Ausstellung „Bildstörung“ im Münchner Rathaus

Mit einer Ausstellung der Lebenshilfe München endet heute, am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, in München die Ausstellungsreihe „Behindert, Besonders, Anders – Zwischen Ausgrenzung und Inklussion“. Der Behindertenbeirat und die Behindertenbeauftragte der Stadt München organisierte und thematisierte von Juli bis Dezember 2013 in 25 Vorträgen und Ausstellungen die Situation von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft . Die Lebenshilfe München zeigt in der Präsentation „Bildstörung“ an 30 Tafeln die leidvolle Geschichte von Menschen mit Behinderung, vom Altertum bis in die Neuzeit.   

Der Begriff „Bildstörung“ wurde mit Bedacht gewählt, soll er unser Bild einer allzu „heilen und perfekten Welt“ bewusst stören, unsere gewohnte und vertraute Sicht für andere Perspektiven öffnen. Die Ausstellung Bildstörung prangert ein selbstgefälliges Menschenbild an, das Leben durch die Geschichte hinweg in selbstherrlicher Weise, durch alle Gesellschaftsschichten und Konfessionen hinweg, in ein wertes und ein unwertes Leben teilt. Zugleich ist es eine Verpflichtung an unsere Zeit, unsere Gesellschaft, die Schwachen zu schützen, sie zu fördern und ihnen die volle Teilhabe (Inklussion) in alle Lebensbereiche zu ermöglichen.

Die Ausstellung ist am heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung im Rathaus der Stadt München zu sehen.

Kooperationspartner der Ausstellungsreihe „Behindert, Besonders, Anders – Zwischen Ausgrenzung und Inklussion“neben der Lebenshilfe München sind:
Rehabilitationszentrum Pfennigparade, LMU-Klinikum, Münchner Volkshochschule, MVHS Aspekte-Galerie, der Verein Seidlvilla, Evangelische Akademie Tutzing, Evangelische Kirche, Isar-Amper-Klinikum München Ost, Bayerischer Rundfunk sowie von der Stadt München das Kulturreferat, Sozialreferat und die Gleichstellungsstelle für Frauen.

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