Lebenshilfe läuft die Marathon-Staffel

Über 4000 Läufer starteten beim München-Marathon mit Einlauf im Olympiastadium. Fotos: Lebenshilfe München
Über 18.000 Läufer starteten beim München-Marathon mit Einlauf im Olympiastadium. Fotos: Lebenshilfe München

18.300 Läufer gingen am Wochenende an den Start zum Lauf des Münchner Stadtmarathons. 4400 von ihnen liefen die vollen 42,195 Kilometer und der war seit vielen Jahren wieder mit einem internationalen Elitefeld besetzt, das auch gleich mehrere alte Rekorde brach. Die große Mehrheit aber waren Hobbyläufer.

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„Soziales Gewissen der CSU“: Barbara Stamm ist tot

21 Jahre war Sie Vorsitzendes der Lebenshilfe Bayern

Seit über 20 Jahren (seit 2001) war Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern. Sie bekräftigte zum Jubiläum ’60 Jahre Lebenshilfe Bayern‘ (Link), dass sie „nie aufhören wird, ihre Stimme für Menschen mit Behinderungen und deren Familien zu erheben!“ Jetzt ist sie im Alter von 77 Jahren gestorben. Barbara Stamm war eine der erfolgreichsten und beliebtesten bayerischen Politikerinnen, sie galt als „soziales Gewissen“ der CSU.

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Mitgliederversammlung der Lebenshilfe München

Ein großes Vorhaben, viele Projekte und Informationen zum neuen Betreuungsrecht

Am Mittwoch, den 14. September 2022, fand die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe München e.V. im Vortragssaal der Geschäftsstelle in der St. Quirin-Straße statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Aufsichtsrates.

Die neu gewählten Aufsichtsratsmitglieder mit den beiden Vorständen von links: Peter Puhlmann (Vorstand), Petra-Bianca Koch, Gudrun Oßmann, Andrea Siemen (Aufsichtsratsvorsitzende) Peter Springmann, Dr. Hubert Jäger und René Pfeifer (Vorstand)

In ihrem Bericht zeichnete die Aufsichtsratsvorsitzende, Andrea Siemen, noch einmal das vergangene Jahr nach. Sie betonte, dass „wir uns regelmäßig mit dem Vorstand ausgetauscht und konstruktiv zusammengearbeitet haben.“ Trotz der anhaltenden Corona-Krise wurden auf diese Weise wichtige Projekte der Lebenshilfe München diskutiert und unterstützend begleitet. Andrea Siemen berichtete, dass „auch Veranstaltungen stattfinden konnten, weil wir es geschafft haben, einige davon hybrid anzubieten. So konnten Interessierte einfach virtuell teilnehmen “

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Buntes Herbst- und Winterprogramm der OBA

Voller Engagement hat die OBA der Lebenshilfe München ein Freizeitprogramm bis zum Jahresende mit über 40 Terminen zusammengestellt. Durch das Engagement der vielen Ehrenamtlichen sind erst die vielfältigen Aktivitäten von Menschen mit und ohne Behinderung möglich. Anmelden kann man sich online (Link) noch bis 11. Oktober. Es sind begleitete Ausflüge, der Besuch von Museen und Konzerten oder einfach gemeinsame Abende im Programm zu finden. Viele Termine sind mit einem geringen Unkostenbeitrag von fünf Euro verbunden. Wenn es etwas teurer wird, sind damit meist Eintritte, Zug- oder Busfahrten inbegriffen. Beim Besuch von St. Wolfgang (Salzkammergut) sogar noch eine Bootsfahrt.

Engagiert für Menschen mit Behinderung: das OBA-Team der Lebenshilfe München.

Nicht allein sein, gemeinsam was unternehmen ist das besondere Anliegen der OBA der Lebenshilfe München. Dafür werden ganzjährig Freizeit-Clubs, Aktivitäten, Ausflüge und Urlaubsreisen angeboten. Mit dem neuen Programmheft für den Herbst und Winter bietet das OBA-Team wieder viele besondere Erlebnisse für die dunkle Jahreszeit.

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Viele Gesichter und Herausforderungen der Frühförderung

Lesen Sie unseren ersten Bericht über die Frühförderung München-Riem vom 14. September.
Hier der Link: https://lebenshilfeblog.de/2022/09/14/fruehfoerderung-und-sprache-als-schluessel/

(gsp) Insgesamt werden in Feldkirchen und München-Riem von der Frühförderung der Lebenshilfe München 210 Kinder und ihre Familien betreut. Die neue Stelle in Riem bedeutet zwar eine Entlastung für Feldkirchen, doch Einrichtungsleiterin Janine Schöppen wünscht sich eine Erweiterung der Kapazitäten, denn die Nachfrage ist groß und die Warteliste wächst seit Jahren.

„Es gibt nicht mehr Studienabgänger*innen“

„Das Problem ist, wie in vielen anderen Bereichen auch, das Fehlen von Fachkräften“, bedauert die Psychologin. Seit Monaten sucht die Lebenshilfe München vergebens Logopädinnen, um ein weiteres Team aufzubauen. „Eigentlich gibt es nicht weniger Fachkräfte, doch seit 2015 verzeichnen wir einen starken Zuzug von jungen kinderreichen Familien. Der Arbeitsmarkt und auch die Studienplätze sind dafür aber nicht erweitert worden“, erkennt Janine Schöppen die Ursachen des Mangels, der vor allem in München-Riem deutlich werde und ist dabei ein wenig ratlos. „Die hier stattfindenden Veränderungen sind auf der politischen Ebene offenbar noch nicht angekommen“, bedauert sie.

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Deutsche Bahn engagiert sich für die Lebenshilfe

Unter dem Slogan die ‚DB packt an‘ engagieren sich Mitarbeiter*innen der Deutschen Bahn bundesweit in sozialen Unternehmen. In München waren sie für die Lebenshilfe aktiv, die für ihre Fahrrad-Rikscha für den Winter einen Unterstellplatz braucht.

Peter Puhlmann (r.) und Harry Zipf (m.) mit den Mitarbeiterinnen der Deutschen Bahn nach erfolgreicher Arbeit im Garten der Lebenshilfe München.

Die Rikscha war ihren ersten Sommer im Einsatz, um Menschen mit Behinderung die Teilnahme an gemeinsamen Radausflügen zu ermöglichen. „Und dafür haben wir in München und vor allem auch im Umland viele Möglichkeiten und machen davon gerne Gebrauch,“ informiert Harry Zipf, Bereichsleiter der Offenen Dienste der Lebenshilfe München.

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Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Vom hohen Anspruch des Berufes – Schülertag bei der Lebenshilfe München

Heilerziehungspfleger*innen sind nach Wikipedia „Fachkräfte für Teilhabe, Bildung und Pflege“. Im erweiterten Sinne ist das Berufsbild eine Menschenrechts-Profession, denn Menschen werden bei der Umsetzung ihrer gesellschaftlichen und rechtlichen Ansprüche unterstützt und gefördert. Das ist für viele junge Personen der eigentliche Antrieb für eine Ausbildung in diesem Beruf. Menschen helfen, sie zu fördern und pflegend zu unterstützten, impliziert einen ganzheitlichen Ansatz.

Kommunikation für den Berufsabschluss

Zum Start in das letzte Ausbildungsjahr gab es eine kleine Schultüte mit ‚Nervennahrung‘. Auf dem Foto die angehenden Heilerziehungspfleger*innen sowie Lisa Hasenberger (l.) und Antje Hiltscher (r.) von der Lebenshilfe München.

Acht angehende Heilerziehungspfleger*innen beginnen bei der Lebenshilfe München jetzt ihr drittes und letztes Ausbildungsjahr. Traditionell steht am Anfang des neuen Berufsjahres ein Schülertag in der Geschäftsstelle in München-Giesing (St. Quirin-Str.). Die Leiter der Wohnen-GmbH und der Wohneinrichtungen treffen sich zu einem gemeinsamen Austausch, um über Erreichtes zu sprechen, das neue Ausbildungsjahr zu erörtern und sich über konkrete Situationen und Anliegen abzustimmen.

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Frühförderung und Sprache als Schlüssel

Gerd Spranger im Gespräch mit Janine Schöppen von der
Lebenshilfe-Frühförderung in München-Riem

(gsp) Auf der Homepage der Lebenshilfe München (LM) sind die Aufgaben und das Umfeld für interdisziplinäre Frühförderungen klar dargestellt. Seit über 40 Jahren arbeiten sie beratend, therapeutisch und pädagogisch zusammen. Familien mit entwicklungsauffälligen und/oder beeinträchtigten Kindern erhalten ein individuell abgestimmtes Förderangebot. Die LM betreibt fünf solcher Einrichtungen in Stadt und Landkreis München. Die jüngste LM-Frühförderung ist in Riem zu finden, wo auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens, in direkter Nachbarschaft zu dem großen Messegelände, ein neuer Stadtteil mit Tausende von Wohnungen errichtet wurde. Die Redaktion hat sich mit Einrichtungsleiterin und Diplom-Psychologin Janine Schöppen unterhalten und gibt einen Einblick hinter die Kulissen der täglichen Arbeit und in die Anforderungen an das Team mit 13 Fachkräften.

Die Sprache und die Entwicklung

Janine Schöppen freut sich über die neue Einrichtungen, die hellen Räume und die Möglichkeiten der Lebenshilfe-Frühförderung in Riem.

„90 Prozent der hier betreuten Kinder haben einen Migrationshintergrund, sie kommen aus allen Kontinenten zu uns,“ bekennt die Psychologin, „doch mit fast allen können wir auf deutsch oder englisch gut kommunizieren.“ Nur in Ausnahmefällen brauche es einen Dolmetscher*in, häufig übersetzen Familienmitglieder oder auch Bekannte zur Überwindung einer Sprachbarriere. Die Sprache ist häufig auch der Schlüssel, wenn es um die Einschätzung der Ursachen einer Entwicklungsverzögerung geht. „Bei uns gibt es keinen Deutschkurs, sondern wir helfen bei Problemen in der Sprachentwicklung“, stellt Janine Schöppen klar.

„Das wiederum bringt weitere Einschränkungen mit sich, weil sie sich im Kindergarten nicht richtig verständigen können.“ Es ist darum ein Anliegen der Psycholog*innen, Pädagog*innen und Therapeut*innen der interdisziplinären Lebenshilfe-Frühförderung (FF) in Riem, dass die Eltern von Anfang an üben deutsch zu sprechen. „Häufig erleben wir, dass erst Hemmschwellen überwunden werden müssen. Doch der Erfolg stellt sich schnell ein, auch wenn erst wenige Worte und einfache Sätze gesprochen werden und das schafft eine gute Basis“, so die Einrichtungsleiterin der FF-Riem.

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Lebenshilfe-Vorstand Peter Puhlmann unterstützt CSU-Antrag für mehr Mobilitäts-Hilfe

Andrea Gassmann von der CSU München setzt sich für einen verbesserten Mobilitäts-Service in der Stadt ein und die CSU-Stadtratsfraktion hat dafür jetzt einen Antrag gestellt. Es geht um bessere Hilfsangebote für die Erreichbarkeit des ÖPNV und um eine Entlastung im Alltag. Ob für Menschen mit Behinderung, für Senioren, Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern (Kinderwagen).

Der Sender München.TV hat das Thema aufgegriffen und dazu die Lebenshilfe München besucht. Lebenshilfe-Vorstand Peter Puhlmann begrüßt diesen Vorstoß im Rathaus und verweist auf den Behindertenbeirat der Stadt, der diese Forderung ebenfalls stellt. Harry Zipf, Leiter der OBA wünscht für die Wochenenden und an Feiertagen ein verbessertes Angebot.

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MdL Claudia Köhler engagiert für die Lebenshilfe München

Z U R P E R S O N :

MdL Claudia Köhler engagiert sich für die Lebenshilfe München. Foto: Andreas Gregor

(gsp) MdL Claudia Köhler ist erst seit 2014 politisch aktiv, zunächst als Gemeinderätin in Unterhaching (2014). 2018 wurde sie für die Partei Bündnis 90/Die Grünen in den Bayerischen Landtag (MdL) gewählt und seit 2020 ist sie auch im Kreistag des Landkreises München vertreten. Zuvor leitete sie als Diplom-Betriebswirtin den Bereich Marketing, Presse und Einkauf bei den Filmtheaterbetrieben Georg Reiss und war ab 1995 mit einer Agentur für Marketing, Presse, PR und Sonderveranstaltungen bis 2018 selbständig. Danach folgte ein Engagement als Pressereferentin für den Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen München und von 2013 bis 2018 übte Claudia Köhler eine nebenberufliche Tätigkeit bei der Evangelischen Kirchengemeinde Unterhaching und in der Verwaltung eines Unterhachinger Kindergartens aus. Claudia Köhler lebt in Unterhaching. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Wir haben uns mit ihr über ihr Engagement im sozialen und politischen Bereich unterhalten.

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Redaktion: Liest man ihren Lebenslauf fällt auf, dass Sie sich erst spät politisch engagierten. Basis ihrer fast 20-jährigen Selbständigkeit war ihr FH-Studium. Sie wirkten in der Evangelischen Kirchengemeinde und im Kindergarten von Unterhaching mit, sind verheiratet und Mutter dreier Söhne. Das ist eine ganze Menge und man hat den Eindruck, Sie stehen mitten im Leben, wissen von was Sie sprechen. Wie wichtig ist so viel Lebenserfahrung im politischen Alltag?

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Erfolgsgeschichte: Wohnen im Sozialraum

Noch im Dezember konnten die Lebenshilfe-Vorstände (v.l.), René Pfeifer und Peter Puhlmann acht Wohnungen anmieten.

(gsp) Selbständiges „Wohnen im Sozialraum“ ist die jüngste und fortschrittlichste Wohnform, die die Lebenshilfe München für Menschen mit geistiger Behinderung bietet. In München-Langwied mietete der Verein acht Wohnungen an und Bernhard ist einer der Mieter, der im Februar dort einzog. Schon früh verspürte der heute 26-Jährige den Wunsch nach einem selbständigen Leben und zog vom Elternhaus in eine Wohngruppe der Lebenshilfe, in ein betreutes Wohnen.

Schnell war klar, dass er sich gut zurecht fand. Tagsüber arbeitete er (bis heute) in der Augustinum-Werkstatt in Oberschleißheim. 2016 wechselte er dann in eine betreute Wohngemeinschaft mit elf Personen und drei Jahre später in ein eigenes Appartement am Kiem-Pauli-Weg. Dort bereitet die Lebenshilfe München die Bewohner auf ein selbständiges Leben vor.

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MdB Florian Hahn und sein Engagement für die Lebenshilfe

Florian Hahn ist gebürtiger Münchner (1974) und begann sein politisches Engagement während seines Wehrdienstes 1996 als Gemeinderat. Seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Februar 2022 erster internationaler Sekretär der CSU. Im Bundestag ist er verteidigungspolitscher Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.
MdB Florian Hahn

(gsp) MdB Florian Hahn ist Familienvater von zwei Kindern. Er engagiert sich über seine politischen Mandate hinaus seit Jahren ehrenamtlich im sozialen Bereich. Seit 2015 ist er Vorstand der Stiftung Lebenshilfe München. Die Redaktion hat bei MdB Florian Hahn wegen seines Engagements für die Lebenshilfe München nachgefragt:

FOTO: Florian Hahn ist gebürtiger Münchner (1974) und begann sein politisches Engagement während seines Wehrdienstes 1996 als Gemeinderat. Seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Februar 2022 erster internationaler Sekretär der CSU. Im Bundestag ist er verteidigungspolitscher Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.

Redaktion: „Sie kennen die Lebenshilfe München bereits gut aus ihrer Zeit als Gemeinderat von Putzbrunn und Kreisrat des Landkreises München. Vor sieben Jahren haben Sie sich für ein Engagement entschieden. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

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Mit der Gesellschaft ändern sich auch die Wohnformen

Lebenshilfe München wird mit angepassten Wohnkonzepten
den Bedarfen gerecht

(gsp) Einer der größten Veränderungen innerhalb der Lebenshilfe München wirkt sich im Bereich Wohnen aus, seit 2013 ein Herzensanliegen von Vorstand und Geschäftsführer Peter Puhlmann. Seit 2017 ist René Pfeifer für diesen Bereich verantwortlich und wurde 2021 ebenfalls zum Vorstand berufen. Gemeinsam haben Sie viel voran gebracht, die Angebote den Bedarfen angepasst und ebenso die politischen Forderungen erfüllt, wie aktuell im Bundesteilhabegesetz (BTHB) verankert. Das Wohnen wird immer mehr als zentraler Teil des Lebens verstanden. Die Angebote der Lebenshilfe München sind heute darum besonders vielfältig. Peter Puhlmann erklärt die einzelnen Bereiche: Weiterlesen

HPT der Lebenshilfe feierte mit Schule ein großes Sommerfest

Auch die Kinder und Jugendlichen wirkten bei der Gestaltung des Sommerfestes der Lebenshilfe München in Unterhaching mit.

Groß war die Freude bei den Kindern und Jugendlichen sowie den Eltern und BetreuerInnen jetzt, nach drei Jahren, wieder ein großes Sommerfest zu feiern. Diesmal gemeinsam über drei Einrichtungen hinweg, nämlich mit: SVE (Schulvorbereitende Einrichtung), HPT-G (Heilpädagogische Tagesstätte) und die FZGE-Schule selbst, dem Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

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