war ein angeregter Austausch, ein ‚meet and greet‘ im besten Sinne. Zunächst wurde die Arbeit der Lebenshilfe München von Einrichtungsleiter Florian Mauch (Wohnen Stadt Süd), Daniela Holzmann (Leitung Ambulant Betreutes Wohnen) und Gruppenleiterin Antje Hiltscher (Wohngruppe 1 St.-Quirin-Straße) kurz vorgestellt, um den jungen Menschen einen Überblick über die unterschiedlichen Facetten der Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung zu gewähren. Die vielen interessierten und wohl durchdachten Fragen der jungen Menschen waren zum einen ein beeindruckender Beweis ihrer Reife und zum anderen eine Antwort auf die Frage, warum ErzieherInnen in der Betreuung von Menschen mit geistigen Behinderungen als Fachkräfte beschäftigt werden.  Weiterlesen

Lebenshilfe gründet eine ambulant betreute inklusive Wohngemeinschaft

(gsp) Einmal mehr zeigt die Lebenshilfe München, dass sie sich den Anforderungen der Zeit stellt, innovative Wege geht und dabei die positive Entwicklung von Menschen mit geistiger Behinderung im Blick hat. Der intensive Ausbau des ambulant betreuten Wohnens der Lebenshilfe München Wohnen GmbH war die letzten Jahre ebenso erfolgreich, wie die vor zwei Jahren gegründete Wohngemeinschaft an der Landsberger Straße. Jetzt wagt sie sich an ein neues Projekt heran, und ist in München damit erst der zweite Träger. Gemeinsam mit vier Studenten sollen jetzt sechs Menschen mit geistiger Behinderung eine Wohngemeinschaft gründen.

Wohnen auf drei Ebenen und ein großer Garten in ruhiger Lage sind beste Voraussetzungen für die neue Wohngemeinschaft der Lebenshilfe München. Fotos: Gerd Spranger



René Pfeifer, Bereichsleiter der Lebenshilfe München Wohnen GmbH , stellte jetzt gemeinsam mit Daniela Holzmann (Ambulanter Dienst) und Florian Mauch (Einrichtungsleiter) das Projekt in der Wohneinrichtung Hermann-von-Sicherer-Straße vor. Eingeladen dazu waren erste studentische Interessenten mit denen man sich im großen Garten der Einrichtung zusammensetzte. Aktuell wird die Einrichtung renoviert, soll aber bis zum 1. Oktober bezugsfertig sein.

Studenten unterstützten die Betreuung

Studenten wohnen mit den Menschen mit geistiger Behinderung zusammen und unterstützen die Betreuung. „Unsere Bewohner mit Handicap sind zwischen 19 und 35 Jahre alt, und sollen in der WG so normal wie möglich wohnen und leben“, erklärt Pfeifer den vier jungen Studenten die Situation. „Bezahlen brauchen Sie für das Wohnen nichts, übernehmen dafür aber ‚zwei Dienste‘ unter der Woche und sind einmal im Monat am Wochenende anwesend.“  Weiterlesen

Lebenshilfe-Wohneinrichtung in Unterschleißheim ist komplett

Lebenshilfe geht neue Wege

(gsp) Seit Januar 2018 nutzt die Lebenshilfe München eine Wohngruppe des Seniorenzentrum Haus am Valentinspark in Unterschleißheim als äußerst komfortables Ausweichquartier für den anstehenden Neubau im Willinger Weg. Der Paritätische Bayern als Betreibers des Hauses und die Lebenshilfe konnten sich hierbei in einer Win-WIn Situation einig werden. Notwendig wurde der Umzug für die Lebenshilfe München und somit auch für die Bewohner wegen der notwendigen Anpassung des Lebensraums der Klienten im Sinne der bayrischen Ausführungsverordnung des Pflege und Wohnqualitätsgesetzes (AV PfleWoQG). Die in die Jahre gekommenen Wohneinrichtungen in Häusern aus der Gründerzeit entsprechen nicht mehr den verlangten Standards und werden von Grund auf renoviert oder sogar neu gebaut.

Gemütliches Miteinander auf der sonnigen Terrase. Links im Bild Einrichtungsleiter Florian Mauch, Betreuerin Jehona Paljoj und der Betreuer Benjamin Klose (rechts). Text & Foto: gsp

Eigenes Bad mit Dusche und Toilette

Die Bewohner freuen sich durchwegs über die neuen hellen Zimmer und das eigene Bad mit Dusche und Toilette möchten sie heute nicht mehr missen. Ein Komfort, den die alten Wohneinrichtungen nicht bieten konnten. Den zehn Bewohnern aus dem ‚Willinger Weg‘, folgten jetzt weitere fünf Bewohner aus der ‚Hermann-von-Sicherer Straße‘. Mit 15 Bewohnern ist die Wohneinrichtung der Lebenshilfe München im Seniorenzentrum damit voll belegt. Die Redaktion hat sich mit Einrichtungsleiter Florian Mauch unterhalten.  Weiterlesen

Lebenshilfe München profiliert sich als modernes Sozialunternehmen

Projekt „Unternehmensweite Softwarelösung“

Denkt man an den Auftrag der Lebenshilfe München, die Betreuung und Beratung von Menschen mit Behinderung, deren Angehörigen und gesetzlichen Vertretern, erwartet man kaum, dass auch hier die Notwendigkeit der Digitalisierung erforderlich geworden ist. Externe Anspruchsgruppen (z.B. Kostenträger, Heimaufsichten, Dachverbände, etc.) verändern ihre Anforderungen und die Lebenshilfe München muss sich diesen Veränderungen schnell und professionell anpassen.

Die ersten Lebenshilfe-Vereine in Deutschland haben sich vor über 55 Jahren gegründet und ihre Strukturen bis zum Jahr 1990 weitgehend ausgebaut und gefestigt. In München etwa hat man vor rund 10 Jahren begonnen zwei große Bereiche (Wohnen sowie Kinder & Jugend) in eigene gemeinnützige GmbHs zu wandeln, damit sich der Elternverein besser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann. Aber nicht nur das, sondern die Arbeit und Struktur mit rund 400 hauptamtlichen und nochmals so vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern – für weit über 1000 betreute Menschen mit geistiger Behinderung – verlangt Organisation, Struktur, Professionalität und die oben angesprochene Agilität.   Weiterlesen

Lebenshilfe München beugt mit Schulungen vor

Seminar: ‚Deeskalation in der Praxis‘ mit René Pfeifer

Wenn Situationen außer Kontrolle geraten, sie eskalieren, dann ist es für eine konstruktive Annäherung zu spät. Es ist darum wichtig, rechtzeitig für eine Deeskalation zu sorgen und die richtige Atmosphäre dafür zu schaffen. Das gilt vor allem in betreuten Einrichtungen, dort wo viele Menschen zusammenleben oder arbeiten, wie bei der Lebenshilfe München mit elf Wohneinrichtungen in Stadt und Landkreis München für Menschen mit geistiger Behinderung.

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Seminarleiter René Pfeifer (l.), Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann und Florian Mauch (r.), Pflegedienstleiter und Qualitätsbeauftragter für den Bereich Wohnen.

Geschäftsführer Peter Puhlmann setzt auf Fortbildung und Vorbeugung und hat für alle Mitarbeiter der Lebenshilfe Wohnen GmbH eine dreitägige Fortbildung zum Thema Deeskalation angesetzt. Eine Problematik, mit dem die Betreuer täglich zu tun haben, soweit es um ein herausforderndes Verhalten geht. Das ist oft im Persönlichkeitsbild eines Menschen mit geistiger Behinderung begründet. Seminarleiter René Pfeifer fordert darum das Recht auf geschultes Personal ein, vor allem bei Menschen mit geistiger Behinderung. „Nur wer die besonderen Merkmale und typischen Verhaltensweisen kennt und richtig einzuordnen vermag, der kann dem auch gerecht werden.“   Weiterlesen