Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Vom hohen Anspruch des Berufes – Schülertag bei der Lebenshilfe München

Heilerziehungspfleger*innen sind nach Wikipedia „Fachkräfte für Teilhabe, Bildung und Pflege“. Im erweiterten Sinne ist das Berufsbild eine Menschenrechts-Profession, denn Menschen werden bei der Umsetzung ihrer gesellschaftlichen und rechtlichen Ansprüche unterstützt und gefördert. Das ist für viele junge Personen der eigentliche Antrieb für eine Ausbildung in diesem Beruf. Menschen helfen, sie zu fördern und pflegend zu unterstützten, impliziert einen ganzheitlichen Ansatz.

Kommunikation für den Berufsabschluss

Zum Start in das letzte Ausbildungsjahr gab es eine kleine Schultüte mit ‚Nervennahrung‘. Auf dem Foto die angehenden Heilerziehungspfleger*innen sowie Lisa Hasenberger (l.) und Antje Hiltscher (r.) von der Lebenshilfe München.

Acht angehende Heilerziehungspfleger*innen beginnen bei der Lebenshilfe München jetzt ihr drittes und letztes Ausbildungsjahr. Traditionell steht am Anfang des neuen Berufsjahres ein Schülertag in der Geschäftsstelle in München-Giesing (St. Quirin-Str.). Die Leiter der Wohnen-GmbH und der Wohneinrichtungen treffen sich zu einem gemeinsamen Austausch, um über Erreichtes zu sprechen, das neue Ausbildungsjahr zu erörtern und sich über konkrete Situationen und Anliegen abzustimmen.

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MdL Claudia Köhler engagiert für die Lebenshilfe München

Z U R P E R S O N :

MdL Claudia Köhler engagiert sich für die Lebenshilfe München. Foto: Andreas Gregor

(gsp) MdL Claudia Köhler ist erst seit 2014 politisch aktiv, zunächst als Gemeinderätin in Unterhaching (2014). 2018 wurde sie für die Partei Bündnis 90/Die Grünen in den Bayerischen Landtag (MdL) gewählt und seit 2020 ist sie auch im Kreistag des Landkreises München vertreten. Zuvor leitete sie als Diplom-Betriebswirtin den Bereich Marketing, Presse und Einkauf bei den Filmtheaterbetrieben Georg Reiss und war ab 1995 mit einer Agentur für Marketing, Presse, PR und Sonderveranstaltungen bis 2018 selbständig. Danach folgte ein Engagement als Pressereferentin für den Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen München und von 2013 bis 2018 übte Claudia Köhler eine nebenberufliche Tätigkeit bei der Evangelischen Kirchengemeinde Unterhaching und in der Verwaltung eines Unterhachinger Kindergartens aus. Claudia Köhler lebt in Unterhaching. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Wir haben uns mit ihr über ihr Engagement im sozialen und politischen Bereich unterhalten.

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Redaktion: Liest man ihren Lebenslauf fällt auf, dass Sie sich erst spät politisch engagierten. Basis ihrer fast 20-jährigen Selbständigkeit war ihr FH-Studium. Sie wirkten in der Evangelischen Kirchengemeinde und im Kindergarten von Unterhaching mit, sind verheiratet und Mutter dreier Söhne. Das ist eine ganze Menge und man hat den Eindruck, Sie stehen mitten im Leben, wissen von was Sie sprechen. Wie wichtig ist so viel Lebenserfahrung im politischen Alltag?

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Ohne Pflege und Betreuung geht nichts

Großen Zuspruch fand der ART.CARE.LOVE-Event (wie berichtet) am Wochenende. Auch bei der Lebenshilfe München traf man sich, tauschte sich aus und unterstützt den Appell. Und das Engagement geht weiter. Initiator Marc setzt sich mit einer eigenen Plattform (www.marccarelove.de) für die besonderen Interesse der Pflegeberufe ein, will sie aus einer positiven Perspektive zeigen. Dazu zählt für ihn auch das Wissen, dass die Bezahlung und Besetzung besser werden muss.

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Junger Judo-Olympiasieger der Lebenshilfe-WG

(gsp) Samuel Dietz ist ein geborener Münchner (Pasing) und seit seinem dritten Lebensjahr ein aktiver Judoka. Seine Mutter förderte früh seine Begeisterung für Sport und Bewegung. Im März ist Samuel Dietz mit 19 Jahren bei den Special Olympics World Summer Games 2019 in Abu Dhabi Judo-Olympiasieger im Schwergewicht geworden. Samuel lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft der Lebenshilfe München, macht einen selbstsicheren Eindruck, von einer geistigen Behinderung ist ihm kaum etwas anzumerken.

Olympiasieger mit dem sanften Weg

Groß und durchtrainiert ist er, und erklärt den Judo-Kampfsport als ‚den sanften Weg‘. Es gehe dabei im Wesentlichen um ‚Werfen, Halten und Bodentechnik‘. „Das Würgen und Hebeln ist verboten“, erklärt er. 2016 war er bereits Deutscher Meister und 2018 schaffte er es in London als Vice-Europameister ganz nach oben. Bei seinem Kampf in Abu Dhabi hatte er es nicht leicht. Sein Gegner war um 30 Kilo schwerer. Dennoch konnte er den Kampf mit einem 2 : 1 für sich entscheiden. Weiterlesen

Hoher Informationsbedarf für Menschen mit Behinderung

Zweite Infobörse der Stadt München

Für Stadtrat Christian Müller sei es in München bereits eine gute Tradition viel für Menschen mit Behinderung zu tun. Dies wurde auch bei der Infobörse der Stadt München im Alten Rathaus für Menschen mit Behinderung deutlich, wo Müller den Oberbürgermeister Dieter Reiter vertrat. An 50 Ständen wurde über alles informiert, von der Frühförderung bis zur Schule, Ausbildung und berufliche Perspektiven. Ebenso über Fördermöglichkeiten, Gesundheits- und Freizeitangebote sowie Initiativen, Selbsthilfegruppen, Vereine und Institutionen. Für alle Facetten der Lebensplanung, über Beruf, Bildung und Unterstützung, waren Verbände, Institutionen, Selbsthilfegruppen und Fachleute vor Ort auf der Infobörse in Munich.

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Stadtrat Christian Müller im Interview vor dem Stand der Lebenshilfe München auf der Informationsbörse der Stadt für Menschen mit Behinderung

„Die Besucher fragen meist schon gezielt nach, wissen wonach sie suchen und was sie wollen,“ heißt es aus dem Veranstaltungsbüro. Bürgermeisterin Christine Strobl möchte mit der Veranstaltung dem Gefühl mancher Bürger entgegenwirken, sich im „Dschungel der Informationen zu verlieren“. Sie wünscht sich auch eine bessere Vernetzung der Fachleute untereinander auf dem Weg zu einer inklusiven Stadtgesellschaft in allen Lebensbereichen.  Weiterlesen