Deutsche Bahn engagiert sich für die Lebenshilfe

Unter dem Slogan die ‚DB packt an‘ engagieren sich Mitarbeiter*innen der Deutschen Bahn bundesweit in sozialen Unternehmen. In München waren sie für die Lebenshilfe aktiv, die für ihre Fahrrad-Rikscha für den Winter einen Unterstellplatz braucht.

Peter Puhlmann (r.) und Harry Zipf (m.) mit den Mitarbeiterinnen der Deutschen Bahn nach erfolgreicher Arbeit im Garten der Lebenshilfe München.

Die Rikscha war ihren ersten Sommer im Einsatz, um Menschen mit Behinderung die Teilnahme an gemeinsamen Radausflügen zu ermöglichen. „Und dafür haben wir in München und vor allem auch im Umland viele Möglichkeiten und machen davon gerne Gebrauch,“ informiert Harry Zipf, Bereichsleiter der Offenen Dienste der Lebenshilfe München.

Gemeinsames Arbeiten verbindet, hier die Mitarbeiterinnen der Deutschen Bahn bei der Lebenshilfe.

Fünf Mitarbeiter*innen der Deutschen Bahn packten mit an, um im Garten der Geschäftsstelle in Giesing (St. Quirin Str.) ein großes winterfestes Zelt mit schwerem Gestänge zu errichten. So konnte Platz in einer Garage geschaffen werden, in der die Fahrrad-Rikscha nun auf das nächste Frühjahr wartet. Vielleicht ist sie auch noch an warmen schönen Herbsttagen unterwegs, um Menschen mit Behinderung ein ganz besonderes Erlebnis zu bereiten.

Peter Puhlmann, Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, dankt für das Engagement der DB-Mitarbeiter*innen und betont: „Es sind Aktionen wie diese, die die Notwendigkeit eines gesellschaftliche Engagements für die Lebenshilfe München verdeutlichen. Nur im Zusammenwirken wie jetzt etwa von Mitarbeitern der Deutschen Bahn und der Aktion Mensch mit ihrer großzügigen Spende für unsere Rikscha ist es möglich, Menschen mit Behinderung über die Regelleistungen hinaus besondere Erlebnisse und Möglichkeiten zu bieten.“

Zu guter Letzt noch ein prüfender Blick auf das vollbrachte Werk.

Im Herbst gab es eine Rikscha für die Lebenshilfe

– ‚Aktion Mensch‘ unterstützte mit 5.000 Euro
– Weitere Spenden und ein Zuschuss von der Stadt München

Vielen Menschen mit Einschränkung ihrer Mobilität sind Fahrten oder gar Ausflüge auf dem Fahrrad nicht möglich. Sie stehen häufig außen vor, wenn Freunde, ihr Verein oder ihre Gruppe einen Fahrrad-Ausflug unternehmen. Dies bedauert man bei der OBA der Lebenshilfe München schon länger, denn die Organisation und Durchführung von Freizeitaktivitäten ist das Kernanliegen der Offenen Behindertenarbeit und dabei geht es immer um Teilhabe, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Die Rikscha wartet auf ihren ersten Einsatz bei der Lebenshilfe München.

OBA-Leiter der Lebenshilfe München, Harry Zipf, freut sich darum besonders über einen Zuschuss der Aktion Mensch von 5000 Euro zum Kauf einer Fahrrad-Rikscha mit Tretunterstützung (E-Bike). Was an Geldern noch fehlte, konnte durch weitere Spenden und mit einem Programm der Stadt München zur Förderung der Elektromobilität aufgebracht werden. Es ermöglicht uns Ausflüge und kleine Radtouren im Umland von München „für Alle“ so Harry Zipf. Die E-Bike-Rikscha kann auch vom gemeinschaftlichen Wohnen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH für gemeinsame Ausflüge genutzt werden.

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