LIES-Heft: Wenn das Baby zu früh kommt

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Die Zahl der Frühgeborenen liegt in Deutschland bei neun Prozent. Medizinische Fortschritte helfen heute, doch gilt es generell Frühgeburten zu vermeiden, damit das Neugeborene für seine Entwicklung die nötige Zeit hat. Das neue LIES-Heft (erscheint am 21. Mai) widmet sich unter „Rechtliches und Fakten“ den Möglichkeiten und Perspektiven von Voruntersuchungen während der Schwangerschaft.

Dabei stehe neben möglichen Untersuchungen vor allem die Beratung im Vordergrund. Sie soll werdenden Müttern helfen, mit ihrer speziellen Situation richtig umzugehen. Der Beitrag im LIES-Heft geht speziell auf Fragen ein, wie:

  • Welche speziellen Beratungspflichten und Rechte gelten?
  • Was passiert bei Auffälligkeiten?
  • Beratung außerhalb der Arztpraxis?
  • Die Behandlung von Frühgeborenen
  • Was ist mit lebenserhaltenden Maßnahmen?
  • Schadensersatz bei Behandlungsfehlern?

In diesem breiten Themenkreis wirken sich Mutterschaftsrichtlinien, pränatale Diagnositk bis hin zu einem eigenen Schwangerschafts-Konfliktgesetz aus. Eine wichtige Rolle spielen dabei natürlich die Ärzteschaft sowie die Krankenkassen. Bei einer Frühgeburt besteht zudem immer ein großes Spannungsfeld zwischen Lebensrecht des Kindes, ärztlichem Heilauftrag, Elternwille und Kindeswohl. Hinzu kommt Konfliktpotential wegen ärztlichem Haftungsrecht. Es kann sogar eine strafrechtliche Problematik im Raume stehen wie Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung oder sogar ein Tötungsdelikt.

Das sind Fragen, die sich einer werdenden Mutter normalerweise nicht stellen sollten. Doch wenn es nötig ist sich hier kundig zu machen, hilft gezielte Information auf alle Fälle weiter.

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